Antriebskraft des Guten: Die Forscher

Jeder weiß, dass die Umwelt im Allgemeinen und die Ozeane im Besonderen in Gefahr sind. Klimawandel, Korallenbleiche, Überfischung, Plastikflut – die Liste ist lang und wird jeden Tag um eine neue Studie länger, wodurch sie noch beängstigender wird. Auch wenn es so erscheint, als würde jeder auf den Zug der unheilvollen Nachrichten aufspringen richte ich einen positiven, konstruktiven Blick auf diese Meldungen: Die Zukunft, die wir nicht wollen, muss dargestellt werden, um sie zu verhindern.

Neben dem Studium aktueller Probleme zeigen uns Meeres- und Umweltforscher Probleme auf, bevor sie entstehen. So haben im August die Meereswissenschaftler Wortman, Paytan und Yao (University of Toronto und University of California, Santa Cruz) eine Studie herausgebracht, die darauf hinweist, dass erhöhtes atmosphärisches CO2 nicht nur die Temperaturen steigen lässt, sondern auch den Sauerstoff in den Ozeanen reduziert. Dadurch werden tiefer gelegene Meeresschichten giftig, was der Fischerei, über die marinen Nahrungsketten, erheblich schaden würde. Ja, das sind schlechte Nachrichten. Aber dank der Forscher kennen wir sie jetzt, solange wir noch Zeit haben, etwas dagegen zu unternehmen.

Dies bringt uns zum zweiten Grund, warum Forscher eine wichtige Antriebskraft des Guten sind. Es geht darum, Probleme vorherzusagen, aber auch darum, Lösungen zu finden und sie mitzuteilen. In einem vorhergehenden Blogbeitrag habe ich Dr. Vaughans bahnbrechende Leistungen bei der Renaturierung von Korallen beschrieben– das ist gemeinsame Forschung, die sich direkt mit einem massiven globalen Problem befasst, welches allen Tauchern am Herzen liegt. In Cubas Guanahacabibes National Marine Park arbeitet die Biologin Dr. Dorka Cobián Rojas zusammen mit Wissenschaftlern aus der ganzen Welt und wissenschaftlich interessierten Tauchern daran, Gründe für den Korallenschwund und die Invasion von Feuerfischen zu finden und Lösungen zu schaffen. Im selben Gebiet erforscht Dr. Osmani Borrego die Verschmutzung durch Plastik. Dies sind wichtige wissenschaftliche Forschungen, denn die Riffe von Guanahacabibes sind intakt. So stellen sie eine Oase biologischer Ressourcen dar, die es uns ermöglicht, die Probleme und Lösungen zu finden, die wir brauchen, um die Riffe und die Fischerei auf der Welt zu schützen, zu bewahren und wiederherzustellen.

Dabei dürfen wir die Beteiligung der „Bürgerwissenschaftler“ nicht übersehen, denn sie ist unverzichtbar. Professionelle Forscher wie Rojás und Borrego haben weder die Zeit noch die Ressourcen all die Daten zu sammeln und Lösungsmöglichkeiten auszuprobieren. Das Lösen großer, weltumspannender Probleme erfordert große, weltumspannende Beteiligung – in den Meeren. Damit sind du und ich angesprochen. Oder wie Project AWARE es ausdrückt: Verschwende deine Tauchgänge nicht. Jeder Tauchgang, den wir machen, kann zur Forschung beitragen. Dive Against Debris zum Beispiel geht über das Müllsammeln unter Wasser oder Schuldzuweisungen hinaus – es beteiligt sich daran herauszufinden, wie wir die Verschmutzung aufhalten können!

Einen Beitrag leistet auch Reef Life Survey, von Dr. Graham Edgar gegründet, bei dem freiwillige Taucher dazu ausgebildet werden, marine Organismen zu überwachen. Bereits über 200 RLS-Taucher haben in 44 Ländern mehr als 2.000 Standorte überwacht und damit eine der größten bestehenden globalen Bio-Datenbanken geschaffen. Anhand dieser Daten erwarten Forscher eine Verschiebung in der Ausbreitung von Fischen und Wirbellosen mit zunehmender Erwärmung der Ozeane – eine Schlussfolgerung, die nur dank der tauchenden Bürgerwissenschaftler möglich war. In Indien berichtet.mongbay.com, dass Forscher Fischer und andere Freiwillige zu Tauchern ausbilden (wenn sie nicht sowieso schon tauchen), um sich als Bürgerwissenschaftler an verschiedenen Initiativen zu beteiligen, was noch einen weiteren Vorteil mit sich bringt: öffentliche Unterstützung. Die Forschung findet Unterstützung in der Gesellschaft, wenn ihre Mitglieder involviert sind“ zitiert der Bericht A. Biju Kuma, den Leiter der Abteilung für Gewässerbiologie der Universität von Kerala.

Tauchprofi – die Hälfte meines Lebens

 

Als ich Mitte der 80ziger Jahren mein erstes Taucherlebnis in Jamaika hatte, dachte ich „ Tauchen“ ist nur was für Lebensmüde. Heute weiß ich, dass das damalige Schnuppertauchen ohne Vorgaben oder nachhaltiger Struktur abgelaufen ist. Flasche auf den Rücken, ca. 30 Min im Pool, wo mehr oder weniger der Flossenschlag geübt wurde und Maske ausblasen. Danach durften wir im Pool herumtauchen. Unbemerkt kam der Tauchlehrer, oder was immer das war, heran und nahm allen Beteiligten die Maske vom Gesicht. Wer dabei nicht an die Oberfläche schoss, durfte am Nachmittag mit zum Freiwassertauchen vom Boot aus. 4 Meter hohe Wellen, Angst vor Haien, ja – von Angst war ich geprägt, was mich da erwartete.

Nach einigen Jahren erwarb ich durch meinen Mann Holger Vertrauen in den Tauchsport. Das war der Anfang von einer Veränderung meines Leben und meiner Person.

 

 

 

 

 

 

Eine nie dagewesene Leidenschaft wurde in mir geweckt, was mein späteres Leben prägte.

Wenn ich heute auf über 30 Jahre Tauchbranche zurückblicke, sehe ich tolle Erlebnisse, außergewöhnliche Freundschaften und eine persönliche Anerkennung durch mein naturell als Person.

 

Aber auch mit Enttäuschungen wurde ich immer wieder konfrontiert.

Ich kann mich noch gut an meinen Rescue- und Divemaster Kurs im Bodensee erinnern. Ende März Rescue-Freiwasserlektionen bedeutete kalt und zum Teil noch Schneefall. Aber man war mit Leidenschaft dabei und die Gruppendynamik war sensationell. Jeder war für jeden da. Verfolgte das gleiche Ziel. Beim Divemaster Kursabschluss war jeder stolz auf das was er geleistet hat. Mit Achtung trugen wir den PADI Sticker auf der Jacke. Am 07.11.1988 wurde ich in der PADI Familie als Mitglied aufgenommen. Danach folgte im Jahre 1990 mein Open Water Scuba Instruktor und 1994 am 11. November erhielt ich den Course Direktor Titel, den ich in Cannes am PADI College durchlaufen habe.

Mit Wehmut blicke ich zurück, wie sich alles verändert hat. Sei es die Wahrnehmung der Menschheit gegenüber dem Tauchsport, sei es die Veränderung der Tauchbranche, sei es die Veränderung der unter Wasser Welt. Die Leidenschaft zu dieser einzigartigen Jobmöglichkeit ging durch den Wandel und die Kurzlebigkeit verloren.

 

Das durchlaufen vom Sporttaucher zum Tauchprofi, bis hin zu Tauchschule,  brachte mir einen enormen Einblick in alle Bereiche der Tauchbranche. Arbeiten auf einer Tauchbasis in Ägypten rundeten mein Dasein als Tauchprofi ab. Speziell die Tätigkeit als PADI Course Direktor hat mir großen Spaß gemacht.

Motivierten Kandidaten das Werkzeug in die Hand zu geben, als erfolgreicher Tauchlehrer zu bestehen, war eine Erfahrung die mich bis heute verfolgt. Sehr viele IDC Kandidaten sind heute meine Kunden als Regional Manager, aber auch gibt es Instruktoren, aus der damaligen Zeit, die ihren Weg im Ausland gefunden haben und immer noch in Kontakt mit mir stehen.

Tauchen ist Herzblut, Leidenschaft und Idealismus und nicht seine persönlichen Vorteile in den Vordergrund zu stellen. Außerdem werden sehr viele Dinge wichtiger als den je und dabei ist das Wichtigste sich der stetig, wachsenden Umweltverschmutzung anzunehmen. Sie persönlich zu engagieren und sich verantwortlich zu fühlen.

Seit nun 30 Jahre bin ich PADI Member und über 18 Jahre als Regional Manager für PADI tätig. Mein halbes Leben ist Tauchen – ist PADI. Ich darf mich glücklich schätzen so ein großartiges Hobby zum Beruf zu haben.

Ich bin dankbar auf diese Erfahrung und den Werdegang in meinem Leben und kann jedem empfehlen auch den Schritt zum PADI Tauchprofi anzustreben. Den mehr als je zuvor werden motivierte Divemaster und Tauchlehrer gebraucht, um die vier Säulen der Veränderung, auch die Mission von PADI weiter zu tragen.

 

Mit Freude teile ich fast alle dieser Momente mit einer außergewöhnlichen Freundschaft aus meiner Anfangszeit – Thomas Sobotta, er war in meinem IDC im PADI College Cannes anwesende. Er begleitete mich in meinem Job als PADI Course Direktor, da er meistens der Examiner war und später kreuzten sich unsere Wege bei PADI bis zum heutigen Tag.

Gerne blicke ich zurück und freue mich auf weitere Jahre in der Tauchbranche. Auch wenn es nicht einfacher wird, bleibe ich motiviert und schaue nach vorne, bin bereit für das was noch auf mich zukommt.

Lasst es uns zusammen angehen, die Leidenschaft und das Herzblut bei unseren Tauchern wieder zu beleben, damit ihnen diese einzigartige Welt und dieser außergewöhnliche Job nicht verborgen bleibt.

 Schlusswort: ich möchte die Gelegenheit nutzten den Menschen Danke zu sagen, die mir den Weg zum Tauchprofi geebnet haben:

  • Holger Gohdes – der durch seine Hartnäckigkeit mich zum Tauchen gebracht hat und meine Weiterentwicklung zum PADI Course Direktor bewirkte und mir ein neues Leben gab
  • Werner Thomayer – der mich gehen ließ, um die Karriere bei PADI im Jahre 2000 als Regional Manager zu beginnen
  • Thomas Sobotta – der mir bis heute zur Seite steht
  • Jörg Beeli & Jacky W. Lavanchy – die mir den Job bei PADI gaben und an meine Fähigkeiten glaubten.
  • Auch meinen Dank an alle diejenigen, die mir ihr Vertrauen in all den Jahren schenkten..

In diesem Sinne

Eure Cornelia Gohdes

 

PADI zeichnet mit der Medal of Valor die Tapferkeit und die taucherische Meisterleistung der Höhlenretter in Thailand aus

Dieses Jahr wird von PADI erstmalig die Medal of Valor verliehen. Sie geht an die Führungs- und Rettungstaucher, die im Sommer dieses Jahres maßgeblich an der Befreiung von 12 Jungen und ihrem Fußballtrainer aus einer überschwemmten Höhle in Thailand beteiligt waren. Die besondere Auszeichnung geht an Rick Stanton, John Volanthen, Dr. Richard Harris, Dr. Craig Challen, Jim Warny, Jason Mallinson und Chris Jewell. Sie haben die Rettungsaktion mit Mut, Stärke, Ehre und Würde durchgeführt und damit die Organisation PADI dazu inspiriert, eine Auszeichnung zu erschaffen, mit der ihr Beitrag zu einer der großartigsten Leistungen in der Geschichte des Tauchens formell gewürdigt wird. Rick Stanton und Jason Mallinson werden, stellvertretend für alle Ausgezeichneten, die PADI Medal of Valor beim PADI® Social am 13. November während der in Las Vegas, Nevada, USA stattfindenden Tauchmesse DEMA 2018 entgegennehmen.

Im Juni und Juli 2018 verfolgten Menschen weltweit, wie Höhlentaucher der Spitzenklasse und weitere Experten aus aller Welt sich in Thailand versammelten, um die Fußballmannschaft „Wild Boars“ zu finden und zu retten, die tief in den verzweigten Gängen der Tham Luang Höhle eingeschlossen war. 18 Tage lang waren über 1.000 Frauen und Männer an den internationalen Bemühungen beteiligt, die ihre gemeinsamen Stärken in einer außergewöhnlichen Rettungsaktion für die Mannschaft bündelten.

„Es war ein beeindruckendes Beispiel für gelebte Menschlichkeit, konzentriert auf ein einziges, hohes Ziel.“, sagt Drew Richardson, President und CEO von PADI Worldwide. „Bei dieser komplexen Rettungsaktion kamen Tatkraft und Konzentration zum Einsatz, angetrieben von der unerschütterlichen Überzeugung, dass die Jungen nicht unter Aufsicht der Taucher sterben würden. Rick Stanton, Jason Mallinson und alle, die an dieser Aktion beteiligt waren, sahen sich mit den Schwierigkeiten, Gefahren und Risiken der Rettung konfrontiert und akzeptierten sie. Im Namen der gesamten PADI Family ist es uns eine Ehre diese Helden zu würdigen und ihnen großen Dank dafür auszusprechen, dass sie eine taucherische Meisterleistung verkörpern.”

Rick Stanton und John Volanthen waren eine treibende Kraft bei der Höhlenrettung in Thailand. Zusammen stießen sie als erste Retter auf die Fußballmannschaft, die zum Zeitpunkt ihrer Entdeckung bereits neun Tage lang in der überschwemmten Höhle eingeschlossen war. Gemeinsam mit Mallinson und Jewell führten sie den taucherischen Teil der Rettung an und brachten die Jungen aus der Höhle in Sicherheit. Sowohl Stanton als auch Volanthen gelten als zwei der besten Höhlentaucher Großbritanniens. Sie haben über 35 Jahre Erfahrung mit anspruchsvollen Höhlentauchgängen und -rettungen und haben bereits in der Vergangenheit eine Reihe hochkarätiger Rettungsaktionen geleitet.

Dr. Richard „Harry“ Harris spielte bei der Rettung eine entscheidende Rolle und verabreichte den Jungen Beruhigungsmittel, um ihren Weg aus der Höhle unter extremen und komplexen Bedingungen zu erleichtern. Harris arbeitet in den Bereichen Anästhesie und flugmedizinischer Bergungsmedizin in Adelaide, Südaustralien und verfügt über Fachwissen zu Höhlentauchen, Wildnis- und Expeditionsmedizin und Gesundheitsversorgung in abgelegenen Gebieten. Dr. Craig Challen, ein australischer Höhlenforscher, früher Anwender von Kreislauftauchgeräten mit unterschiedlichen Gasmischungen und begeisterter Wracktaucher, tauchte gemeinsam mit Harris und trug maßgeblich zur erfolgreichen Durchführung der Rettungsaktion bei.

Jason Mallinson und Chris Jewell waren integraler Bestandteil der Rettungsaktion, brachten Essen zu den Eingeschlossenen und arbeiteten mit Stanton und Volanthen zusammen, um die Jungen durch die überfluteten Abschnitte der Höhle zu bringen. Mallinson ist Erkundungs- und Höhlenrettungstaucher mit mehr als 30 Jahren praktischer Erfahrung. Durch seine Tätigkeit hat er Entfernungs- und Tiefenrekorde in Höhlen auf der ganzen Welt aufgestellt. Er war an diversen Rettungsaktionen beteiligt und ist Mitglied des internationalen Höhlentauchrettungsteams des Vereinigten Königreichs. Jewell ist ein in Großbritannien ansässiger, auf Erkundungen spezialisierter Höhlentaucher mit mehr als 12 Jahren Erfahrung als Führer bei Höhlentauchgängen. Der belgische Höhlentaucher Jim Warny, der derzeit in Irland lebt, war maßgeblich an der Rettung des Trainers beteiligt.

 

„Ihre gewagte Mission ist eine wunderbare Möglichkeit, der Welt zu zeigen, was die Tauchgemeinschaft ausmacht und was durch die Kombination aus richtiger Ausbildung, Vertrauen, Mut, Leidenschaft und Ausdauer erreicht werden kann“, sagt Richardson.

Branchenvertreter und PADI Mitglieder sind eingeladen, diesen heldenhaften Tauchern gemeinsam zu danken. Kommt zum PADI Social am Dienstag, 13. November 2018, von 18:00 bis 20:00 Uhr im Westgate Las Vegas Hotel and Casino, um bei der Ehrung dieser Männer dabei zu sein.

Zum besonderen Meet & Greet mit Rick Stanton und Jason Mallinson am Messestand von PADI (Booth 1524) bei der DEMA sind am Mittwoch, 14. November zwischen 17:00 und 18:00 Uhr alle willkommen. Macht mit, schließt euch PADI bei der Ehrung dieser Helden an und dankt ihnen für ihren Mut und ihren Einsatz.

Herzlichen Glückwunsch den neuen EMEA EFR Instructor Trainern

Wir wünschen euch für den Rest des Jahres 2018 und für 2019 alles Gute für euer EFR Geschäft!

Jakub Uzytczuk Remco van’t Hooft Stephen Kruger
Aleksander Chmiel Werner van Loon Luke Caisley
Mona ali Aloud Sandro Krawinkler Ryan Burchell
Feher Abualfaraj Marianne Johner Jan den Boef
Carl Teare Dave Keany Neal Govender
Raed Alotaibi Phillip Pain Dimitris Synodinos
Nagib El Imad Keith Horsted Tony Larcombe
Hussain Almunajan Simon Hotchkin Irini Mitsotaki
Adel Alzahran Sammi Mills Ulf Jakobsson
Issam Kanafani Andrew Frith Thomas Nielsen
Ahmed M. Abel-Aziz Ian Culley Patrik Jeppsson
Khalid M. Hanny Stephen Laing Alfred Kristoffersen
Gerard Hughes Wayne Richards Bertram Nielsen
Daniel Wagner Janine Mansford Cory Symoens
Marc Peltier Jack Mason Vincent Maissan
Thierry Chazalon Darren Hector Truujse Terwijn
Jos Rosier Bethan Comley Daniel de Boer
Harry de Gier David Newman Sander van’t Hof
Julien Iacomelli Daniel Baugh Suzanne Sep
Thomas Mayer Mélanie Donven

PADI freut sich, die neuen EFR Instructor Trainer 2018 bekannt zu geben. Im EMEA Gebiet wurden über das Jahr hinweg Ausbildungsprogramme durchgeführt. Mit Abschluss des Kurses sind die neuen EFR Instructor Trainer befähigt, die unterschiedlichen EFR Programme auf Instructor Stufe zu unterrichten.

Dank dieser angesehenen Qualifizierung können die Profis ihr EFR Geschäft nun weiter ausbauen – über die Zielgruppe der Taucher hinaus. Die kürzlich zertifizierte EFRIT Kandidatin Bethan Comley sagt über das Programm:

„Der Trainer hat den Kurs sehr durchdacht strukturiert, zeitlich waren wir somit flexibel, um Diskussionen zu jedem der Themen zu ermöglichen und anzuregen. Und der Trainer konnte auf seinen großen Wissens- und Erfahrungsschatz zurückgreifen und während des Kurses unsere Fragen beantworten. Es war wirklich ein großartiger Tag!“

Wir wünschen allen zukünftig viel Erfolg und gutes Gelingen!

Bist du interessiert, dein Geschäft auszuweiten? Werde EFR Instructor Trainer.

Vermarktung deiner Emergency First Response Kurse

Erinnere dich an deinen ersten HLW oder Erste-Hilfe-Kurs und beantworte die folgenden drei Fragen:

1) Warum hast du daran teilgenommen?

2) Warum hast du diesen speziellen Kurs gewählt?

3) Hast du weitere Kurse oder Auffrischungs-Kurse beim selben Trainer oder derselben Einrichtung gemacht?

Wahrscheinlich hast du unterschiedliche Antworten auf diese Fragen, was zu einigen wichtigen Feststellungen führt. Erstens: Menschen haben verschiedenste Gründe, warum sie HLW und Erste Hilfe lernen wollen. Sie möchten vielleicht wissen, wie sie sich um ein Familienmitglied kümmern können oder haben die Auflage vom Arbeitgeber, einen Kurs zu besuchen. Zweitens: In vielen Regionen gibt es eine große Kursauswahl. Die meisten Leute müssen nicht lange suchen, um einen Kurs zu finden, der in ihren Termin- und Budgetplan passt. Wenn es ein großes Trainingsangebot gibt, musst du herausfinden, wodurch du deinen Kurs von der Masse abheben kannst. Um gut besuchte EFR Kurse zu haben benötigst du einen Marketingplan. Entscheide, wer deine potenziellen Teilnehmer sind und gestalte eine Marketingbotschaft, von der die Zielgruppe angesprochen wird. Auch musst du deine Kurse so entwerfen, dass sie für deine potenziellen Teilnehmer gelegen kommen und attraktiv sind.

Lass uns das in drei einfache Schritte aufteilen:

  1. Potenzielle Teilnehmer: Jeder kommt in Frage, um an einem Erste-Hilfe-Kurs teilzunehmen, also ist der potenzielle Markt riesig. Beginne mit der Recherche nach denjenigen, die HLW und Erste Hilfe in deiner Region brauchen, das Hilft dir dabei, dich auf die Zielgruppen zu konzentrieren. Häufig wird dieses Training von bestimmten Positionen gebraucht, wie in der Kinderbetreuung, Lebensrettung oder für die Lizenz zum Berufstaucher. Halte auch nach Personen Ausschau, die in Organisationen wie Schulen, Universitäten oder Jugendgruppen beschäftigt sind.
  2. Kontakt herstellen: Du kannst diese Zielgruppen auf verschiedenen Wegen ansprechen – direkte E-Mails, Briefe oder Anrufe können wirkungsvoll sein. Versuche, die Entscheider zu erkennen und sie zu deinen Kontaktpersonen zu machen, dann rede persönlich mit ihnen (in Unternehmen kann das der Personalentwickler sein, in Sportvereinen ein Vorstandsmitglied oder Trainer).
  3. Betone die Vorteile! Sorge dafür, dass du die großen Vorteile, die deine EFR Kurse bieten, deutlich machst. Zum Beispiel die Tatsache, dass du spezielle Erste Hilfe für Kinder, Training mit dem Defibrillator oder extra Zweitversorgung anbietest. EFR Kurse basieren auf international anerkannten, medizinischen Richtlinien. Biete flexible Lernoptionen an.

Sei darauf vorbereitet, deine Kontakte als Follow-Up mit weiteren Mitteilungen und Informationen zu versorgen.

Weitere Tipps zur Vermarktung deiner EFR Kurse findest du in deinem EFR Instructor Manual (page A20). Oder frage deinen EFR Instructor Trainer um Rat.

Möglichkeiten der Geschäftserweiterung mit Emergency First Response Sonder-Spezialkursen

Besteht in deinem lokalen Verkaufsgebiet ein Bedarf an zusätzlichen Erste-Hilfe-Schulungen, der nicht vom bestehenden Kursangebot abgedeckt wird? Gibt es beispielsweise eine regionale behördliche Anforderung für Erste-Hilfe-Ausbildung in Betrieben oder bestimmten Wirtschaftszweigen? Vielleicht denkst du, das EFR Programm passt nicht in diese Marktlücken? Wenn du aber die Möglichkeit der Emergency First Response Sonder-Spezialkurse nutzt, kannst du diese Lücken füllen und dein Geschäft damit erweitern.

Wie also funktioniert das mit den EFR Sonder-Spezialkursen? Sobald du eine Idee für deinen EFR Sonder-Spezialkurs hast, lade einfach die Sonder-Spezialkurs Vorlage herunter und verwende sie, um deinen eigenen Sonder-Spezialkurs zu schreiben. Dank der Vorlage wird der Schreibprozess für deinen Kurs sehr vereinfacht.

Als Anregung hier ein paar Beispiele zu EFR Sonder-Spezialkursen:

  • Erste Hilfe und Zweitversorgung bei Musikfestivals
  • Diabetes erkennen und behandeln

Wenn du deinen EFR Sonder-Spezialkurs geschrieben hast, schicke ihn uns per E-Mail zur Überprüfung.

Ein Training Consultant wird mit dir zusammenarbeiten und deine Fragen beantworten sowie Feedback geben, falls dein Entwurf überarbeitet werden muss. Sobald du und dein Training Consultant mit dem Sonder-Spezialkurs zufrieden seid, werden der Entwurf und die Bewerbung einem Prüfungsgremium vorgelegt.

So einfach ist das. EFR Sonder-Spezialkurse sind eine hervorragende Möglichkeit, deinem Geschäftsmodell etwas Einmaliges hinzuzufügen, das potenzielle Kunden brauchen oder gerne hätten und damit das Wachstum deines EFR-Geschäfts anzuregen.

Ersthelfer in Aktion

Emergency First Response gratuliert Rob Mackean (PADI IDC Staff Instructor # 289793) dazu, geholfen zu haben, als es dringend nötig war.

Rob war im Wasser, als er einen anderen Taucher mit dem Gesicht nach unten an die Oberfläche kommen sah. Sofort schwamm Rob zu dem Taucher hinüber, sah, dass dieser nicht atmete und begann mit der Beatmung während er um Hilfe signalisierte und den Taucher zum Ufer schleppte. Der Taucher konnte wiederbelebt werden und begann selbstständig zu atmen. Er musste über Nacht im Krankenhaus bleiben, konnte aber schon wenige Tage nach der Entlassung wieder an seinen Arbeitsplatz zurückkehren.

Danke, Rob! Dieser Taucher hatte Glück, dass du den Notfall erkannt und so souverän reagiert hast – gut gemacht!

7 Kontinente und 5 Weltmeere; Erkunde die Welt als PADI Divemaster

Wusstest du, dass 95% der Unterwasserwelt weiterhin unerforscht ist? Durch ihre einzigartige Schönheit und ihre Geheimnisse, sind die Weltmeere zu einer Faszination für Taucher auf der ganzen Welt geworden. Mit über 7 Kontinenten und 5 Weltmeeren auf der Erde, gibt es eine Fülle an verschiedenen Umgebungen, die man nicht verpassen sollte. An alle Abenteuer-Junkies da draußen; ein PADI Divemaster zu sein, ermöglicht es dir, deinem Drang nachzukommen, die Welt zu erkunden. Jeder hat sein “perfektes Ziel”, und zum Glück gibt es über 6500 PADI Tauchgeschäfte auf der ganzen Welt. Die PADI Divemaster-Brevetierung ist deine Eintrittskarte zu Jobs und Erkundung, sowohl unter, als auch oberhalb der Wasseroberfläche.

Die Welt Erkunden

Stell dir vor, du würdest jeden Tag zu einem Job aufwachen, den du liebst, und an einem Ort leben, von dem du bisher nur träumen konntest. Ein PADI Divemaster zu sein, ist die perfekte Mischung aus Business und Vergnügen. Es verleiht dir die Möglichkeit, deine Leidenschaft zu deinem Beruf zu machen, und deine Arbeit in der weiten Welt auszuführen. Als PADI Divemaster, arbeitest du hart daran, dass PADI Tauchgeschäftskunden ein unvergessliches Erlebnis haben, während du ihnen einen hochwertigen Service bietest und mit ihnen unvergessliche Erinnerungen schaffst. Indem du Zeit mit Gästen unterschiedlicher Herkunft und Nationalität verbringst, erkundest du die Welt durch ihre Erzählungen. Aber dieser lohnende Lebensstil ermöglicht es dir auch, deine Umgebung zu erkunden. Du hast zudem Zeit, zwischen PADI Divemaster-Jobs die Ecken der Welt zu besuchen, die dir jetzt zugänglich sind; Angefangen von Zentralamerika, über Europa, bis hin zu den Pazifischen Inseln. Und all diese wunderschönen Orte haben ihre eigenen, vielfältigen Tauchplätze. Es gibt wirklich etwas für jeden Divemaster-Typ.

 

Rund um die Welt Arbeiten

Mit über 6500 PADI Tauchgeschäften auf der ganzen Welt, gibt es eine Vielfalt an Möglichkeiten. Wie findest du also einen Job als PADI Divemaster?

Werfe einen Blick auf die PADI Pros Stellenanzeigen, auf der PADI PADI Pros site, wo regelmäßig Stellenausschreibungen von Tauchgeschäften auf der ganzen Welt erscheinen. Außerdem ermöglicht es dir die Website, eine Biografie von dir zu veröffentlichen, um potenzielle Angestellte über deine Fertigkeiten, deine Verfügbarkeit und den gewünschten Standort zu informieren. Du musst ein erneuertes PADI Mitglied sein, um die Stellenanzeigen zu nutzen, und um alle PADI Mitgliedsvorteile zu erhalten. Durch deine Anmeldung zur Automatischen Erneuerung, sparst du noch vor dem 6. November 2018 mindestens 25%* auf deinen jährlichen Mitgliedschaftsbeitrag. Zusätzlich zur weltweiten Markenanerkennung, Weiterentwicklung deiner Karriere und den PADI Stellenanzeigen, gibt es viele weitere Vorteile, ein PADI Mitglied zu sein .

Bist du also bereit, als PADI Divemaster zu arbeiten und die Welt zu erkunden?

 

 

 

 

Melde dich noch heute zur Automatischen Erneuerung an

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* Dieser Rabatt entspricht einer Ersparnis von mindestens 25% auf den gängigen Erneuerungspreis.

 

Erfolgreiche Bewerbung von Gruppen-Tauchreisen

Willst du ein paar Tipps, wie du die besten Gruppenreisen für deine Taucher planen, organisieren und vermarkten kannst? Hier ist die erste von acht hilfreichen Anregungen. Weitere werden hier in Kürze folgen:

Zielort

Wo wollen deine Kunden Urlaub machen? An einem weit entfernten, exotischen Ort oder lieber nah der Heimat? Interessieren sie sich für die Meeresflora und -fauna oder wollen sie lieber Wracktauchen gehen?

Entlegene, exotische Reiseziele erfordern häufig ein höheres Budget. Daher solltest Du herausfinden, ob deine Taucher bereit sind, für ein unvergessliches Erlebnis tiefer in die Tasche zu greifen. Wenn nicht, dann musst du eventuell ein näher gelegenes oder erschwinglicheres Reiseziel wählen.

Bedenke auch, dass die Jahreszeiten die Tauchbedingungen und die Anwesenheit von Meerestieren beeinflussen, so dass eine im Juni empfehlenswerte Destination im September nicht ratsam sein kann.

Beschäftige dich bei der Auswahl des Zielortes mit all diesen Aspekten, um sicher zu gehen, dass die Reise das Richtige für deine Taucher ist und sie begeistert.

Eine der besten Möglichkeiten herauszufinden, was deine Taucher interessiert, wo sie hinwollen und sogar wie viel sie ausgeben wollen ist sie zu fragen. Nutze deine Taucherdatenbank um sicher zu stellen, dass du Reisen anbietest, die ihren Bedürfnissen und Interessen entsprechen.

PADI TRAVEL

Noch kein PADI Travel™ Affiliate? Du kannst mehr über die Vorteile und darüber, wie du mit Reisen dein Geschäft erweiterst erfahren oder deinen Affiliate Account jetzt aktivieren.

Leidenschaft ist produktiv

Von Dr. Drew Richardson, PADI President und CEO

Denke kurz darüber nach, was dich produktiv werden lässt. Was dir die Fähigkeit verleiht, etwas für andere zu tun – sei es materiell, informativ, spirituell oder all dies zusammen. Ohne Produktivität gibt es auf keinem Gebiet Erfolg, sie ist sogar die Definition von Erfolg (man beachte, Erfolg muss nicht unbedingt Geld oder Reichtum sein). Manche sagen, dass Produktivität das Ergebnis von Organisation, Glück und Talent sei, aber wir haben alle schon unorganisierte, glücklose, untalentierte Menschen erlebt, die außergewöhnlich produktiv und erfolgreich sind. Und leider sehen wir auch manchmal das Gegenteil. Was ist also das Schlüsselelement?

Ich finde die Musikerin Judy Collins hat es auf den Punkt gebracht: „Tu, was du liebst“, sagte sie, „und du wirst den Weg finden, es in die Welt hinauszutragen.“ Anders ausgedrückt: Die Leidenschaft für das, was du tust, ist der einzige entscheidende Faktor für hohe Produktivität. Konzentriere dich darauf, was wirklich wichtig ist und die Produktivität steigt drastisch an. Nicht, weil man mehr macht, sondern weil man das Richtige macht. Man hört auf, Zeit mit unwichtigen (aber häufig dringenden) Ablenkungen zu verschwenden, denn man hat ein klares Ziel.

Und man arbeitet fleißiger, weil man es möchte. Simon Sinek, Autor von Frag immer erst: warum. (Engl. Originaltitel Start with Why), schreibt: „Für etwas hart zu arbeiten, das uns egal ist, heißt Stress. Für etwas hart zu arbeiten, das wir lieben, heißt Leidenschaft.“ Leidenschaft macht aus Misserfolgen Lehren, aus Verzögerungen neue Richtungen und aus Hürden Kreativität. Wenn man für etwas wirkliche Leidenschaft hegt, dann muss man sich nicht motivieren, um auf diesem Gebiet produktiv zu sein. Man muss nur den richtigen Weg finden.

In der PADI® family gibt es viel Leidenschaft für das Tauchen und die Unterwasserwelt sowie dafür, die Welt zu verändern, indem man beides weitervermittelt. In ihr vereint sich, warum wir tauchen und wie wir es weitergeben. Das höhere Ziel von PADI ist es, die Welt zum Guten hin zu verändern. Jede und jeder, die wir zum Tauchen bringen, trägt zur politischen Wirkung und zu klugem Kundenverhalten bei, das für den Schutz der Meere und Meerestiere notwendig ist. Durch die Kraft des Tauchens erweitern wir die Gruppe derer, die sich geändert haben, ebenso wie derer, die anderen bei ihrer Veränderung helfen können. Ein wachsender Tauchmarkt schafft Arbeitsplätze und neue Möglichkeiten für die globale und regionale Wirtschaft. Und all das passiert, weil du und ich unserer Leidenschaft für das Tauchen nachkommen. Sie bringt uns dazu, produktiv zu sein. Wenn es keinen Weg gibt, dann finden wir einen.

Der springende Punkt ist, deine Liebe zum Tauchen, zu den Meeren und Gleichgesinnten zu pflegen und zu bewahren. Sie ist der Schlüssel zur Produktivität als Tauchprofi. Sie ist das Herzstück, um die Welt durch Tauchen zu verbessern. Wenn es im Tauchunterricht mehr darum geht, die Maske auszublasen, als um die leuchtenden Augen beim ersten Atemzug unter Wasser (glaube mir, ich kenne das), dann tritt einen Schritt zurück und besinne dich auf das Wesentliche. Mach den coolen Tauchgang (oder Tauchurlaub!), den du immer wieder verschoben hast. Verbringe mit deinem Tauchpartner eine Stunde damit, Walgesängen zu lauschen, einem Oktopus beim Zusammenstellen seines „Gartens“ zuzusehen oder mit etwas anderem, das dich fasziniert. Teste den neuen Anzug, das Kreislauftauchgerät, den Atemregler oder Computer, wenn dich das Technische reizt, oder verabrede dich mit dem Menschen, von dem du weißt, dass sie oder er das Tauchen lieben wird und unbedingt damit anfangen will.

Stelle dabei in den Mittelpunkt, was deine persönliche Leidenschaft für das Tauchen, das Meer und das Unterrichten darüber ausmacht und deine Produktivität wird sich von selbst einstellen. Du wirst es gar nicht verhindern können.