Beim Wracktauchen denken wie ein Taucher

TDie Kurse zum PADI Open Water Diver und Advanced Open Water Diver liefern die Grundlage dafür, Tauchern beizubringen, Tauchszenarien zu durchdenken und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Darauf kannst du bei der Betreuung von Tauchern aller Ausbildungsstufen aufbauen, indem du dem jeweiligen Kurs entsprechende Tauchszenarien anbietest. Stelle deinen Tauchern dazu Fragen, die ihnen helfen, bei der Beurteilung des Szenarios wie ein Taucher zu denken und dich an ihren Entscheidungen teil haben zu lassen. Dies hilft dir auch zu prüfen, was sie verstanden haben und wie sie es anwenden. Mit dieser Methode lässt sich hervorragend vermitteln, wie Entscheidungen durchdacht und bewusst getroffen werden. In diesem Beispiel fördert das Szenario aus einem PADI Wreck Diver Spezialkurs gutes Urteilsvermögen bei der Entscheidung, ob in ein Wrack hineingetaucht werden kann.

In ein Wrack hineintauchen

Wenn Taucher ins Innere eines Wracks vordringen wollen, muss die Entscheidung zu allererst immer davon abhängen, ob es einen sicheren Ausgang gibt. Man muss also in der Lage sein, einen Ausgang zu finden sowie eine innerhalb des Wracks auftretende Notsituation handhaben zu können. Beim Eintauchen in ein Wrack werden zwei Arten unterschieden: Durchschwimmen und Penetration.

  • Durchschwimmen – Beim Durchschwimmen gelangt der Taucher durch eine Öffnung in das Wrack und verlässt es durch eine andere Öffnung. Beim einfachen Durchschwimmen hat der Taucher bei natürlichen Lichtverhältnissen immer zwei Ausgangsöffnungen in Sichtweite. Der dazwischen liegende Weg ist im Wesentlichen frei von Hindernissen und Sedimenten. Für Taucher mit der Brevetierung Advanced Open Water Diver (oder höher) sollte die Entfernung zu einer Ausgangsöffnung und von dort zur Oberfläche zusammengenommen nicht größer als 40 Meter/130 Fuß sein. In anderen Fällen sollte die Entfernung die Tauchtiefe, für die der Taucher brevetiert ist, nicht überschreiten.
  • Penetration – Bei einer Penetration wird weiter als ein paar Meter/Fuß in das Wrack hineingetaucht, um dann zur Eingangsöffnung zurück zu kehren. Entweder, weil es keinen anderen Ausgang gibt oder weil der Taucher sich nicht sicher ist, ob ein anderer Weg existiert. Der Taucher kann dabei die Sicht auf die Einstiegsöffnung verlieren und muss eine Führungsleine verwenden, um für eine sichere Rückkehr zum Ausgang zu sorgen. Auf dem zu tauchenden Weg sollten gute Lichtverhältnisse herrschen und er sollte frei von Hindernissen und Sedimenten sein. Ebenso wie beim Durchschwimmen sollte die Entfernung zum Ausgang zusammen mit der Entfernung zur Oberfläche 40 Meter/130 Fuß nicht überschreiten.

Gutes Urteilsvermögen anwenden

Beide Situationen müssen gut und vernünftig beurteilt werden. Das Beantworten der folgenden Fragen kann Tauchern dabei helfen, angemessen zu entscheiden:

  • Sind die Ausgänge groß genug, damit mein Tauchpartner und ich gleichzeitig hindurchschwimmen können?
  • Wie viel Licht fällt ein? Reicht es aus, damit ich den Ausgang stets gut sehen kann?
  • Ist dort etwas so groß, dass es ein gefährliches Hindernis darstellt?
  • Ist dort so viel Sediment vorhanden, dass es meine Sicht stark einschränken kann und ich den Ausgang nicht mehr finde?
  • Ist der nächste Ausgang unter Berücksichtigung meiner maximalen Entfernung zur Oberfläche nah genug, um das Wrack mit genügend Zeit zu verlassen und einen Notfall zu beherrschen?

In die Entscheidung sollten ebenfalls die Erfahrung, Ausbildung, Fertigkeiten und Ausrüstung des Tauchers einbezogen werden. Zwei unterschiedliche Taucher können bei Beurteilung desselben Wracks zwei unterschiedliche, aber jeweils angemessene, Entscheidungen treffen. Zum Beispiel können Taucher mit geringer Wracktaucherfahrung durch das Aufwirbeln von Sedimenten die Sicht verschlechtern und so eine potentielle Gefahr erzeugen. Für einen Taucher, der in Flossenbewegungen geübt ist, die keine Aufwirbelungen verursachen, mag dies kein Problem darstellen. Ein Taucher mit erstklassigen Tarierfertigkeiten kann Hindernisse umgehen, die einem weniger geübten‑Taucher Schwierigkeiten bereiten.

Eine realistische Situationsbeurteilung kann Tauchern mit viel Erfahrung und Training ermöglichen, einige der Richtlinien für die Penetration zu überschreiten. Ein Taucher mit technischem Tauchtraining, wie Höhlentauchen, das die wirksame Verwendung geeigneter Leuchtmittel beinhaltet, kann auch an Orte ohne natürliches Licht vordringen.

Bringe deinen Tauchschülern beim PADI Wreck Diver Spezialkurs bei, wie ein Taucher zu denken und beim Wracktauchen angemessene Entscheidungen zu treffen – basierend auf den gegebenen Verhältnissen am Wrack sowie ihrer individuellen Ausbildung und Erfahrung. Nutze diese Vermittlung der Entscheidungsfindung auch in deinen anderen Kursen, abgestimmt auf den Ausbildungsstand der Taucher, die Umgebung und das Thema des Kurses.

Informationen zu diesem Spezialkurs findest du im PADI Wreck Diver Instructor Guide (Produkt 70323).

Eine Version dieses Artikels erschien erstmals in der Ausgabe des 3. Quartals 2018 von The Undersea Journal®.

Unsere unerschütterliche Basis

Inmitten all der Aktivitäten der Organisation PADI® in dieser sich schnell wandelnden Welt müssen wir immer auf der Basis dessen aufbauen, was die PADI Familie macht. Auf dem, was John Cronin und Ralph Erickson etabliert haben, als sie PADI 1966 gründeten, auf unserem heutigen Fundament, das uns auch zukünftig tragen wird. Bei dieser Basis handelt es sich um Ausbildung: Tauchausbildung. Was wir unterrichten und wie wir es unterrichten hat sich verändert, es wird sich und muss sich fortlaufend ändern. Aber dass wir unterrichten bleibt. Es bleibt, denn dabei geht es nicht darum, was wir tun, sondern wer wir sind.

Ausbildung ist das Fundament von PADI. Ihr Herzstück ist jedoch weder das PADI System, eLearning, Instructor Cue Cards noch dergleichen. Dies sind kraftvolle, moderne Mittel, aber 1966, viele Jahre bevor es all dies gab, konnte man PADI Kurse besuchen und PADI Brevetierungen erhalten, weil das Fundament unserer Ausbildung bereits da war, wo es heute ist – in der Obhut von dir und den anderen PADI Instructors, Assistant Instructors und Divemasters. Ohne dich könnte das PADI System – das bei weitem beste Ausbildungssystem der Tauchbranche – nicht so gut funktionieren. So wie ein Flügel von Steinway nicht klingen kann wie ein Steinway, wenn kein Meister ihn spielt.

Selbst mit den Fortschritten der Bildungstechnologie, wie künstlicher Intelligenz und dynamischen Online-Lernsystemen, tragen menschliche Lehrer immer noch den Hauptanteil zur besten Ausbildung bei. Innovationen sind wichtig, um die Ausbildung von PADI in der heutigen dynamischen, personalisierten Onlinewelt aktuell zu halten – aber man braucht nach wie vor großartige Ausbilder für eine großartige Ausbildung. Oder wie der amerikanische Autor William Arthur Ward es beschrieb: „Ein mittelmäßiger Lehrer erzählt. Ein guter Lehrer erklärt. Ein überdurchschnittlicher Lehrer führt vor. Ein großartiger Lehrer inspiriert.“

Das beschreibt die PADI Familie – über 130.000 Menschen, die andere dazu inspirieren zu lernen, zu tauchen und sich zu kümmern. Gemeinsam motivieren wir Taucher dazu, sich neuen Herausforderungen zu stellen, Unterwasserabenteuer zu erleben, anderen beim und durch das Tauchen zu helfen und unseren empfindlichen Planeten zu schützen. PADI Course Directors gestalten die Zukunft indem sie unser kollektives Wissen an eine aufstrebende Generation von Tauchprofis weitergeben, die wiederum Taucher zu Dingen inspirieren werden, die wir uns jetzt noch nicht vorstellen können. Alles, was die weltweite Organisation PADI heute tut basiert auf der Ausbildung – das Fundament dieser Ausbildung sind du, ich und der Rest der PADI Familie.

Vor etwa 2.300 Jahren sagte Aristoteles: „Den Verstand auszubilden ohne das Herz auszubilden ist nicht auszubilden.“ Dies gilt nach wie vor. Die PADI Familie macht nicht einfach „Tauchunterricht“ – wir bilden Herzen aus und verändern Leben. Dadurch wird das Fundament der PADI Ausbildung stark.

Viel Glück, gutes Ausbilden und gute Tauchgänge!

Drew Richardson Ed.D.
PADI President und CEO

Dieser Artikel erschien erstmals in der Ausgabe des 4. Quartals von The Undersea Journal.

Die Neuen, Digitalen Formulare

Bevor du jegliche PADI® Kurse durchführst, solltest du sicherstellen, dass die Tauchschüler die erforderlichen Formulare ausfüllen, wie z. B. PADIs Erklärung der Risiken und der Haftung / Anerkennung der Nicht-Vertretung / Erklärung der Risiken und der Haftung / Anerkennung der Nicht-Vertretung GENERELLE AUSBILDUNGEN oder PADIs Erklärung der Risiken und der Haftung / Anerkennung der Nicht-Vertretung / Erklärung der Risiken und der Haftung / Anerkennung der Nicht-Vertretung GENERELLE AUSBILDUNGEN,  EU-Version, PADIs Standard-Verfahren für sicheres Tauchen – Einverständniserklärung und PADIs Erklärung zum Gesundheitszustand Teilnehmer-Information. Jetzt kannst du diese “Papiere“ effizient online erledigen und im PADI Online Processing Center (OLPC) verwalten.

Wenn sich ein Kunde zu einem PADI Kurs anmeldet, benutzt das Dive Center / Resort oder der Instructor das OLPC, um dem Schüler eine digitale Einladung zu schicken, um ein Konto einzurichten, und um dadurch digitale Formulare und / oder einen eLearning-Code zu erhalten. Der Schüler erhält dann das entsprechende Formular-Paket für den Kurs. Dieser erste Kontakt besteht aus zwei Schritten.

Formulare an Schüler Schicken

Schritt 1: Melde dich auf der PADI Pros’ Site an, und gehe auf OLPC. Hier wirst du zwei Versionen finden:

  • OLPC 2.0, das aktuelle OLPC ohne Option für digitale Formulare. Verwende 2.0, während du dich mit OLPC 3.0 vertraut machst, oder wenn du nicht-englischsprachige Schüler bearbeiten möchtest, bis digitale Formulare in anderen Sprachen verfügbar werden.
  • OLPC 3.0, das die neuen, digitalen Formular-Pakete beinhaltet. Gehe im OLPC 3.0 zu Codes Auswählen, wähle den gewünschten eLearning-Code aus, und gebe an, ob du digitale Formulare senden möchtest.

Schritt 2: Derzeit gibt es Formular-Pakete für: Scuba Diver, Open Water Diver, Advanced Open Water Diver, Rescue Diver, Specialty Diver und Weitere Kurse. Wenn du eine der ersten fünf Optionen auswählst, schließt du Schritt 2 ab, indem du einfach auf Formulare Senden und Bestätigen klickst. Die digitalen Formular-Pakete sind noch nicht für alle Kurse verfügbar. Wenn du also in Schritt 1 Weitere Kurse ausgewählt hast, wird ein Dropdown-Menü mit allen anderen PADI Kursen angezeigt. Wähle den Kurs aus, den du gerade unterrichtest, und in Schritt 2 wird standardmäßig die Option Keine Formulare zum Bestätigen ausgewählt. Bei dieser Option, muss der Schüler die erforderlichen Formulare in Papierform ausfüllen.

Verwaltung / Bearbeitung, Wenn Schüler Antworten

Um deine Schüler zu verwalten und zu bearbeiten, melde dich erneut auf OLPC 3.0 an. Unter Schüler Bearbeiten/ Verwalten, findest du mehrere Spalten, darunter:

Vorname, Nachname, Kurs, Erstellungsdatum, Formulare, Aktionsdatum und eine Spalte für Bearbeiten oder Verwalten.

Beachte im Besonderen die Spalte Formulare. Hier findest du ein Wort oder einen Satz, die in geeigneter Weise farblich gekennzeichnet sind, und die beschreiben, in welchem Schritt sich der Schüler gerade befindet. Grün bedeutet abgeschlossen, orange und rot erfordern Handeln.

Wenn der Schüler alle Informationen ausfüllt und die erforderlichen Formulare digital unterschreibt – im Wesentlichen die Positive Identification Certification (PIC) einpflegt-, ohne dass ein Arzt die Erklärung zum Gesundheitszustand Teilnehmer-Information unterschreiben muss, wird ein grünes Kästchen mit der Meldung „Unterschrieben” erscheinen. Das bedeutet, dass der Schüler bearbeitet werden kann, sobald das Training abgeschlossen ist.

Hier ein paar weitere Statusbeschriftungen mit ihrer Bedeutung:

Statusbezeichnung Bedeutung
Verzichtserklärung Der PADI Profi hat dem Schüler eine Einladung verschickt, um digitale Formulare zu verwenden. Der PADI Profi änderte es nun anstelle digitaler Formulare zur Papierform um.
Keine Formulare Der PADI Profi entschied sich beim Versenden der Einladung für die Verwendung von Papierformularen anstelle digitaler Formulare.
E-Mail Versendet Die digitalen Formulare wurden an den Schüler verschickt, der Schüler hat jedoch noch keine Schritte unternommen.
Abgelehnt Der Schüler hat die digitalen Formulare erhalten, lehnte jedoch ab, diese zu unterzeichnen. Der PADI Profi nimmt Kontakt mit dem Schüler auf, um herauszufinden, was passiert ist, und kann sich dann dafür entscheiden, auf Papierformulare zu wechseln oder dem Schüler die digitalen Formulare erneut zukommen zu lassen.
Erlaubnis Erforderlich Der Schüler hat eine oder mehrere medizinische Fragen mit „Ja“ beantwortet, und muss von einem Arzt zum Tauchen als geeignet erklärt werden.

Mit der Prozessoption kannst du die Bearbeitung deiner Schüler wie gewohnt mit der Brevetkarten-Bearbeitung abschließen. Die Option Verwalten, bietet je nach Status des Schülers verschiedene Optionen, darunter Aktualisieren, Hochladen / Löschen für die ursprüngliche Erklärung zum Gesundheitszustand, und sogar E-Mail Erneut Senden. Wenn ein Dive Center oder Resort für bestimmte Aktivitäten eigene Formulare benutzt, können diese mit der Option Zusätzliche Dokumente Hinzufügen / Löschen eingescannt und hochgeladen werden.

Weitere Sprachen werden in Kürze zur Veröffentlichung freigegeben. Bis dahin werden  Mitglieder, die nicht-englische Formulare verwenden, weiterhin OLPC 2.0 benutzen. Halte Ausschau nach weiteren Updates zu digitalen Formularen im OLPC 3.0, und für weitere Anwendungen, sobald diese hinzugefügt werden.

Neue, digitale PADI Formulare sind bequem und zeitsparend. Du hast weiterhin eine Papieroption, gedruckte Formulare oder die im PADI Student Record File zu verwenden.

 

Tauchprofi – die Hälfte meines Lebens

 

Als ich Mitte der 80ziger Jahren mein erstes Taucherlebnis in Jamaika hatte, dachte ich „ Tauchen“ ist nur was für Lebensmüde. Heute weiß ich, dass das damalige Schnuppertauchen ohne Vorgaben oder nachhaltiger Struktur abgelaufen ist. Flasche auf den Rücken, ca. 30 Min im Pool, wo mehr oder weniger der Flossenschlag geübt wurde und Maske ausblasen. Danach durften wir im Pool herumtauchen. Unbemerkt kam der Tauchlehrer, oder was immer das war, heran und nahm allen Beteiligten die Maske vom Gesicht. Wer dabei nicht an die Oberfläche schoss, durfte am Nachmittag mit zum Freiwassertauchen vom Boot aus. 4 Meter hohe Wellen, Angst vor Haien, ja – von Angst war ich geprägt, was mich da erwartete.

Nach einigen Jahren erwarb ich durch meinen Mann Holger Vertrauen in den Tauchsport. Das war der Anfang von einer Veränderung meines Leben und meiner Person.

 

 

 

 

 

 

Eine nie dagewesene Leidenschaft wurde in mir geweckt, was mein späteres Leben prägte.

Wenn ich heute auf über 30 Jahre Tauchbranche zurückblicke, sehe ich tolle Erlebnisse, außergewöhnliche Freundschaften und eine persönliche Anerkennung durch mein naturell als Person.

 

Aber auch mit Enttäuschungen wurde ich immer wieder konfrontiert.

Ich kann mich noch gut an meinen Rescue- und Divemaster Kurs im Bodensee erinnern. Ende März Rescue-Freiwasserlektionen bedeutete kalt und zum Teil noch Schneefall. Aber man war mit Leidenschaft dabei und die Gruppendynamik war sensationell. Jeder war für jeden da. Verfolgte das gleiche Ziel. Beim Divemaster Kursabschluss war jeder stolz auf das was er geleistet hat. Mit Achtung trugen wir den PADI Sticker auf der Jacke. Am 07.11.1988 wurde ich in der PADI Familie als Mitglied aufgenommen. Danach folgte im Jahre 1990 mein Open Water Scuba Instruktor und 1994 am 11. November erhielt ich den Course Direktor Titel, den ich in Cannes am PADI College durchlaufen habe.

Mit Wehmut blicke ich zurück, wie sich alles verändert hat. Sei es die Wahrnehmung der Menschheit gegenüber dem Tauchsport, sei es die Veränderung der Tauchbranche, sei es die Veränderung der unter Wasser Welt. Die Leidenschaft zu dieser einzigartigen Jobmöglichkeit ging durch den Wandel und die Kurzlebigkeit verloren.

 

Das durchlaufen vom Sporttaucher zum Tauchprofi, bis hin zu Tauchschule,  brachte mir einen enormen Einblick in alle Bereiche der Tauchbranche. Arbeiten auf einer Tauchbasis in Ägypten rundeten mein Dasein als Tauchprofi ab. Speziell die Tätigkeit als PADI Course Direktor hat mir großen Spaß gemacht.

Motivierten Kandidaten das Werkzeug in die Hand zu geben, als erfolgreicher Tauchlehrer zu bestehen, war eine Erfahrung die mich bis heute verfolgt. Sehr viele IDC Kandidaten sind heute meine Kunden als Regional Manager, aber auch gibt es Instruktoren, aus der damaligen Zeit, die ihren Weg im Ausland gefunden haben und immer noch in Kontakt mit mir stehen.

Tauchen ist Herzblut, Leidenschaft und Idealismus und nicht seine persönlichen Vorteile in den Vordergrund zu stellen. Außerdem werden sehr viele Dinge wichtiger als den je und dabei ist das Wichtigste sich der stetig, wachsenden Umweltverschmutzung anzunehmen. Sie persönlich zu engagieren und sich verantwortlich zu fühlen.

Seit nun 30 Jahre bin ich PADI Member und über 18 Jahre als Regional Manager für PADI tätig. Mein halbes Leben ist Tauchen – ist PADI. Ich darf mich glücklich schätzen so ein großartiges Hobby zum Beruf zu haben.

Ich bin dankbar auf diese Erfahrung und den Werdegang in meinem Leben und kann jedem empfehlen auch den Schritt zum PADI Tauchprofi anzustreben. Den mehr als je zuvor werden motivierte Divemaster und Tauchlehrer gebraucht, um die vier Säulen der Veränderung, auch die Mission von PADI weiter zu tragen.

 

Mit Freude teile ich fast alle dieser Momente mit einer außergewöhnlichen Freundschaft aus meiner Anfangszeit – Thomas Sobotta, er war in meinem IDC im PADI College Cannes anwesende. Er begleitete mich in meinem Job als PADI Course Direktor, da er meistens der Examiner war und später kreuzten sich unsere Wege bei PADI bis zum heutigen Tag.

Gerne blicke ich zurück und freue mich auf weitere Jahre in der Tauchbranche. Auch wenn es nicht einfacher wird, bleibe ich motiviert und schaue nach vorne, bin bereit für das was noch auf mich zukommt.

Lasst es uns zusammen angehen, die Leidenschaft und das Herzblut bei unseren Tauchern wieder zu beleben, damit ihnen diese einzigartige Welt und dieser außergewöhnliche Job nicht verborgen bleibt.

 Schlusswort: ich möchte die Gelegenheit nutzten den Menschen Danke zu sagen, die mir den Weg zum Tauchprofi geebnet haben:

  • Holger Gohdes – der durch seine Hartnäckigkeit mich zum Tauchen gebracht hat und meine Weiterentwicklung zum PADI Course Direktor bewirkte und mir ein neues Leben gab
  • Werner Thomayer – der mich gehen ließ, um die Karriere bei PADI im Jahre 2000 als Regional Manager zu beginnen
  • Thomas Sobotta – der mir bis heute zur Seite steht
  • Jörg Beeli & Jacky W. Lavanchy – die mir den Job bei PADI gaben und an meine Fähigkeiten glaubten.
  • Auch meinen Dank an alle diejenigen, die mir ihr Vertrauen in all den Jahren schenkten..

In diesem Sinne

Eure Cornelia Gohdes

 

PADI meets SEABOB! Zwei Events mit Action, neuen Erfahrungen und vielen begeisterten Tauchern!

In den Monaten Juli und August veranstaltete PADI in Zusammenarbeit mit SEABOB die SEABOB Events. Der SEABOB ist ein ganz besonderer Unterwasserscooter, denn seine hydrodynamische Formgebung bewirkt im Wasser eine ungeahnte Agilität. Gesteuert und getaucht wird durch einfache Gewichtsverlagerung des Körpers. Die Geschwindigkeit wird per Controlgrip geregelt. Über die Bordelektronik sind Tauchtiefen bis zu 40 Meter individuell programmierbar. Eine Sicherheitsabschaltung verhindert zuverlässig das Unterschreiten der gewählten Tauchtiefe. Der SEABOB ist durch den elektrischen E-Jet Power Antrieb absolut umweltfreundlich in seinem Element. Kraftvoll und nahezu lautlos durchzieht er das Wasser.

An den beliebten Tauchseen Hemmoor und Messinghausen wurden diese besonderen Unterwasserscooter vorgestellt und konnten von allen interessierten Tauchern getestet werden. Unterstützt wurden wir dabei von mehreren sehr engagierten PADI Mitgliedern, die alle Taucher ausführlich eingewiesen und die Tauchgänge mit den SEABOBs entsprechend durchgeführt haben.

Zudem haben viele PADI Instruktoren an den angebotenen SEABOB Specialty Instructor Kursen teilgenommen, die von den PADI Kurs Directors Thomas Baum und Martin Zeschke durchgeführt wurden. Die PADI SEABOB Specialty ist eine Distinctive Specialty, in der sich alles um den SEABOB dreht. Die Bedienung, das praktische “Fahren” sowie natürlich auch Sicherheitsvorkehrungen und -verfahren stehen im Mittelpunkt dieses Kurses. Aber vor allem soll das Tauchen mit den SEABOBs natürlich auch Spaß machen…und das hat es bei unseren Events!

Das Feedback war großartig. Die Taucher kamen mit breitem Grinsen aus dem Wasser und waren begeistert von der tollen Erfahrung. Einigen Tauchern hat es so gut gefallen, dass sie auch zum zweiten Event gekommen sind, um nochmal einen Tauchgang mit den SEABOBs machen zu können.

Wir freuen uns sehr, dass diese beiden Events so erfolgreich waren und bedanken uns bei allen, die zur Organisation und Durchführung beigetragen haben. Lust bekommen? Dann haltet eure Augen und Ohren offen für das nächste Jahr, die Planungen laufen bereits.

Outdoor Event am Baggersee in Diez

Am Wochenende 25. und 26. August 2018

hieß es wieder:
auf zum Dive Days Diez am Naturparksee Diez!

Zentral inmitten steiler Kalkfelsformationen gelegen ist der türkisblaue Baggersee ein Dorado für alle Taucher Rund Mitteldeutschland. Mit der perfekten Infrastruktur lockt der Baggersee nicht nur Taucher, sondern auch Badegäste an.

 

 

 

 

 

Hier fehlt es an nichts. Sei es die perfekt eingerichtet Tauchbasis von Aquanaut, oder der Gastronomiebetrieb, mit allerhand Leckereinen zwischen den Tauchgängen, oder mit einer kalten/heißen Dusche nach dem Tauchgang. Es ist an alles gedacht.

Unter dem Motto vielfältiges Probieren, Informieren und Kennenlernen zeichneten auch in diesem Jahr den Event aus. Eine breite Palette von namhaften Hersteller von Tauchequipmet war, wie an den vergangenen Jahren, vertreten.

SharkProject informierte über den Stand der Dinge und freute sich über jede kleine Spende für den Haischutz. Seareq erklärten unterschiedliche Sicherheits- und Rettungsequipment und Liquid Sports bot die Gelegenheit, Standup Paddeling auszuprobieren.

 

 

Aber damit nicht genug, die Besucher konnten Vorort sich bei Worldwide Dive & Sail über Tauchreisen und Safari Boot informieren. Für die TEC Taucher gab es außerdem einige Vertretungen die Information zu Ausrüstungskonfigurationen & Ausbildung  etc. erteilten.  

 

 

 

 

Auch +aquamed war vertreten und konnte alle Fragen zu einer Tauchversicherung aus erster Hand beantworten. Zuletzt ist noch erwähnenswert, das barrierefreie Tauchen vertreten durch „Die Wasserflöhe“  aus Darmstadt.

 

Mit dem PADI Regional Manager Cornelia Gohdes konnten alle Fragen bezüglich der Tauchausbildung beantwortet werden. Großes Interesse zeigte sich hier bei den Informationen zu den digitalen Produkten. Durch Aquanaut gab es ein kostenloses Schnuppertauchen direkt im See für alle Tauchinteressierten, die danach mit einer bunten PADI Sonnenbrille versorgt wurden.

Kostenloses Flaschenfüllen an den Eventtagen war ein zusätzlicher Service, den die Taucher danken annahmen.

 

Abends versammelten sich alle Besuche am Restaurant zur Tombola Verlosung und liesen den Tag bei einem kühlen Getränk und regem Informationsaustausch ausklingen.

 

Alle Teilnehmer freuen sich schon heute auf den Outdoor Event Dive Day Diez 2019 und hoffen euch alle dort begrüßen zu können.

Ihr dürft gespannt sein welches Rahmenprogramm für 2019 ausgedacht wurde..

 

 

Wie optimiere ich mein Business ??

Geführte Tauchgängen, Ausflüge in heimische Gewässer, Kurzreisen und Gruppenreisen werden in den Tauchschulen häufig angeboten, um die Kunden zu binden. Damit möchte man den Neuling im Tauchen fördern und ihn die Weiterentwicklung leicht machen.

Dabei steht der Kundenservice im Vordergrund und es wird meist das Business außer Acht gelassen.

Mit wenigen Anpassungen kannst du dein Business mit dieser Strategie optimieren und es wird für alle Beteiligten eine Win Win Situation.

Was musst du tun?

Integriere die Weiterbildung in die geführten Tauchgänge, Ausflüge oder Reisen ein. Biete Paketbuchungen für die Weiterbildung an. Einfach gesagt, gehe nicht nur mit ihm tauchen sondern sorge für seine Weiterentwicklung mit weiterführenden Kursen.

Es bedarf häufig kaum eine Anpassung in deinem Anlauf.  Der Unterschied besteht darin, dass du für deine erbrachte Leistung Einnahmen kreierst. Für den Kunden bietest du weitere Einblicke in Tauchaktivitäten in einer ungezwungenen Atmosphäre.

Es ist für jedes Unternehmen entscheidend Cross-Selling anzubieten, daher werden wir täglich damit konfrontiert. Beim Bäcker, der fragt ob ich noch ein Getränk zu meinem Snack haben möchte, oder beim Shoppen. Dort werden mir passende Zusatzartikel angeboten. Cross-Selling wird auch im Internet angeboten. Kaufst du einen Artikel in einem Online Shop, werden dir weitere Artikel angezeigt, die zu deinem gekauften Produkt passen. Also ist es nichts Außergewöhnliches für deinen Kunden.

Für dein Unternehmen ist es ein wichtiger Weg deine Kursanzahlen, dein Gewinn und deine Kundenzufriedenheit zu steigern.

 

Es ist daher ratsam bei deinen Kunden ein Cross-Selling in Bezug auf Weiterbildung anzubieten.

Hierzu einige Beispiele , die sich sehr gut eignen. Rot hinterlegte Kurse können sehr gut mit einem OWD kombiniert werden.

  • Peak Performence Bouyancy
  • EAN Diver
  • Bergsee Diver
  • Nacht Diver
  • Emergency Oxigen Provider
  • Projekt AWARD Specialty
  • DSMB-Boje Specialty
  • Underwater Photographer
  • Bootstauchen
  • Dry Suite Diver
  • Full Face Mask Diver
  • Sidemount

Das Verknüpfen von PADI Spezialkursen mit dem PADI Open Water Diver Kurs ist eine hervorragende Möglichkeit, um bei deinen Tauchanfängern für den Wert der Weiterbildung zu erkennen, denn so ist er von Anfang an sensibilisiert.

Wie in deinem PADI Instructor Manual, Allgemeine Standards und Verfahren/Papierkram und administrative Verfahren/ Verknüpfungen zwischen Kursen beschrieben, können die folgenden PADI Spezialkurse parallel zum PADI Open Water Diver Kurs unterrichtet werden: Tarierung in Perfektion Project AWARE® Spezialist Coral Reef Conservation (Korallenriffschutz) Enriched Air Diver (Tauchen mit EANx) Digital Underwater Photographer (DUP) Tauchen in größerer Höhe Bootstauchen Tauchen im Trockentauchanzug Sidemount Tauchen Full Face Mask Diver (Tauchen mit Vollgesichtsmaske) Delayed Surface Marker Buoy Diver (Tauchen mit DSMB-Boje ).

Um eine Überfrachtung mit Aufgaben zu vermeiden und es Tauchschülern zu erlauben, sich voll auf ihre Grundfertigkeiten zu konzentrieren, darfst du nur einen Spezialkurs parallel zu Open Water Diver Kurs unterrichten.

Um deine Aufwendung klein zu halten und den Bedürfnissen des Tauchers gerecht zu werden empfehle ich zum Beispiel  das  „DSMB-Boje Specialty“. Diese lässt sich mit wenig Aufwand gleich nach dem OWD Kurs einbinden. Außerdem wird er im OWD Kurs schon damit konfrontiert. Das Beherrschen, eine Boje beim Sicherheitsstopp zu  setzen ist eine wichtige und verlangte Fertigkeit in allen Tauchregionen. Dazu benötigt man minimale zusätzliche Ausrüstung. Ich glaube es liegt auf der Hand, dass ein Taucher diese Fertigkeiten wirklich gebrauchen kann.

Klar bieten viele Instruktoren dieser Wissen schon an, da sie von der Notwendigkeit eine Boje zu Händeln wissen, aber es ist in 90% eine Gratisleistung.

Jetzt kannst du selbst entscheiden, ob du diese sinnvolle Weiterbildung verkaufst und als weiteres Training anbietest. Für dich bedarf es nur eine einmalige Antragstellung des Specialty Instruktor Titel, in dem jeweiligen Spezialgebiet.

 

Um dir die Entscheidung leicht zu machen, hier noch die Definition von Optimierung:

 

 

„Unter einer ‘Optimierung’ versteht man eine Maßnahme zur Verbesserung des aktuellen Zustands bzw. zur bestmöglichen Erreichung eines Optimums“

Für anfallende Fragen zu diesem Thema steht dir dein zuständiger PADI Regional Manager gerne zur Verfügung unter:

Cornelia Gohdes

Regional Manager Süddeutschland & Österreich

Mobil Cornelia Gohdes+49 173 3279 606

Email: cornelia.gohdes@padi.com

 

Julia Wratschko

Regionalmanagerin Norddeutschland

Mobil: +49 (0) 1578 895 7599

Email: julia.wratschko@padi.com

Unterwasserwelten Camp 2018

Eine Gruppe von Naturschützern in Südbaden will auf die zunehmende Verschmutzung von Gewässern durch Plastik aufmerksam machen. Dafür veranstaltet sie ein ungewöhnliches Tauchcamp.

Zum zweiten Mal wurde das Unterwasserwelten Camp, von Projektleiter Daniel Bichsel PADI Freediver Instruktor durchgeführt. Seine Passion zum Freitauchen beschreibt er wie folgt:

Freitauchen – Die Kunst der Atempause.
“Das besondere ist der Moment, in dem die Zeit still steht und die Unendlichkeit zur Realität wird. Für die Dauer einer Atempause.”

 

 

 

Mit neu gestaltetem Logo, was sehr gut das Projekt darstellt, ging es am 25. Juli 2018 dann endlich los.

 

Mit der symbolischen Weltkugel und der zu schützenden Flora & Fauna in Bezug auf Freediving, ist das Logo sehr gut gelungen.

Das Projekt

Beim Unterwasserwelten Camp tauchen Natur-, Wasser- und Kamera-begeisterte junge Frauen und Männer, zwischen 18 und 25 Jahren in unsere heimische Unterwasserwelt ein. Sie lernen Freitauchen, die Grundlagen der Unterwasserfotografie und des -filmens, erkunden die Gewässer der Tourismusregion Schwarzwald und bringen das Erlebte in Bild und Ton an die Oberfläche. Durch See- und Flusssäuberungen, Ökologie-Workshops und Vorträge über unsere Ozeane, mehr über den Zustand unserer Gewässer und lernen wie unsere heimischen Gewässer mit unseren Ozeanen zusammenhängen.

Ziel ist es junge Erwachsene in ihrer Selbstwirksamkeit als Botschafter für unsere Gewässer zu stärken und ihnen das Handwerkszeug mitzugeben, mit digitalen Medien und sozialen Netzwerken ein weites Publikum für die heimische Unterwasserwelt zu begeistern und Bewusstsein für unsere Gewässer zu schaffen. Wir rücken damit die Notwendigkeit für den Schutz unserer Gewässer in das Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit und bewegen möglichst viele Menschen dazu, sich aktiv am Schutz unserer Gewässer zu beteiligen und ihr tagtägliches Verhalten im Umgang mit der

Natur zu hinterfragen und gegebenenfalls nachhaltig zu ändern.

Das Camp ist für die Teilnehmer kostenlos, um jedem die Teilnahme unabhängig von ihrem sozioökonomischen Hintergrund zu ermöglichen und den Grundgedanke des Naturschutzes in jeder Gesellschaftsschicht zu verankern. Die Teilnahme erfolgt über ein Bewerbungsverfahren.

Durch zahlreiche Sponsoren wird das einmalige Projekt unterstützt.

Im alten Klostergarten in Ettenheimmünster wurde das Camp für die nächsten 10 Tage aufgebaut. Die ausgewählten 10 Teilnehmer werden von 2 Film-und Fotospezialisten, 1 Campleiter , PADI Freediver Instruktor und einigen Referenten begleitet.

Am 1.Tag durfte ich, Cornelia Gohdes PADI Regional Manager, den Teilnehmern die Vision von PADI für die Zukunft erklären. Außerdem die Arbeit von Projekt AWARE näher bringen und die Leidenschaft zum Tauchen bzw. der unter Wasser Welt von meiner persönlichen Erfahrung erläutern. Hier waren die Camp Teilnehmer sehr interessiert um mit vielen Fragen so viel wie möglich Informationen zu erhalten. Zum Schluss erzählte ich aber auch, dass sich in den letzten 30 Jahren viel verändert hat. Gerne kannst du auf dem Unterwasserwelten Blog die gesamten 10 Tage nachverfolgen.

Als Dankeschön haben mir die Camp Mitwirkenden das sehr gelungene Buch „Abenteuer Ocean“ überreicht.

Der Herausgeber David Hettich war auch mit von der Partie. Mit einem Vortrag National Geographic hat er die jungen Leute weiter in den Bann zur Unterwasserwelt gezogen, den David ist ein toller Geschichtenerzähler. Zusammen mit seinem Talent tolle Aufnahmen zu machen, wird er jeden Zuhörer mitreisen. Mit dem Slogan „ mach dir ein Bild vom Plastik“ durften alle an dem Storyellingworkshop mit Sonja und dem Film-und Fotoworkshop mit Chris teilnehmen.

 

 

 

 

Am Tag 2 wurden die ersten Freitaucherfahrungen im Schwimmbad gesammelt.

 

 

 

Als erste grundlegende Disziplin des Freitauchens wurde Zeittauchen geübt.

 

 

Innerhalb den 10 Camp Tagen wurden die Teilnehmer dann zum PADI Freediver ausgebildet.

Das Unterwasserwelten Camp hat es sogar in das regionale Fernsehen geschaft.

Der regionale Fernsehsender SWR (Südwestrundfunks für die Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz) hat einen mehrminütigen Film ausgestrahlt.

https://swrmediathek.de/player.htm?show=179bf050-935c-11e8-b070-005056a12b4c

Gerne kannst du die gesamten Eindrücke dieses einzigartigen Events auf dem Blog unter: http://unterwasserwelten.org/blog/ genau nachverfolgen.

Hast auch du einen einzigartigen Event, oder Ideen zum Schutz unserer Unterwasserwelt, kannst du dich jederzeit  bei PADI melden. Oder dich für den PADI AmbassaDiver auf PADI.com bewerben.

 

 

PADI Mitglied Anerkennung – Woh`s the Winner this Month Juli 2018

aus der ganzen Welt – jeden Tag – verschicken PADI Taucher einen stetigen Strom von Korrespondenzen, die PADI Dive Centers und Resorts für hervorragenden Kundenservice beglückwünschen und PADI Divemaster und Instruktoren für ihre Professionalität und Führungsfähigkeiten empfehlen.

Jeden Monat überprüft das PADI Member Recognition Committee die Einsendungen und wählt ein PADI Dive Center oder Resort Mitglied und ein PADI Professional Mitglied aus. Diese Auswahl findet weltweit statt und wird jeden Monat auf der PADI Pro Seite veröffentlicht. Hier geht es nicht um die Anzahl der Zertifizierungen, oder die Größe des Dive Center. Ausschlaggebend sind die Einsendungen und das Feedback der Schüler.

In diesem Monat ging eine der Auszeichnungen nach Süddeutschland, was mich als Regional Manager besonders freut:

Easy Dive Ramstein-Miesenbach durfte die Auszeichnung  für Professionalität und ihr Engagement für die Tauchausbildung und der Kundenzufriedenheit entgegen nehmen.

 

Easy Dive Ramstein besteht nun seit 22 Jahre als PADI Dive Center. Begonnen hatte alles mit den heutigen Course Director Gerd Kleemann, der das Center eröffnete und ein erfolgreiches IDC Center daraus machte. Seit 4 Jahren ist das Dive Center im Besitz von Kirstin Müller, die mit sehr viel Herzblut das Dive Center führt. Zusammen mit Ihrem Mann Jörg Müller und ihren Divemaster/Instruktoren sind sie ein gutes Team, wo jeder seinen Aufgabenbereich hat. Die beiden sind sich einig: „ geht nicht – gibst nicht „ die große Kundenverbundenheit zeigt dass ihre Philosophie aufgeht.  Jörg, mit seiner über 14 Jährigen Ausbildungserfahrung und Kirstin, mit ihrem Scharm und Freundlichkeit ergänzen sie sich optimal um den Schülern eine Wohlfühlatmosphäre zu geben. Beide sind der Meinung, dass sie diese Gabe für die Auszeichnung nominiert hat. Ihnen geht es nicht um die Masse von Tauchern zu erhalten, sie setzten auf die Individualität, zeitgemäßes Auftreten mit ihrer Homepage und Kundenzufriedenheit.

PADI gratuliert allen Gewinnern im Juli 2018 mit Dankbarkeit für ihre Professionalität und ihr Engagement für die Tauchausbildung und er Kundenzufriedenheit.

 

Vielleicht bist auch du mit deinem PADI Dive Center oder als PADI Divemaster oder Instruktor in den nächsten Monaten nominiert.

Herzlichen Glückwunsch

Cornelia Gohdes

Regional Manager Süddeutschland

Meldung von Vorfällen

PADI Standards besagen, dass auftretende Vorfälle gemeldet werden, damit sie im Bedarfsfall angemessen nachverfolgt, identifiziert und verwaltet werden können. Im Rahmen deiner PADI Mitgliedschaftsvereinbarung, erklärst du dich damit einverstanden, bei PADI einen PADI Vorfallsbericht für einen Vorfall, der sich auf deine Aktivitäten als PADI Mitglied bezieht, einzureichen. Darüber hinaus, besagen PADI Standards, dass du „deinem PADI Büro unmittelbar nachdem du Zeuge geworden, oder in einen Tauch- oder Tauchbetriebsunfall/ -Vorfall verwickelt warst, unabhängig davon ob sich der Vorfall im oder außerhalb des Wassers stattgefunden hat, trainingsbezogen, eine Freizeitbeschäftigung, technischer Natur, oder gar anscheinend unbedeutend war, einen PADI Vorfallsbericht einreichst. ”

Obwohl der Vorfallsbericht weitgehend auf das Sammeln von Informationen zu Tauchvorfällen fokussiert, ist es wichtig zu wissen, dass du auch Vorfälle melden musst, die während des Schnorchelns, Schnorcheltauchens und Freitauchens geschehen. Dies schließt auch Vorfälle mit Tauchern, Tauchkunden, Tauchpersonal oder jemandem im, oder um ein Tauchgeschäft herum ein.

Vorfallsberichte sollten so bald wie möglich nach dem Vorfall direkt an die Qualitätsmanagement-Abteilung (vorzugsweise per E-Mail an incident.emea@padi.com) eingereicht werden. Dies stellt sicher, dass wichtige Informationen erfasst werden, während deine Erinnerung an die Ereignisse noch frisch ist. Benutze immer die aktuellste Version des Vorfallberichts, der auf der PADI Pros’ Site (Training Essentials / Formen und Anmeldungen / Allgemein) zu finden ist, um sicherzustellen, dass alle erforderlichen Informationen festgehalten werden können. Wenn sich der Vorfall während eines PADI Trainings ereignet hat, vergesse nicht, dass du neben dem Vorfallbericht auch Kopien aller Kursunterlagen des Schülers einreichen musst.

Wenn mehr als eine Person aus derselben Einrichtung an dem Vorfall beteiligt oder Zeuge des Vorfalls geworden ist, ist es ausreichend, dass eine Person den Vorfallbericht ausfüllt. Die Zusammenfassung wird entweder von jeder Person unterzeichnet, oder ein von allen unterzeichnetes Begleitschreiben wird ausfüllt, das bestätigt, dass alle mit den im Bericht enthaltenen Angaben einverstanden sind (entsprechende E-Mail-Erklärungen aller beteiligten Mitglieder, unter Benutzung von E-Mail-Adressen, die derzeit bei PADI hinterlegt sind, sind ebenfalls zulässig).

Bei Fragen zu Anforderungen für die Meldung von Vorfällen, wende dich mit Bitte zur Klärung direkt an die Qualitätsmanagement-Abteilung unter qm.emea@padi.com.