Erste Hilfe bei Verbrennungen

Von DAN Mitarbeitern

Eine schwere Verbrennung – selbst ein Sonnenbrand – kann das Ende eines erlebnisreichen Tauchgangs bedeuten. Du kannst Maßnahmen zum Schutz vor Verbrennungen ergreifen und dennoch lassen sie sich nicht immer verhindern: Im geschäftigen Treiben auf einem Tauchboot kann es zur versehentlichen Berührung eines heißen Kompressors oder Herdes kommen – oder jemand kann einfach zu viel Zeit in der Mittagssonne verbracht haben.

Zu wissen, wie Verletzungen behandelt werden und wie man dafür sorgt, dass Taucher sich dennoch wohl fühlen kann den entscheidenden Unterschied zwischen einem kleinen Vorfall und einem ruinierten Urlaub ausmachen. Frische deine Fertigkeiten in Erster Hilfe bei Verbrennungen auf und sorge für glückliche Kunden auf deinem nächsten Trip.

Unterschiedliche Verbrennungsarten

Verbrennungen entstehen, wenn Gewebe mehr Energie ausgesetzt wird, als es verträgt. Diese Energie kann von Chemikalien, Hitze, Strahlung oder Elektrizität ausgehen.

  • Verätzungen durch Chemikalien werden zum Beispiel hervorgerufen, wenn ätzende Chemikalien an die Haut kommen. Ist die Chemikalie trocken, hilf dem Verletzten beim abbürsten der Substanz und ziehe das entsprechende Material-Sicherheitsdatenblatt zu Rate, welches für gewöhnlich auf der Rückseite des Behälters abgebildet ist. Wenn im Sicherheitsdatenblatt nicht anders angegeben, spüle die Haut gründlich mit Wasser ab.
  • Verbrennungen durch Hitze sind beim Tauchen weitaus häufiger anzutreffen. Sie entstehen durch Kontakt mit Heizgeräten, heißem Wasser oder Feuer. Aber selbst diese sind im Vergleich zu Verbrennungen durch Strahlung selten.
  • Sonnenbrände sind die häufigsten Verbrennungen unter Tauchern. Sie entstehen durch die Strahlung der Sonne, weniger durch Hitze, und repräsentieren die häufigste Ursache für Verbrennungen unter Outdoorliebhabern.

 

Erste Hilfe

Nachdem du die Ursache der Verbrennung entfernt hast (ätzende Chemikalien, ungeschützte Haut in der Sonne, elektrischen Strom oder die Hitzequelle), musst du dich zunächst um die Atemwege, die Atmung und den Blutkreislauf des verletzten Tauchers kümmern. Abgesehen von dabei möglicherweise entdeckten medizinischen Notfällen, ist der nächste Schritt die Verbrennung für mindestens 15 bis 30 Minuten mit kühlem Wasser (Süß- oder Salzwasser) zu spülen.

Es kann nach einer Verbrennung schwierig sein, tiefer liegende Gewebeschichten zu kühlen. Den Verbrennungsbereich über einen längeren Zeitraum zu kühlen kann weitere Verletzungen verhindern. Bekleidung, Füßlinge oder Schuhe, Schmuck oder sonstige Accessoires sollten von der betroffenen Haut entfernt werden während sie mit Wasser gespült wird.

Beurteilung der Verletzung

Ist die Verbrennung abgekühlt, beginne die Verletzung zu beurteilen und zu versorgen. Verbrennungen werden entsprechend der betroffenen Hautschichten in oberflächliche, mitteltiefe und tiefe Verbrennungen eingeteilt.

  • Verbrennungen der oberen Hautschichten zeigen an den betroffenen Stellen Rötungen, geben Wärme ab und sind leicht geschwollen.
  • Verbrennungen mitteltiefer Gewebeschichten zeigen häufig Blasen auf der Haut und können sehr schmerzhaft sein.
  • Verbrennungen tiefer Gewebeschichten sind die schwerwiegendsten. Sie betreffen alle Hautschichten und zerstören Nerven und Fettgewebe. Tiefe Verbrennungen können entweder schwarz und verkohlt oder weiß und wachsartig aussehen und werden manchmal aufgrund der durch die Verbrennung verursachten Nervenschäden als schmerzlos beschrieben. Sie sind jedoch fast überall von mitteltiefen Verbrennungen umgeben, die starke Schmerzen verursachen.

Oberflächliche Verbrennungen kannst du behandeln, indem du sie vorsichtig mit Wasser und Seife reinigst, gründlich spülst und trocken tupfst. Die Wunden können etwas gereinigt werden, vermeide es dabei aber, geschlossene Bläschen zu öffnen. Sorge dafür, die Wunde nicht weiter zu reizen, trage eine antibiotische Salbe auf und schütze sie mit einem nicht-haftenden Verband. Wechsle den Verband täglich.

Kleine, mitteltiefe Verbrennungen können auf die gleiche Weise versorgt werden, aber alle größeren oder tieferen Verbrennungen sollten von einem Arzt untersucht und behandelt werden. Die Behandlung solcher Verbrennungen ist unterwegs schwierig, zudem bergen sie erhebliche Flüssigkeitsverlusts- und Infektionsrisiken. Im Falle von mitteltiefen Verbrennungen, die mehr als 15 Prozent der Körperfläche bedecken oder einer tiefgehenden Verbrennung kann die sofortige medizinische Notversorgung des Verletzten erforderlich sein.

Weitere Informationen zur Behandlung von Verbrennungen und anderen Verletzungen erhältst du auf DAN.org/Health.

Was steckt hinter dem Begriff Agentur?

Viele PADI Professionals scheinen sich darüber zu wundern, warum bei den Ausbildungsprogrammen von PADI ihre Zustimmung zu der Non-Agency Vereinbarung erforderlich ist. Vom Rechtskonzept der Agentur haben viele von uns noch nie gehört und es ebenso wenig als Teil unseres Berufsalltags wahrgenommen.

Generell kann bei einer Agentur ein Geschäft für die Handlungen anderer, z.B. seiner Mitarbeiter, verantwortlich gemacht werden (dies ist üblich und wird von den meisten für selbstverständlich gehalten).
Es bedeutet jedoch auch, dass der kontrollierende Betrieb (i.d.R. Ein Anbieter) über die Handlungen eines anderen Geschäfts oder individuellen Dienstleisters wacht (wie zum Beispiel beim Franchise) und für die Handlungen dieses Geschäfts oder Dienstleisters sowie deren Angestellten zur Rechenschaft gezogen werden kann.

Seit geraumer Zeit werden die Rechtsbeziehungen der Mitglieder innerhalb der Organisation PADI in den Mitgliedschaftsvereinbarungen geregelt. Zur Wahrung rechtlicher Klarheit ist das Rechtskonzept der Agentur seit langem Teil dieser Vereinbarungen. In den beiden Mitgliedschaftsvereinbarungen von PADI, für individuelle Mitglieder und für in der Tauchbranche tätige Unternehmen, stehen folgende Texte:

Individuelle Mitgliedschaft:

  1. Ich verstehe und akzeptiere, dass diese Vereinbarung keine Agenturbeziehung zwischen PADI und mir begründet. Sofern in dieser Mitgliedschaftsvereinbarung nicht anders beschrieben, ist PADI an meinem Tagesgeschäft und meinen Aktivitäten weder kontrollierend involviert noch beteiligt und trägt für diese keine Verantwortung.


Mitgliedschaft für Einzelhandel und Resorts

  1. Ich verstehe und akzeptiere, dass diese Vereinbarung keine Agenturbeziehung zwischen meinem Unternehmen und PADI begründet. Sofern in dieser Mitgliedschaftsvereinbarung nicht anders beschrieben, ist PADI am Tagesgeschäft und den Aktivitäten meines Unternehmens weder kontrollierend involviert noch beteiligt und trägt für diese keine Verantwortung.

Innerhalb der PADI Mitgliedschaft gibt es darüber nicht viel Unklarheit. Tauchgeschäfte sehen sich nicht als Franchiseunternehmen, Tochtergesellschaften oder Teilhaber von PADI, noch verstehen sich individuelle Mitglieder als Angestellte von PADI. Die wichtige rechtliche Frage dreht sich jedoch nicht nur darum, dass wir Professionals die Fakten kennen, sondern vor allem darum, was die Verbraucher wahrnehmen. Daher gehört es zur verantwortungsvollen Geschäftspraxis, Tauchschülern und Kunden klar zu machen, wie die tatsächliche Geschäftsbeziehung, das Agenturkonzept betreffend, aussieht.

Zu diesem Zweck wurde die Non-Agency Vereinbarung geschaffen. Entsprechende Informationen finden sich in den PADI Materialien, Produkten und Informationsquellen, wie Diver Manuals und Videos, auf Webseiten, Visitenkarten von Mitgliedern, etc. Die Beziehungen deutlich darzulegen gehört für uns einfach zur guten Geschäftspraxis und bietet unseren Verbrauchern eine nützliche, eindeutige Erklärung.

PADIs Digitale Kernkurse Expandieren

Bei PADI machen wir mit unserer Mission weiter, das Angebot von Materialien zum selbstständigen Lernen zu erweitern, und die PADI digitalen Produkte aufzubessern. Wir erweitern gerade die Auswahl der verfügbaren Sprachen für die Bildungsmaterialien für die PADI Open Water Diver, Advanced Open Water Diver, Freediver™ und Enriched Air Diver Kurse. Dadurch werden immer mehr Studenten weltweit Zugang zum PADI e-Learning Erlebnis haben.

Tauchen ist ein Sport / Hobby / Besessenheit, die Grenzen und Kulturen verbindet und Menschen auf der ganzen Welt zusammenbringt, um die Unterwasserwelt zu genießen. Aber Menschen auf der ganzen Welt haben unterschiedliche Bedürfnisse, und, was noch wichtiger ist, sie sprechen verschiedene Sprachen. PADI berücksichtigt dies bei der Erstellung seiner eLearning-Produkte.

Die PADI Organisation erleichtert PADI Tauchern mit einer digitale Suite an Kernkursen, die einfach zu erwerben, herunterladen und anzuwenden sind, den Zugriff auf Lernmaterialien. Jetzt werden diese Materialien in mehr Sprachen als je zuvor angeboten, was wiederum das PADI Motto bestätigt: „The way the world learns to dive“.

Was ist neu?

  • PADI Open Water Diver – Jetzt in sieben neuen Sprachen verfügbar: Tschechisch, Kroatisch, Griechisch, Ungarisch, Indonesisch, Russisch und Türkisch.
  • PADI Freediver– 11 weitere Sprachen: Arabisch, Chinesisch (vereinfacht und traditionell), Niederländisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Portugiesisch, Spanisch und Koreanisch, demnächst folgen Thai und Russisch.
  • PADI Enriched Air Diver – 22 Sprachen: Englisch, Arabisch, Dänisch, Holländisch, Französisch, Finnisch, Deutsch, Griechisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Norwegisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch, Schwedisch. Chinesisch (vereinfachtes und traditionelles), Indonesisch, Thai, Hebräisch und Polnisch folgen in nächster Zeit.
  • Advanced Open Water Diver – Sieben neue Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch, Niederländisch, Spanisch, Chinesisch (traditionell) und Arabisch.

Wichtiger Hinweis:

  • Die PADI Library App wird diese Änderungen widerspiegeln. Wenn Taucher automatische Updates in ihren Geräteeinstellungen aktiviert haben, wird die App automatisch aktualisiert. Andernfalls müssen sie sicherstellen, dass sie ihre App aktualisieren
  • PADI Dive Center und Resorts sollten ihre eLearning-Einstellungen in ihrem Konto aktualisieren, um die von ihnen unterstützten Kurse und Sprachen widerzuspiegeln.
  • Die Affiliate-Links sind nun universell und nicht mehr Kursspezifisch.  Schüler, die den Affiliate-Link anklicken, werden jetzt zur Übersicht aller Kurse und Sprachen geleitet.  Aktualisiere daher bitte die eLearning-Einstellungen deines Accounts undwähle die Kurse und Sprachen ab, die du nicht anbietest.
  • Sobald ein mit dir verbundener Schüler die Abschlussprüfung seines Kurses (Open Water und Enriched Air eLearning) besteht, erhältst du neuerdings eine Benachrichtigung per E-Mail. Diese Benachrichtigungen werden automatisch an alle Mitglieder verschickt. Möchtest du sie nicht erhalten, kannst du sie in deinen eLearning-Einstellungen abschalten.

Halte Ausschau, da bald weitere Aktualisierungen der eLearning-Erfahrung folgen werden.

Instructor Development Updates 2019

Wir würden uns freuen, dich bei einer unserer 2019 im EMEA Gebiet stattfindenden Instructor Development Update Veranstaltungen begrüßen zu können. Diese Veranstaltungen haben den überarbeiteten IDC Ausbildungsplan zum Thema, der später im Jahr veröffentlicht wird.

Außerdem erfährst du bei diesen Live-Events alles zu den aktuellen Änderungen der Standards für den Instructor Development Course und du erhältst einen guten Überblick über die spannenden Entwicklungen, die PADI für 2019 und darüber hinaus plant. Als PADI Course Director ermöglicht die Teilnahme an einer der Veranstaltungen dir, den überarbeiteten IDC Ausbildungsplan zu unterrichten, sobald er später im Jahr 2019 eingeführt wird. Die Teilnehmerzahl ist bei diesen Veranstaltungen begrenzt und alle IDC Staff Instructors, Master Instructors und Course Directors sind eingeladen, dabei zu sein. Das Programm erfüllt die Anforderungen des Active Status Course Directors und zählt auch zur Anrechnung auf Seminare für Master Instructor und CDTC Bewerber.

Inhalte dieses Updates:

  1. Was ist neu? – Standards und Ausbildungsplan
  2. Überarbeitete eLearning Materialien und digitale Inhalte
  3. Änderungen in der Bewertung der Entwicklung der theoretischen Kenntnisse
  4. Änderungen in der Bewertung von Aktivitäten in Freiwasser und Schwimmbad/begrenztem Freiwasser

 Termine und Veranstaltungsorte sind unten aufgelistet.

DatumOrtPreis (ggf. zzgl. MwSt.)
3. März 2019Dubai, VAE157,00 £
21. März 2019Sliema, Malta176,00 €
22. März 2019Madrid, Spanien176,00 €
30. März 2019Lissabon, Portugal176,00 €
22. April 2019Hurghada, Ägypten157,00 £
24. April 2019Dahab, Ägypten157,00 £
28. April 2019Santa Margharita, Italien176,00 €
29. April 2019Kopenhagen, Dänemark176,00 €
18. Mai 2019Amsterdam, Niederlande176,00 €
22. Mai 2019Paphos, Zypern176,00 €
30. Mai 2019Lanzarote, Kanarische Inseln176,00 €
30. September 2019Moskau, Russland157,00 £

Um dich zu registrieren, fülle bitte dieses Anmeldeformular aus und sende es an id.emea@padi.com. Bitte gib eine Telefonnummer an unter der wir dich kontaktieren dürfen, um die Zahlungsinformationen einzuholen.

Du kannst an diesen Terminen nicht teilnehmen? Keine Sorge, es wird später im Jahr 2019 ein Online-Update geben.

** Kein IDC Staff Instructor? Wende dich an das Training Department und erfahre, wie du einer wirst.

Zur Unterstützung unserer Pillars of Change können wir alle ein starker Katalysator sein,

für Veränderungen und , indem wir auf dem Laufenden bleiben, sich engagieren, Gespräche einleiten und andere unterrichten.

Es ist fast eine Tradition. Jedes Jahr im Januar beschließen wir, “besser zu essen”, “weniger Zeit auf YouTube zu verbringen”, “die Reifen zur richtigen Zeit zu wechseln ” oder was auch immer. Aber im Februar haben wir es vergessen. Warum? Weil die meisten Vorsätze wirklich Wünsche oder Dinge sind, von denen uns gesagt wird, dass wir sie “tun sollten”, anstatt Verpflichtungen aus unserem Herzen zu nehmen. So drückt unser Alltag sie leicht in den Hintergrund.

Lasst uns in diesem Jahr diese Tradition brechen und unsere Leidenschaft für das Tauchen und die Unterwasserwelt anwenden, um einige echte Lösungen zu finden. Du hast wahrscheinlich bemerkt, dass, wenn sich Menschen zu echten, wichtigen Vorsätzen verpflichten, die ihnen wirklich wichtig sind, sie Dinge erledigen. Sie beweisen dem amerikanischen Philosophen William James Recht, als er sagte: “Tu so, als ob das, was du tust, einen Unterschied macht. Das tut es.”

Weil wir anders denken und unterschiedliche Talente haben, unterscheidet sich vielleicht genau das, wofür du am leidenschaftlichsten bist, von mir – und das ist gut so, denn es gibt viele Bedürfnisse, die uns als Kraft für positive Veränderungen fordern. Aber letztendlich ist jeder Kampf, dem wir uns leidenschaftlich verschreiben, entweder die Natur, andere Menschen, uns selbst oder oft eine Kombination davon.

Natur

In früheren Blogs habe ich darüber gesprochen, wie Taucher angesichts der zahlreichen Bedrohungen für unsere Meere bereits einen Unterschied machen. Globale Probleme können überwältigend erscheinen, aber diese Taucher zeigen, dass wir einen Unterschied machen können und könnten, wenn wir ihr Geheimnis kennen: Sie versuchen nicht, alle Probleme gleichzeitig zu lösen, sondern denken in kleinen aber dafür tiefgründigen Schritten. Sie konzentrieren sich auf bestimmte Dinge, die nicht überfordern, wie z.B. die Reduzierung von Plastikmüll, ein Strohhalm nach dem anderen oder die Kampagne, ein lokales Riff zu einem Hope Spot oder einem Meeresschutzgebiet zu machen, und konzentrieren sich leidenschaftlich auf sie. Die Liste ist lang, definitiv nicht immer einfach, aber machbar……. Während also niemand von uns die Ozeane retten kann, werden wir gemeinsam auf Millionen von wichtigen Wegen gleichzeitig arbeiten. Brauchst du ein paar Ideen, wo du reinpasst? Beginnen Sie hier.

Andere Personen

Du weißt, dass Tauchen das Leben verändert, sonst würdest du das wahrscheinlich nicht lesen. Es ist ein mächtiges Werkzeug für einen positiven sozialen Wandel. Es inspiriert Menschen kreativ, hilft, soziale Barrieren zu überwinden und schafft vor allem aktive Meeresverteidiger. Wie ich in meinem letzten Blog bereits erwähnt habe, ist das Tauchen eine wesentliche Heilkraft.

Tauchen ist auch eine seltene Aktivität, bei der ein erfahrener Profi mit einem Anfänger zusammenarbeiten kann und beide zusammen einen wirklich tollen Tauchgang machen (versuchen Sie es mit Tennis). Tauchen bringt Familien und Freunde zusammen, verbindet Kulturen (unter Wasser, wir sprechen alle die gleiche Sprache) und lehrt Teamarbeit und Selbstdisziplin.

“Du kannst niemanden ändern”, erinnert uns der amerikanische Autor Roy T. Bennett, “aber du kannst der Grund sein, warum sich jemand ändert.” Beschließe, dieser Grund zu sein. Setze dir zum Ziel, jede Woche (oder jeden Tag!) jemandem zu erzählen, warum du das Tauchen liebest, und wenn es ihm gefällt, was er hört, wie er anfangen soll. Tauchen hilft uns, bessere Menschen zu sein, und es nicht zu teilen, ist meiner Meinung nach ein wenig egoistisch.

Wir selbst

Lehnen deine  Tauchausbildung nicht als “echte” Lösung ab, nur weil du es genießen wirst, sie zu machen. Sieh es mal so: Wenn du dich dafür einsetzt, den Menschen die Schönheit oder den Schaden unter Wasser zu zeigen, würde dir das Erlernen der Unterwasserfotografie helfen? Wenn Sie Müll in kühlerem Wasser entfernen, können Sie dann mehr tun, wenn Sie lernen, einen Trockentauchanzug zu tauchen? Um angegriffene  und ursprüngliche Artenpopulationen zu dokumentieren, würde das Erlernen der Fischidentifikation helfen? Adaptive Unterstützung des Tauchens, um das Tauchen mit Menschen zu teilen, die Herausforderungen haben? Um in der ultimativen Position zu sein, um das Tauchen zu teilen, schaue dir Divemaster, Assistant Instructor und PADI® Open Water Scuba Instructor an. Und denke über das Tauchen hinaus – HLW und Erste Hilfe können einen großen Unterschied für jemanden machen, wo immer du bist, und das Erlernen einer neuen Sprache ermöglicht es dir, ein Unterwasser-Botschafter für mehr Menschen und Kulturen zu sein. Egal, wie viel wir erreicht haben oder was wir wissen, es gibt immer noch etwas zu tun und zu lernen. Der spanische Malermeister Pablo Picasso sagte: “Ich tue immer das, was ich nicht kann, damit ich lernen kann, wie man es macht.” Toller Ratschlag.

Da wir schwache traditionelle Entschlüsse durch echte Verpflichtungen ersetzen, die eine Kraft für das Gute sind, überlasse ich dir ein Lieblingszitat. Rob Siltanen, Werbefachmann hinter einigen der erfolgreichsten Kampagnen von Apple, sagte dies:

 – Die Leute, die verrückt genug sind, zu denken, dass sie die Welt verändern können, sind diejenigen, die das tun

 

Dr. Drew Richardson

PADI Präsident & CEO

Anmerkung: Dieser Artikel wurde laut dem Original Bericht übersetzt

Umweltschutz wichtiger als zuvor..

Eine einzigartige Aktion von Euro Divers weltweit.

Ein unter Wasser gezeichnetes Bild, von der maledivischen Künstler Iphpha Gallery stand im Zeichen von Projekt AWARE während der Boot in Düsseldorf. PADI hat zusammen mit Eurodivers insgesamt einen Betrag von 200.- Euro Spendengelder an Projekt AWARE, durch die Versteigerung erzielt. Danke den gesamten Team von Euro Divers im Namen von AWARE für den Spendenbetrag.

Das zeigt, durch eine Idee kann man Großes leisten. PADI und Projekt AWARE schätzten jeden noch so kleinen Einsatz, für die Verbesserung der Weltmeere und den lokalen Gewässern.

So auch Martin Aigner -PADI Member- der durch das Projekt ~Reefkalendar~ auf die Meeresverschmutzung aufmerksam macht und das mit großen Erfolg.

Auf gigantischen 187 m2 mit 253 Personen wurde an diesem Tag das größte 3D Bodypainting Bild der Welt – und so auch das Titelbild des REEFCALENDAR 2018/2019 erschaffen!

Für sein Engagement, wurde auf der Boot, durch den regional Manager von Österreich, ihm einen AWARD überreicht.

http://www.reefcalendar.org/reefcalendar-2019/

 

 

Außerdem hatten die Besucher des PADI Stand in Halle 3 weiter einen beachtlichen Betrag gespendet. Herzlichen Dank

Abschließend ist noch das Specialty „ DIVE AGANST DEBRIS „ – „ Tauchen gegen den Müll „ erwähnenswert. Diese zeitgemäße Weiterbildung kann dein Beitrag sein, mitzuhelfen unsere Meere und Gewässer vom Müll zu befreien, damit die Meerestiere und unter Wasser Lebewesen nicht weiter durch Plastik ihren Schaden nehmen.

 

Ein Specialty, was immer und überall seine Anwendung findet. Näheres findest du auf: https://www.projectaware.org/project-aware-auf-deutsch

Gutes Business – bedarf ständiger Anpassung

darüber ist sich PADI bewusst. Wir sehen es als Aufgabe, euch als Mitglieder, dabei eine unterstützende Hand zu reichen. Vor einigen Jahren wurde von PADI daher die Business Academy gegründet, welche den teilnehmenden Mitgliedern weltweit einen Erfolg bescherte. Aus den Erfahrungen und Feedback der Business Academy dürfen wir euch nun das neue PADI Business Management Programm vorstellen.

Es schließt alle wichtigen Themen ein, um ein erfolgreiches Tauchbusiness zu gewährleisten. Es werden Themen wie:

 

  • Kundenanfragen und guter Kundenservice
  • Wie kann ich von Nischenmärkte profitieren
  • Wie ein Verkäufer denken und mit Gewinn verkaufen
  • Gestaltung deiner Räumlichkeiten
  • Wie wichtig sind Staff Meetings

Natürlich wird die Arbeit an einem Computer besprochen und wie wichtig das in der heutigen Zeit ist. Außerdem wird besprochen, wie wichtig ein Business Plan ist, um seine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Mit dem 2tägigen Programm könnt ihr nur dazu gewinnen. Näheres über die Termine und die Durchführungsorte werden noch bekannt gegeben.

Vorab ein paar nützliche Informationen

Ich möchte euch mit den nachfolgenden Informationen einen Einblick geben, wie in der heutigen Zeit ein gutes Business vorbereitet werden kann, um erfolgreicher als deine Mitbewerber zu sein.

Ein cleveres Empfehlungsprogramm kann gerade bei kleinen Unternehmen viel bewirken. Denn tatsächlich reagieren 92 % der Konsumenten auf Empfehlungen aus Familie und Freundeskreis positiver, als auf jede andere Form von Werbung. Wenn ihr drei einfache Regeln beachtet, ist es ganz einfach, eure Kunden zur Werbung von Neukunden zu animieren. Erstens: Sorgt für ein einheitliches und konsistentes Branding. Zweitens: Kümmert euch um die Ausweitung eurer Online-Präsenz. Drittens: Startet Empfehlungsprogramme mit attraktiven Prämien für eure Kunden.

1.        Haltet eurer Branding einheitlich

PADI hat seinem Logo ein Facelift verpasst ohne dass die Botschaft und die Erkennungsmerkmale verloren gingen. Das PADI Logo ist weltweit bekannt , daher wäre es ratsam es für dein Marketing zu benützten.

der Taucher wurde mittiger gesetzt – der Abstand von der Weltkugel zum Schriftzug etwas erweitert – die Konturen des Tauchers verfeinert- gegenüber dem hier gezeigten alten Logo

Die Basis für ein erfolgreiches Empfehlungsprogramm ist der Aufbau und Erhalt von Glaubwürdigkeit. Eure Kunden werden nur ein Produkt oder eine Dienstleistung an Freunde empfehlen, wenn sie fest davon überzeugt sind, dass diese die gleiche positive Erfahrung machen werden.

Dies schafft ihr mit einem ganzheitlich überzeugenden Markenimage. Es versteht sich von selbst, dass alle Marketingmaterialien mit eurem Logo versehen sein sollten. Darüber hinaus braucht ihr eine deutlich erkennbare und stimmige Werbebotschaft, die sich auch in der Schriftart, der Farbpalette und einem Slogan widerspiegelt. Euer Branding sollte auf einfache und effiziente Weise die Prioritäten eure Marke vermitteln. Ein einheitlicher Auftritt baut bei den Kunden Vertrauen auf und sorgt dafür, dass sie euch mit einem sicheren Gefühl an Freunde und Familie weiterempfehlen.

2. Zeigt Präsenz auf neuen Online-Kanälen

Heutzutage hat ja nun wirklich jeder eine Facebook-Seite, einen Twitter-Account und ein Instagram-Profil, oder etwa nicht?

Statistiken und Auswertungen von PADI zeigen dass Sozial Media unerlässlich für ein Business ist.

Hier ein Auszug:

  • Top Instagram post this quarter generated over 30K engagements (most ever)!
  • Reached 400k+ followers on Instagram.
  • Total impressions:
  • 1 million (+8%) and engagements: 3.6 million (+15%) across all channels over 3Q.

Es ist daher umso wichtiger, sich von der Masse abzuheben und neue Kanäle zu schaffen. Behaltet eure Yelp-Seite im Blick. Es muss sichergestellt werden, dass ihr die Anfragen auf allen Plattformen möglichst schnell und regelmäßig beantwortet.

Loyale Kunden könnten diese Wege nutzen, um positive Bewertungen über ihre Erfahrungen kundzutun, daher sollten sie zur Verfügung stehen. Mit etwas Glück werden Neukunden, die über Freunde zu euch gefunden haben, deren Aussagen bestätigen. Es kann auch nützlich sein, wenn ihr eure Kunden dazu bringt, auf außergewöhnliche Art und Weise mit euren Sozial Media Seiten zu interagieren. Das Gesellschaftsspiel Cranium z.B. tut dies über Facebook, indem es seine Follower mit Umfragen, Quizfragen und Spielen zum Mitmachen motiviert. Das wäre zum Beispiel ein guter Ansatz dich von anderen abzuheben. Das Thema Tauchen eignet sich hervorragend Umfragen, Quizfragen und Spielen zu erstellen.

Auf unterschiedlichen Sozial Media Kanälen präsent zu sein, zeigt potenziellen Kunden, dass ihr ansprechbar seid und unterstützt euer positives Image.

3. Schafft Prämienprogramme für Weiterempfehlungen

Um Anreize für die Weiterempfehlung eures Unternehmens an Freunde zu schaffen, solltet ihr euren Kunden eine Gegenleistung anbieten. Besonders beliebt ist das Modell von Kredits gegen Empfehlung. Bei einigen Unternehmen wie z.B. PostcardMania wird sowohl dem werbenden Kunden als auch dem geworbenen Kunden Guthaben angeboten. Besonders gut funktioniert dieses Prinzip, wenn die Prämien übertragbar oder kombinierbar sind. Ein Beispiel hierfür ist das Referral-Programm der Hotelkette Hyatt: Hier können Kunden Ihre Bonuspunkte verschiedener Empfehlungen sammeln und somit freie Übernachtungen erhalten. Mit dem Prinzip „Kunden-werben-Kunden“ werden also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Neue Kunden werden gewonnen und bereits bestehende Kunden werden dazu animiert wiederzukommen.

Vielleicht erinnert der eine oder andere sich an die 2:1 DSD Kampagne oder Family and Frends Kampagne aus alten Zeiten.

 

Vereinheitlicht euer Branding, baut eure Sozial Media Präsenz aus und schafft die passenden Anreize, um weiterempfohlen zu werden. Da draußen sind eine Menge von potenziellen Neukunden, die nur darauf warten, von euch zu hören!

Training Bulletin Live Webinar – 1. Quartal 2019

Die Training Bulletin Live Webinare des ersten Quartals folgen in Kürze. Wie immer, werden wir die neuesten Standard-Änderungen besprechen, Hintergrundinformationen zu Updates anbieten und Einblick verschaffen, wie diese in dein Training integriert werden können.

Nehme live, und in deiner ausgewählten Sprache, an den untenstehenden Terminen teil. Wenn du eine Live-Veranstaltung verpassen solltest, wird Anmeldung sicherstellen, dass du in einer Folge-E-Mail einen Link zur Aufnahme erhältst

Deutsch04/02/2019https://attendee.gotowebinar.com/register/8373485129000840963
Englisch05/02/2019https://attendee.gotowebinar.com/register/7655798703495079938
Französisch06/02/2019https://attendee.gotowebinar.com/register/2086508426150257153
Niederländisch07/02/2019https://attendee.gotowebinar.com/register/7720034371787905027
Griechisch11/02/2019https://attendee.gotowebinar.com/register/330889622980117762
Polnisch12/02/2019https://attendee.gotowebinar.com/register/4044895865516850947
Portuguiesisch13/02/2019https://attendee.gotowebinar.com/register/6331410561089540610
Skandinavisch14/02/2019https://attendee.gotowebinar.com/register/7080753024490919171
Italienisch15/02/2019https://register.gotowebinar.com/register/7537944252772899330
Arabisch19/02/2019https://attendee.gotowebinar.com/register/4896679828545072897
Spanisch 19/02/2019https://register.gotowebinar.com/register/6384882010973893377
Türkisch20/02/2019https://attendee.gotowebinar.com/register/7889411940892748290
Russisch21/02/2019https://attendee.gotowebinar.com/register/1271617479578303746

Wenn du irgendwelche Fragen bezüglich des Webinars hast, sende uns eine Email an: training.emea@padi.com. Wir freuen uns, mit Dir während des Webinars zu sprechen.

Ankündigung der EFR Instructor Trainer Ausbildungsdaten!

Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass die EFR Instructor Trainer Programmdaten für 2019 veröffentlicht wurden.

Der EFR Instructor Trainer Kurs beinhaltet selbstständiges Online-Lernen, gefolgt von einer interaktiven Entwicklung der theoretischen Kenntnisse sowie einen Praxistag an einem der unten aufgeführten Termine. Dieser Kurs befähigt erfolgreiche Absolventen dazu, EFR Instructor Kurse anzubieten und durchzuführen. Dadurch ist er besonders für diejenigen vorteilhaft, die bei einem PADI Instructor Development Center arbeiten oder an IDCs beteiligt sind.

Paris, Frankreich15 Januar 2019Französisch
Düsseldorf, Germany19 Januar 2019Deutsche
Bristol, UK19 Februar 2019Englisch
Warsaw, Poland28 Februar 2019Polnisch
Sliema, Malta09 März 2019Englisch
Jeddah, Saudi Arabia09 März 2019Arabisch/Englisch
Mauritius14 März 2019Englisch
Johannesburg, South Africa24 März 2019Englisch
Athens, Greece31 März 2019Englisch
Lisbon, Portugal31 März 2019Portugiesisch
Aiguablava, Spain14 April 2019Spanisch
Hurghada, Egypt21 April 2019Englisch
Dubai, United Arab Emirates29 April 2019Englisch
Tenerife, Spain24 Mai 2019Englisch
Lanzarote, Spain29 Mai 2019Englisch
Stockholm, Sweden02 Juni 2019Skandinavish
Helsinki, Finland09 Juni 2019Englisch
Copenhagen, Denmark16 Juni 2019Skandinavish
Bern, Switzerland16 Juni 2019Deutsche
Eindhoven, Netherlands23 Juni 2019Englisch
Bristol, UK09 September 2019Englisch
St Raphael, France28 September 2019Französisch
Cabo de Palos08 Oktober 2019Spanisch
Jeddah, Saudi Arabia12 Oktober 2019Arabisch
Lecco, Italy02 November 2019Italienisch
Bergen, Norway03 November 2019Skandinavish
Kuwait03 November 2019Arabisch/Englisch

Voraussetzungen für die Teilnahme an einer dieser Veranstaltungen sind u.a.:

  • EFR Primary / Secondary Care Instructor (Erste Hilfe / Zweitversorgung)
  • EFR Care For Children Instructor
  • 25 EFR Kursabschlüsse individueller Teilnehmer oder mindestens 5 verschiedene EFR Kurse durchgeführt

Du kannst dich für einen Ausbildungsplatz bewerben, indem du das EFR Instructor Trainer Anmeldeformular ausfüllst und zurücksendest – hier und jetzt das Formular downloaden.

Januar bis Mai – Juni bis Dezember

Beim Wracktauchen denken wie ein Taucher

TDie Kurse zum PADI Open Water Diver und Advanced Open Water Diver liefern die Grundlage dafür, Tauchern beizubringen, Tauchszenarien zu durchdenken und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Darauf kannst du bei der Betreuung von Tauchern aller Ausbildungsstufen aufbauen, indem du dem jeweiligen Kurs entsprechende Tauchszenarien anbietest. Stelle deinen Tauchern dazu Fragen, die ihnen helfen, bei der Beurteilung des Szenarios wie ein Taucher zu denken und dich an ihren Entscheidungen teil haben zu lassen. Dies hilft dir auch zu prüfen, was sie verstanden haben und wie sie es anwenden. Mit dieser Methode lässt sich hervorragend vermitteln, wie Entscheidungen durchdacht und bewusst getroffen werden. In diesem Beispiel fördert das Szenario aus einem PADI Wreck Diver Spezialkurs gutes Urteilsvermögen bei der Entscheidung, ob in ein Wrack hineingetaucht werden kann.

In ein Wrack hineintauchen

Wenn Taucher ins Innere eines Wracks vordringen wollen, muss die Entscheidung zu allererst immer davon abhängen, ob es einen sicheren Ausgang gibt. Man muss also in der Lage sein, einen Ausgang zu finden sowie eine innerhalb des Wracks auftretende Notsituation handhaben zu können. Beim Eintauchen in ein Wrack werden zwei Arten unterschieden: Durchschwimmen und Penetration.

  • Durchschwimmen – Beim Durchschwimmen gelangt der Taucher durch eine Öffnung in das Wrack und verlässt es durch eine andere Öffnung. Beim einfachen Durchschwimmen hat der Taucher bei natürlichen Lichtverhältnissen immer zwei Ausgangsöffnungen in Sichtweite. Der dazwischen liegende Weg ist im Wesentlichen frei von Hindernissen und Sedimenten. Für Taucher mit der Brevetierung Advanced Open Water Diver (oder höher) sollte die Entfernung zu einer Ausgangsöffnung und von dort zur Oberfläche zusammengenommen nicht größer als 40 Meter/130 Fuß sein. In anderen Fällen sollte die Entfernung die Tauchtiefe, für die der Taucher brevetiert ist, nicht überschreiten.
  • Penetration – Bei einer Penetration wird weiter als ein paar Meter/Fuß in das Wrack hineingetaucht, um dann zur Eingangsöffnung zurück zu kehren. Entweder, weil es keinen anderen Ausgang gibt oder weil der Taucher sich nicht sicher ist, ob ein anderer Weg existiert. Der Taucher kann dabei die Sicht auf die Einstiegsöffnung verlieren und muss eine Führungsleine verwenden, um für eine sichere Rückkehr zum Ausgang zu sorgen. Auf dem zu tauchenden Weg sollten gute Lichtverhältnisse herrschen und er sollte frei von Hindernissen und Sedimenten sein. Ebenso wie beim Durchschwimmen sollte die Entfernung zum Ausgang zusammen mit der Entfernung zur Oberfläche 40 Meter/130 Fuß nicht überschreiten.

Gutes Urteilsvermögen anwenden

Beide Situationen müssen gut und vernünftig beurteilt werden. Das Beantworten der folgenden Fragen kann Tauchern dabei helfen, angemessen zu entscheiden:

  • Sind die Ausgänge groß genug, damit mein Tauchpartner und ich gleichzeitig hindurchschwimmen können?
  • Wie viel Licht fällt ein? Reicht es aus, damit ich den Ausgang stets gut sehen kann?
  • Ist dort etwas so groß, dass es ein gefährliches Hindernis darstellt?
  • Ist dort so viel Sediment vorhanden, dass es meine Sicht stark einschränken kann und ich den Ausgang nicht mehr finde?
  • Ist der nächste Ausgang unter Berücksichtigung meiner maximalen Entfernung zur Oberfläche nah genug, um das Wrack mit genügend Zeit zu verlassen und einen Notfall zu beherrschen?

In die Entscheidung sollten ebenfalls die Erfahrung, Ausbildung, Fertigkeiten und Ausrüstung des Tauchers einbezogen werden. Zwei unterschiedliche Taucher können bei Beurteilung desselben Wracks zwei unterschiedliche, aber jeweils angemessene, Entscheidungen treffen. Zum Beispiel können Taucher mit geringer Wracktaucherfahrung durch das Aufwirbeln von Sedimenten die Sicht verschlechtern und so eine potentielle Gefahr erzeugen. Für einen Taucher, der in Flossenbewegungen geübt ist, die keine Aufwirbelungen verursachen, mag dies kein Problem darstellen. Ein Taucher mit erstklassigen Tarierfertigkeiten kann Hindernisse umgehen, die einem weniger geübten‑Taucher Schwierigkeiten bereiten.

Eine realistische Situationsbeurteilung kann Tauchern mit viel Erfahrung und Training ermöglichen, einige der Richtlinien für die Penetration zu überschreiten. Ein Taucher mit technischem Tauchtraining, wie Höhlentauchen, das die wirksame Verwendung geeigneter Leuchtmittel beinhaltet, kann auch an Orte ohne natürliches Licht vordringen.

Bringe deinen Tauchschülern beim PADI Wreck Diver Spezialkurs bei, wie ein Taucher zu denken und beim Wracktauchen angemessene Entscheidungen zu treffen – basierend auf den gegebenen Verhältnissen am Wrack sowie ihrer individuellen Ausbildung und Erfahrung. Nutze diese Vermittlung der Entscheidungsfindung auch in deinen anderen Kursen, abgestimmt auf den Ausbildungsstand der Taucher, die Umgebung und das Thema des Kurses.

Informationen zu diesem Spezialkurs findest du im PADI Wreck Diver Instructor Guide (Produkt 70323).

Eine Version dieses Artikels erschien erstmals in der Ausgabe des 3. Quartals 2018 von The Undersea Journal®.