Was steckt hinter dem Begriff Agentur?

Viele PADI Professionals scheinen sich darüber zu wundern, warum bei den Ausbildungsprogrammen von PADI ihre Zustimmung zu der Non-Agency Vereinbarung erforderlich ist. Vom Rechtskonzept der Agentur haben viele von uns noch nie gehört und es ebenso wenig als Teil unseres Berufsalltags wahrgenommen.

Generell kann bei einer Agentur ein Geschäft für die Handlungen anderer, z.B. seiner Mitarbeiter, verantwortlich gemacht werden (dies ist üblich und wird von den meisten für selbstverständlich gehalten).
Es bedeutet jedoch auch, dass der kontrollierende Betrieb (i.d.R. Ein Anbieter) über die Handlungen eines anderen Geschäfts oder individuellen Dienstleisters wacht (wie zum Beispiel beim Franchise) und für die Handlungen dieses Geschäfts oder Dienstleisters sowie deren Angestellten zur Rechenschaft gezogen werden kann.

Seit geraumer Zeit werden die Rechtsbeziehungen der Mitglieder innerhalb der Organisation PADI in den Mitgliedschaftsvereinbarungen geregelt. Zur Wahrung rechtlicher Klarheit ist das Rechtskonzept der Agentur seit langem Teil dieser Vereinbarungen. In den beiden Mitgliedschaftsvereinbarungen von PADI, für individuelle Mitglieder und für in der Tauchbranche tätige Unternehmen, stehen folgende Texte:

Individuelle Mitgliedschaft:

  1. Ich verstehe und akzeptiere, dass diese Vereinbarung keine Agenturbeziehung zwischen PADI und mir begründet. Sofern in dieser Mitgliedschaftsvereinbarung nicht anders beschrieben, ist PADI an meinem Tagesgeschäft und meinen Aktivitäten weder kontrollierend involviert noch beteiligt und trägt für diese keine Verantwortung.


Mitgliedschaft für Einzelhandel und Resorts

  1. Ich verstehe und akzeptiere, dass diese Vereinbarung keine Agenturbeziehung zwischen meinem Unternehmen und PADI begründet. Sofern in dieser Mitgliedschaftsvereinbarung nicht anders beschrieben, ist PADI am Tagesgeschäft und den Aktivitäten meines Unternehmens weder kontrollierend involviert noch beteiligt und trägt für diese keine Verantwortung.

Innerhalb der PADI Mitgliedschaft gibt es darüber nicht viel Unklarheit. Tauchgeschäfte sehen sich nicht als Franchiseunternehmen, Tochtergesellschaften oder Teilhaber von PADI, noch verstehen sich individuelle Mitglieder als Angestellte von PADI. Die wichtige rechtliche Frage dreht sich jedoch nicht nur darum, dass wir Professionals die Fakten kennen, sondern vor allem darum, was die Verbraucher wahrnehmen. Daher gehört es zur verantwortungsvollen Geschäftspraxis, Tauchschülern und Kunden klar zu machen, wie die tatsächliche Geschäftsbeziehung, das Agenturkonzept betreffend, aussieht.

Zu diesem Zweck wurde die Non-Agency Vereinbarung geschaffen. Entsprechende Informationen finden sich in den PADI Materialien, Produkten und Informationsquellen, wie Diver Manuals und Videos, auf Webseiten, Visitenkarten von Mitgliedern, etc. Die Beziehungen deutlich darzulegen gehört für uns einfach zur guten Geschäftspraxis und bietet unseren Verbrauchern eine nützliche, eindeutige Erklärung.

PADIs Digitale Kernkurse Expandieren

Bei PADI machen wir mit unserer Mission weiter, das Angebot von Materialien zum selbstständigen Lernen zu erweitern, und die PADI digitalen Produkte aufzubessern. Wir erweitern gerade die Auswahl der verfügbaren Sprachen für die Bildungsmaterialien für die PADI Open Water Diver, Advanced Open Water Diver, Freediver™ und Enriched Air Diver Kurse. Dadurch werden immer mehr Studenten weltweit Zugang zum PADI e-Learning Erlebnis haben.

Tauchen ist ein Sport / Hobby / Besessenheit, die Grenzen und Kulturen verbindet und Menschen auf der ganzen Welt zusammenbringt, um die Unterwasserwelt zu genießen. Aber Menschen auf der ganzen Welt haben unterschiedliche Bedürfnisse, und, was noch wichtiger ist, sie sprechen verschiedene Sprachen. PADI berücksichtigt dies bei der Erstellung seiner eLearning-Produkte.

Die PADI Organisation erleichtert PADI Tauchern mit einer digitale Suite an Kernkursen, die einfach zu erwerben, herunterladen und anzuwenden sind, den Zugriff auf Lernmaterialien. Jetzt werden diese Materialien in mehr Sprachen als je zuvor angeboten, was wiederum das PADI Motto bestätigt: „The way the world learns to dive“.

Was ist neu?

  • PADI Open Water Diver – Jetzt in sieben neuen Sprachen verfügbar: Tschechisch, Kroatisch, Griechisch, Ungarisch, Indonesisch, Russisch und Türkisch.
  • PADI Freediver– 11 weitere Sprachen: Arabisch, Chinesisch (vereinfacht und traditionell), Niederländisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Portugiesisch, Spanisch und Koreanisch, demnächst folgen Thai und Russisch.
  • PADI Enriched Air Diver – 22 Sprachen: Englisch, Arabisch, Dänisch, Holländisch, Französisch, Finnisch, Deutsch, Griechisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Norwegisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch, Schwedisch. Chinesisch (vereinfachtes und traditionelles), Indonesisch, Thai, Hebräisch und Polnisch folgen in nächster Zeit.
  • Advanced Open Water Diver – Sieben neue Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch, Niederländisch, Spanisch, Chinesisch (traditionell) und Arabisch.

Wichtiger Hinweis:

  • Die PADI Library App wird diese Änderungen widerspiegeln. Wenn Taucher automatische Updates in ihren Geräteeinstellungen aktiviert haben, wird die App automatisch aktualisiert. Andernfalls müssen sie sicherstellen, dass sie ihre App aktualisieren
  • PADI Dive Center und Resorts sollten ihre eLearning-Einstellungen in ihrem Konto aktualisieren, um die von ihnen unterstützten Kurse und Sprachen widerzuspiegeln.
  • Die Affiliate-Links sind nun universell und nicht mehr Kursspezifisch.  Schüler, die den Affiliate-Link anklicken, werden jetzt zur Übersicht aller Kurse und Sprachen geleitet.  Aktualisiere daher bitte die eLearning-Einstellungen deines Accounts undwähle die Kurse und Sprachen ab, die du nicht anbietest.
  • Sobald ein mit dir verbundener Schüler die Abschlussprüfung seines Kurses (Open Water und Enriched Air eLearning) besteht, erhältst du neuerdings eine Benachrichtigung per E-Mail. Diese Benachrichtigungen werden automatisch an alle Mitglieder verschickt. Möchtest du sie nicht erhalten, kannst du sie in deinen eLearning-Einstellungen abschalten.

Halte Ausschau, da bald weitere Aktualisierungen der eLearning-Erfahrung folgen werden.

Instructor Development Updates 2019

Wir würden uns freuen, dich bei einer unserer 2019 im EMEA Gebiet stattfindenden Instructor Development Update Veranstaltungen begrüßen zu können. Diese Veranstaltungen haben den überarbeiteten IDC Ausbildungsplan zum Thema, der später im Jahr veröffentlicht wird.

Außerdem erfährst du bei diesen Live-Events alles zu den aktuellen Änderungen der Standards für den Instructor Development Course und du erhältst einen guten Überblick über die spannenden Entwicklungen, die PADI für 2019 und darüber hinaus plant. Als PADI Course Director wird die Teilnahme an einer dieser Veranstaltungen zu Gunsten des 2020 ID Updates gezählt, welches wichtige Informationen zum überarbeiteten Lehrplan enthält, der später im Jahr 2019 veröffentlicht werden soll.  Die Teilnehmerzahl ist bei diesen Veranstaltungen begrenzt und alle IDC Staff Instructors, Master Instructors und Course Directors sind eingeladen, dabei zu sein. Das Programm erfüllt die Anforderungen des Active Status Course Directors und zählt auch zur Anrechnung auf Seminare für Master Instructor und CDTC Bewerber.

Inhalte dieses Updates:

  1. Was ist neu? – Standards und Ausbildungsplan
  2. Überarbeitete eLearning Materialien und digitale Inhalte
  3. Änderungen in der Bewertung der Entwicklung der theoretischen Kenntnisse
  4. Änderungen in der Bewertung von Aktivitäten in Freiwasser und Schwimmbad/begrenztem Freiwasser

 Termine und Veranstaltungsorte sind unten aufgelistet.

DatumOrtPreis (ggf. zzgl. MwSt.)
3. März 2019Dubai, VAE157,00 £
21. März 2019Sliema, Malta176,00 €
22. März 2019Madrid, Spanien176,00 €
30. März 2019Lissabon, Portugal176,00 €
22. April 2019Hurghada, Ägypten157,00 £
24. April 2019Dahab, Ägypten157,00 £
28. April 2019Santa Margharita, Italien176,00 €
29. April 2019Kopenhagen, Dänemark176,00 €
18. Mai 2019Amsterdam, Niederlande176,00 €
22. Mai 2019Paphos, Zypern176,00 €
30. Mai 2019Lanzarote, Kanarische Inseln176,00 €
30. September 2019Moskau, Russland157,00 £

Um dich zu registrieren, fülle bitte dieses Anmeldeformular aus und sende es an id.emea@padi.com. Bitte gib eine Telefonnummer an unter der wir dich kontaktieren dürfen, um die Zahlungsinformationen einzuholen.

Du kannst an diesen Terminen nicht teilnehmen? Keine Sorge, es wird später im Jahr 2019 ein Online-Update geben.

** Kein IDC Staff Instructor? Wende dich an das Training Department und erfahre, wie du einer wirst.

Zur Unterstützung unserer Pillars of Change können wir alle ein starker Katalysator sein,

für Veränderungen und , indem wir auf dem Laufenden bleiben, sich engagieren, Gespräche einleiten und andere unterrichten.

Es ist fast eine Tradition. Jedes Jahr im Januar beschließen wir, “besser zu essen”, “weniger Zeit auf YouTube zu verbringen”, “die Reifen zur richtigen Zeit zu wechseln ” oder was auch immer. Aber im Februar haben wir es vergessen. Warum? Weil die meisten Vorsätze wirklich Wünsche oder Dinge sind, von denen uns gesagt wird, dass wir sie “tun sollten”, anstatt Verpflichtungen aus unserem Herzen zu nehmen. So drückt unser Alltag sie leicht in den Hintergrund.

Lasst uns in diesem Jahr diese Tradition brechen und unsere Leidenschaft für das Tauchen und die Unterwasserwelt anwenden, um einige echte Lösungen zu finden. Du hast wahrscheinlich bemerkt, dass, wenn sich Menschen zu echten, wichtigen Vorsätzen verpflichten, die ihnen wirklich wichtig sind, sie Dinge erledigen. Sie beweisen dem amerikanischen Philosophen William James Recht, als er sagte: “Tu so, als ob das, was du tust, einen Unterschied macht. Das tut es.”

Weil wir anders denken und unterschiedliche Talente haben, unterscheidet sich vielleicht genau das, wofür du am leidenschaftlichsten bist, von mir – und das ist gut so, denn es gibt viele Bedürfnisse, die uns als Kraft für positive Veränderungen fordern. Aber letztendlich ist jeder Kampf, dem wir uns leidenschaftlich verschreiben, entweder die Natur, andere Menschen, uns selbst oder oft eine Kombination davon.

Natur

In früheren Blogs habe ich darüber gesprochen, wie Taucher angesichts der zahlreichen Bedrohungen für unsere Meere bereits einen Unterschied machen. Globale Probleme können überwältigend erscheinen, aber diese Taucher zeigen, dass wir einen Unterschied machen können und könnten, wenn wir ihr Geheimnis kennen: Sie versuchen nicht, alle Probleme gleichzeitig zu lösen, sondern denken in kleinen aber dafür tiefgründigen Schritten. Sie konzentrieren sich auf bestimmte Dinge, die nicht überfordern, wie z.B. die Reduzierung von Plastikmüll, ein Strohhalm nach dem anderen oder die Kampagne, ein lokales Riff zu einem Hope Spot oder einem Meeresschutzgebiet zu machen, und konzentrieren sich leidenschaftlich auf sie. Die Liste ist lang, definitiv nicht immer einfach, aber machbar……. Während also niemand von uns die Ozeane retten kann, werden wir gemeinsam auf Millionen von wichtigen Wegen gleichzeitig arbeiten. Brauchst du ein paar Ideen, wo du reinpasst? Beginnen Sie hier.

Andere Personen

Du weißt, dass Tauchen das Leben verändert, sonst würdest du das wahrscheinlich nicht lesen. Es ist ein mächtiges Werkzeug für einen positiven sozialen Wandel. Es inspiriert Menschen kreativ, hilft, soziale Barrieren zu überwinden und schafft vor allem aktive Meeresverteidiger. Wie ich in meinem letzten Blog bereits erwähnt habe, ist das Tauchen eine wesentliche Heilkraft.

Tauchen ist auch eine seltene Aktivität, bei der ein erfahrener Profi mit einem Anfänger zusammenarbeiten kann und beide zusammen einen wirklich tollen Tauchgang machen (versuchen Sie es mit Tennis). Tauchen bringt Familien und Freunde zusammen, verbindet Kulturen (unter Wasser, wir sprechen alle die gleiche Sprache) und lehrt Teamarbeit und Selbstdisziplin.

“Du kannst niemanden ändern”, erinnert uns der amerikanische Autor Roy T. Bennett, “aber du kannst der Grund sein, warum sich jemand ändert.” Beschließe, dieser Grund zu sein. Setze dir zum Ziel, jede Woche (oder jeden Tag!) jemandem zu erzählen, warum du das Tauchen liebest, und wenn es ihm gefällt, was er hört, wie er anfangen soll. Tauchen hilft uns, bessere Menschen zu sein, und es nicht zu teilen, ist meiner Meinung nach ein wenig egoistisch.

Wir selbst

Lehnen deine  Tauchausbildung nicht als “echte” Lösung ab, nur weil du es genießen wirst, sie zu machen. Sieh es mal so: Wenn du dich dafür einsetzt, den Menschen die Schönheit oder den Schaden unter Wasser zu zeigen, würde dir das Erlernen der Unterwasserfotografie helfen? Wenn Sie Müll in kühlerem Wasser entfernen, können Sie dann mehr tun, wenn Sie lernen, einen Trockentauchanzug zu tauchen? Um angegriffene  und ursprüngliche Artenpopulationen zu dokumentieren, würde das Erlernen der Fischidentifikation helfen? Adaptive Unterstützung des Tauchens, um das Tauchen mit Menschen zu teilen, die Herausforderungen haben? Um in der ultimativen Position zu sein, um das Tauchen zu teilen, schaue dir Divemaster, Assistant Instructor und PADI® Open Water Scuba Instructor an. Und denke über das Tauchen hinaus – HLW und Erste Hilfe können einen großen Unterschied für jemanden machen, wo immer du bist, und das Erlernen einer neuen Sprache ermöglicht es dir, ein Unterwasser-Botschafter für mehr Menschen und Kulturen zu sein. Egal, wie viel wir erreicht haben oder was wir wissen, es gibt immer noch etwas zu tun und zu lernen. Der spanische Malermeister Pablo Picasso sagte: “Ich tue immer das, was ich nicht kann, damit ich lernen kann, wie man es macht.” Toller Ratschlag.

Da wir schwache traditionelle Entschlüsse durch echte Verpflichtungen ersetzen, die eine Kraft für das Gute sind, überlasse ich dir ein Lieblingszitat. Rob Siltanen, Werbefachmann hinter einigen der erfolgreichsten Kampagnen von Apple, sagte dies:

 – Die Leute, die verrückt genug sind, zu denken, dass sie die Welt verändern können, sind diejenigen, die das tun

 

Dr. Drew Richardson

PADI Präsident & CEO

Anmerkung: Dieser Artikel wurde laut dem Original Bericht übersetzt

Umweltschutz wichtiger als zuvor..

Eine einzigartige Aktion von Euro Divers weltweit.

Ein unter Wasser gezeichnetes Bild, von der maledivischen Künstler Iphpha Gallery stand im Zeichen von Projekt AWARE während der Boot in Düsseldorf. PADI hat zusammen mit Eurodivers insgesamt einen Betrag von 200.- Euro Spendengelder an Projekt AWARE, durch die Versteigerung erzielt. Danke den gesamten Team von Euro Divers im Namen von AWARE für den Spendenbetrag.

Das zeigt, durch eine Idee kann man Großes leisten. PADI und Projekt AWARE schätzten jeden noch so kleinen Einsatz, für die Verbesserung der Weltmeere und den lokalen Gewässern.

So auch Martin Aigner -PADI Member- der durch das Projekt ~Reefkalendar~ auf die Meeresverschmutzung aufmerksam macht und das mit großen Erfolg.

Auf gigantischen 187 m2 mit 253 Personen wurde an diesem Tag das größte 3D Bodypainting Bild der Welt – und so auch das Titelbild des REEFCALENDAR 2018/2019 erschaffen!

Für sein Engagement, wurde auf der Boot, durch den regional Manager von Österreich, ihm einen AWARD überreicht.

http://www.reefcalendar.org/reefcalendar-2019/

 

 

Außerdem hatten die Besucher des PADI Stand in Halle 3 weiter einen beachtlichen Betrag gespendet. Herzlichen Dank

Abschließend ist noch das Specialty „ DIVE AGANST DEBRIS „ – „ Tauchen gegen den Müll „ erwähnenswert. Diese zeitgemäße Weiterbildung kann dein Beitrag sein, mitzuhelfen unsere Meere und Gewässer vom Müll zu befreien, damit die Meerestiere und unter Wasser Lebewesen nicht weiter durch Plastik ihren Schaden nehmen.

 

Ein Specialty, was immer und überall seine Anwendung findet. Näheres findest du auf: https://www.projectaware.org/project-aware-auf-deutsch

Gutes Business – bedarf ständiger Anpassung

darüber ist sich PADI bewusst. Wir sehen es als Aufgabe, euch als Mitglieder, dabei eine unterstützende Hand zu reichen. Vor einigen Jahren wurde von PADI daher die Business Academy gegründet, welche den teilnehmenden Mitgliedern weltweit einen Erfolg bescherte. Aus den Erfahrungen und Feedback der Business Academy dürfen wir euch nun das neue PADI Business Management Programm vorstellen.

Es schließt alle wichtigen Themen ein, um ein erfolgreiches Tauchbusiness zu gewährleisten. Es werden Themen wie:

 

  • Kundenanfragen und guter Kundenservice
  • Wie kann ich von Nischenmärkte profitieren
  • Wie ein Verkäufer denken und mit Gewinn verkaufen
  • Gestaltung deiner Räumlichkeiten
  • Wie wichtig sind Staff Meetings

Natürlich wird die Arbeit an einem Computer besprochen und wie wichtig das in der heutigen Zeit ist. Außerdem wird besprochen, wie wichtig ein Business Plan ist, um seine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Mit dem 2tägigen Programm könnt ihr nur dazu gewinnen. Näheres über die Termine und die Durchführungsorte werden noch bekannt gegeben.

Vorab ein paar nützliche Informationen

Ich möchte euch mit den nachfolgenden Informationen einen Einblick geben, wie in der heutigen Zeit ein gutes Business vorbereitet werden kann, um erfolgreicher als deine Mitbewerber zu sein.

Ein cleveres Empfehlungsprogramm kann gerade bei kleinen Unternehmen viel bewirken. Denn tatsächlich reagieren 92 % der Konsumenten auf Empfehlungen aus Familie und Freundeskreis positiver, als auf jede andere Form von Werbung. Wenn ihr drei einfache Regeln beachtet, ist es ganz einfach, eure Kunden zur Werbung von Neukunden zu animieren. Erstens: Sorgt für ein einheitliches und konsistentes Branding. Zweitens: Kümmert euch um die Ausweitung eurer Online-Präsenz. Drittens: Startet Empfehlungsprogramme mit attraktiven Prämien für eure Kunden.

1.        Haltet eurer Branding einheitlich

PADI hat seinem Logo ein Facelift verpasst ohne dass die Botschaft und die Erkennungsmerkmale verloren gingen. Das PADI Logo ist weltweit bekannt , daher wäre es ratsam es für dein Marketing zu benützten.

der Taucher wurde mittiger gesetzt – der Abstand von der Weltkugel zum Schriftzug etwas erweitert – die Konturen des Tauchers verfeinert- gegenüber dem hier gezeigten alten Logo

Die Basis für ein erfolgreiches Empfehlungsprogramm ist der Aufbau und Erhalt von Glaubwürdigkeit. Eure Kunden werden nur ein Produkt oder eine Dienstleistung an Freunde empfehlen, wenn sie fest davon überzeugt sind, dass diese die gleiche positive Erfahrung machen werden.

Dies schafft ihr mit einem ganzheitlich überzeugenden Markenimage. Es versteht sich von selbst, dass alle Marketingmaterialien mit eurem Logo versehen sein sollten. Darüber hinaus braucht ihr eine deutlich erkennbare und stimmige Werbebotschaft, die sich auch in der Schriftart, der Farbpalette und einem Slogan widerspiegelt. Euer Branding sollte auf einfache und effiziente Weise die Prioritäten eure Marke vermitteln. Ein einheitlicher Auftritt baut bei den Kunden Vertrauen auf und sorgt dafür, dass sie euch mit einem sicheren Gefühl an Freunde und Familie weiterempfehlen.

2. Zeigt Präsenz auf neuen Online-Kanälen

Heutzutage hat ja nun wirklich jeder eine Facebook-Seite, einen Twitter-Account und ein Instagram-Profil, oder etwa nicht?

Statistiken und Auswertungen von PADI zeigen dass Sozial Media unerlässlich für ein Business ist.

Hier ein Auszug:

  • Top Instagram post this quarter generated over 30K engagements (most ever)!
  • Reached 400k+ followers on Instagram.
  • Total impressions:
  • 1 million (+8%) and engagements: 3.6 million (+15%) across all channels over 3Q.

Es ist daher umso wichtiger, sich von der Masse abzuheben und neue Kanäle zu schaffen. Behaltet eure Yelp-Seite im Blick. Es muss sichergestellt werden, dass ihr die Anfragen auf allen Plattformen möglichst schnell und regelmäßig beantwortet.

Loyale Kunden könnten diese Wege nutzen, um positive Bewertungen über ihre Erfahrungen kundzutun, daher sollten sie zur Verfügung stehen. Mit etwas Glück werden Neukunden, die über Freunde zu euch gefunden haben, deren Aussagen bestätigen. Es kann auch nützlich sein, wenn ihr eure Kunden dazu bringt, auf außergewöhnliche Art und Weise mit euren Sozial Media Seiten zu interagieren. Das Gesellschaftsspiel Cranium z.B. tut dies über Facebook, indem es seine Follower mit Umfragen, Quizfragen und Spielen zum Mitmachen motiviert. Das wäre zum Beispiel ein guter Ansatz dich von anderen abzuheben. Das Thema Tauchen eignet sich hervorragend Umfragen, Quizfragen und Spielen zu erstellen.

Auf unterschiedlichen Sozial Media Kanälen präsent zu sein, zeigt potenziellen Kunden, dass ihr ansprechbar seid und unterstützt euer positives Image.

3. Schafft Prämienprogramme für Weiterempfehlungen

Um Anreize für die Weiterempfehlung eures Unternehmens an Freunde zu schaffen, solltet ihr euren Kunden eine Gegenleistung anbieten. Besonders beliebt ist das Modell von Kredits gegen Empfehlung. Bei einigen Unternehmen wie z.B. PostcardMania wird sowohl dem werbenden Kunden als auch dem geworbenen Kunden Guthaben angeboten. Besonders gut funktioniert dieses Prinzip, wenn die Prämien übertragbar oder kombinierbar sind. Ein Beispiel hierfür ist das Referral-Programm der Hotelkette Hyatt: Hier können Kunden Ihre Bonuspunkte verschiedener Empfehlungen sammeln und somit freie Übernachtungen erhalten. Mit dem Prinzip „Kunden-werben-Kunden“ werden also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Neue Kunden werden gewonnen und bereits bestehende Kunden werden dazu animiert wiederzukommen.

Vielleicht erinnert der eine oder andere sich an die 2:1 DSD Kampagne oder Family and Frends Kampagne aus alten Zeiten.

 

Vereinheitlicht euer Branding, baut eure Sozial Media Präsenz aus und schafft die passenden Anreize, um weiterempfohlen zu werden. Da draußen sind eine Menge von potenziellen Neukunden, die nur darauf warten, von euch zu hören!

Warum Papierkram wichtig ist

Neue PADI Instructors klagen manchmal darüber, mehr Zeit mit Papierkram als beim Tauchen zu verbringen. Warum also ist die schriftliche Dokumentation so wichtig?

Sie informiert Taucher über ihre Verantwortung, ihren Gesundheitszustand in Bezug auf die Gefahren beim Tauchen ehrlich und realistisch einzuschätzen und anzugeben – auch wenn Anbieter ihr Bestes tun, ein angenehmes und sicheres Taucherlebnis zu bieten. Zudem legt sie die Richtlinien fest, denen alle Taucher bei dieser transformativen Sportart folgen sollten. Falls es zu einem Vorfall mit rechtlichen Folgen kommt, dienen die Unterlagen als Beweismittel bei der Verteidigung des professionellen Tauchers. In der Regel sind sie auch feste Voraussetzung für deine Berufshaftpflichtversicherung. Jedes Formular erfüllt seinen eigenen Zweck:

Haftungsausschluss / Risikoerklärung – Dieses Dokument erklärt Teilnehmern die Risiken des Gerätetauchens und stellt sicher, dass sie sich darüber bewusst sind, dass etwas schief gehen kann. Sorge dafür, dass alle freien Felder ordnungsgemäß ausgefüllt werden bevor die Taucher das Formular unterzeichnen. Mache nach der Unterzeichnung keine Veränderungen mehr und vergewissere dich, dass das Formular korrekt datiert und unterschrieben ist.

Non-Agency Bestätigung – Dieses Formular erläutert deinen Kunden, dass PADI Member Betriebe nicht von PADI besessen werden, dass die professionellen Taucher keine Angestellten von PADI sind und dass PADI weder dein Tagesgeschäft noch die Entscheidungen deines Personals kontrolliert oder kontrollieren kann. Achte wie bei allen Formularen darauf, dass jegliche Lücken ausgefüllt werden und es dann unterzeichnet und datiert wird.

Erklärung zum Standard-Verfahren für sicheres Tauchen – Dieses Dokument erfüllt den Zweck, Taucher an ihre Verantwortung zum sicheren Tauchen zu erinnern – nicht nur als Tauchschüler, sondern auch nach der Brevetierung. Abermals müssen alle Lücken ausgefüllt und das Formular muss unterzeichnet und datiert werden.

Die Erklärung zum Gesundheitszustand erläutert die Risiken des Tauchens und verlangt vom Taucher die Offenlegung bestehender Gesundheitsprobleme. Jede mit „Ja“ beantwortete Frage erfordert die Zustimmung eines Arztes bevor der Taucher an Aktivitäten im Wasser teilnehmen kann. Achte darauf, dass der Taucher in jeder Zeile deutlich „Ja“ oder „Nein“ antwortet und das Formular unterzeichnet und mit dem Datum versieht. 

Früher oder später wird einer deiner Taucher eine der Fragen zum Gesundheitszustand mit „Ja“ beantworten und dies dann mit dir besprechen oder die Antwort nachträglich ändern wollen. Möchte der Taucher doch lieber ein „Nein“ angeben, bedenke die Gründe, die er dafür haben kann bevor du dies zulässt.

  • War es einfach ein Versehen? Wenn ein männlicher Teilnehmer auf die Frage „Bist du schwanger oder versuchst du, schwanger zu werden?“ mit „Ja“ geantwortet hat, kann die Antwort geändert werden. Stelle sicher, dass der Taucher die Änderung datiert und gegenzeichnet.
  • Hat der Taucher die Frage wirklich falsch verstanden? Ist die erste Antwort ein „Ja“, gibt es dafür einen Grund. Rate dem Taucher Angaben zum Gesundheitszustand ehrlich zu machen – zum Wohle seiner Angehörigen, seines Tauchpartners und seiner eigenen Gesundheit und Sicherheit. Im Zweifelsfall sollte immer ein Arzt aufgesucht werden.

Es ist wichtig, zu jedem Kursbeginn genügend Zeit für das Ausfüllen und Überprüfen der Formulare einzuplanen. Deine Sorgfalt für das ordnungsgemäße und akkurate Ausfüllen der Formulare durch deine Tauchschüler kann maßgebend für deinen Rechtsschutz im Falle eines Vorfalls sein.

Kundenservice und PADI Standards

Manchmal erreichen PADI Beschwerden, bei denen es eher um schlechten Kundenservice als um Verletzungen der PADI Standards geht. Das PADI Qualitätsmanagement-Team schreibt den PADI Mitgliedern nicht vor, wie sie ihr Geschäft leiten sollen, aber mischt sich ein, wenn die Praktiken eines Mitglieds nicht den PADI Standards entsprechen. Dazu gehören auch die Standards der Verhaltensregeln (PADI Member Code of Practice, im ersten Abschnitt deines PADI Instructor Manuals).

Es folgt eine Übersicht einiger gängiger Beschwerden zum Kundenservice, sowie Tipps, die dir dabei helfen, deine Kunden nicht zu enttäuschen und vom Qualitätsmanagement-Team in Ruhe gelassen zu werden:

1. Kunden sind besorgt und frustriert, wenn geplante Tauchgänge in letzter Minute geändert werden und ein dem Originaltauchplatz sehr unähnlicher Tauchplatz angefahren wird. Beispiel: Der Tauchgang wurde an einem flachen Riff geplant. Der Kapitän des Tauchboots informiert die Kunden darüber, dass sie einen tieferen Tauchplatz mit schwierigeren Bedingungen anfahren, weil ein Buddyteam – oder schlimmer, ein Mannschaftsmitglied – danach verlangt hat.

Nach den Verhaltensregeln musst du dich an die Praktiken für sicheres Tauchen halten, individuelles Wohlbefinden berücksichtigen und im Zweifel auf Sicherheit setzen. Taucher, die auf einen flachen Rifftauchgang vorbereitet sind und sich damit wohlfühlen sind nicht unbedingt bereit für einen tiefen, anspruchsvollen Tauchgang. Wenn du den Tauchplatz ändern musst, bemühe dich um Alternativen mit Tauchprofilen und Gegebenheiten, die denen am ursprünglich geplanten Tauchplatz ähneln.

2. Eine weitere häufig von Schülern und brevetierten Tauchern geäußerte Beschwerde betrifft die ihnen zur Verfügung gestellte Leihausrüstung. Beispiel: Taucher beschreiben schlechtsitzende Tarierjackets, Nasstauchanzüge, die entweder zu klein oder zu groß sind oder ein Luftleck im Oktopus.

PADI Mitglieder sind verpflichtet, die Sicherheit der Taucher an erste Stelle zu setzen. Einen Tauchschüler oder Anfänger mit schlechtsitzender – oder schlimmer, nicht ordnungsgemäß funktionierender – Ausrüstung auszustatten kommt dieser Verpflichtung nicht nach.

Die korrekte Wartung und Pflege der Ausrüstung ist wesentlich für die Sicherheit der Taucher, für die Kundenzufriedenheit und für das Risikomanagement. Verbessere deinen Kundenservice, indem du die Kunden fragst, ob sie mit der zur Verfügung gestellten Ausrüstung vertraut sind und sich im Umgang damit wohl fühlen. Sich um die Sicherheit und das Wohlbefinden der Taucher zu sorgen ist nicht nur umsichtig, sondern auch gute Geschäftspraxis.

3. Rückerstattungen sind ein häufiges Problem im Kundenservice Beispiel: Ein Kunde beschwert sich, dass ein als „dreiwöchig“ ausgeschriebener Rescue Diver Kurs nach drei Monaten nur teilweise abgehalten wurde, da der Instructor wiederholt Einheiten verschiebt. Der Kunde fragt nach einer Überweisung, die der Instructor ohne Erklärung ablehnt.

Bedenke, dass die PADI Standards eine Überweisung verlangen, wenn der Tauchschüler mindestens ein Kurssegment absolviert und die finanziellen Vereinbarungen erfüllt hat.

Die einfachste Art, Probleme mit Kundenservice und Qualitätsmanagement zu vermeiden, ist ein gutes Urteilsvermögen bei der Erbringung von Tauchdienstleistungen anzuwenden und deine Geschäfte gewissenhaft und professionell zu führen.

Tipps zum Risikomanagement

Als Tauchlehrer haben wir eine Sorgfaltspflicht gegenüber den Schülern, die wir ins Wasser bringen. Wir sind die Experten und müssen daher darauf vorbereitet sein für uns und unsere Schüler Entscheidungen zu treffen. Dabei müssen wir auf ihre Fähigkeiten und ihr Wohlbefinden Rücksicht nehmen.

Die PADI Standards liefern eine grundlegende Struktur, innerhalb derer man als Instructor agieren kann. Zum Beispiel zeigt die Tauchschüler-zu-Instructor Ratio, wie viele Schüler ein Instructor maximal und unter optimalen Umständen in seiner Obhut haben darf. Instructoren können diese Angabe nutzen um daraus, abhängig von individuellen Begebenheiten, Erfahrung und Schüler, abzuleiten, was die für ihre Situation angebrachte Ratio ist.

Ein weiteres Beispiel für gutes Risikomanagement ist die Überprüfung der Ausrüstung deiner Schüler. Ist sie angemessen? Reicht ihr Kälteschutz für die zu erwartende Wassertemperatur an eurem Tauchplatz aus?  Bedenke auch, welchen Luftverbrauch die Schüler vermutlich haben werden – nervöse Schüler atmen weitaus schneller, als ein erfahrener Instructor. Selbst in relativ flachem Wasser kann ein Open Water Diver Schüler oder ein Teilnehmer des Discover Scuba Diving den Luftvorrat sehr schnell verbraucht haben. Überlege dir, wie häufig du ihren Luftverbrauch überprüfen solltest und beachte dabei auch die herrschenden Bedingungen im Wasser.

Alltägliche Faktoren werden leicht übersehen, ein gründliches Briefing und ein Debriefing nach jedem Tauchgang sowie eine klare Tauchgangsplanung können bei einem Vorfall unter Wasser jedoch sehr hilfreich sein. In einigen Teilen der Welt ist ein zertifizierter Assistent gesetzlich vorgeschrieben. Woanders obliegt es dem Instructor, ob er mit einem Assistenten zusammenarbeiten will. Durchdenke deine Beaufsichtigung von Tauchern verschiedener Ausbildungsstufen und überlege auch, wie du eine große Gruppe handhabst, falls einer der Taucher ein Problem hat.

Die PADI Standards helfen dabei, gute Praktiken des Risikomanagements von Anfang an umzusetzen. Das Formular Statement of Risks and Liability / Liability Release & Assumption of Risk beschreibt deinen Schülern die dem Tauchen innewohnenden Risiken damit sie adäquat informiert sind. Die Erklärung zum Gesundheitszustand wird verwendet, um zu erkennen, ob es bei jemandem möglicherweise medizinische Bedenken in Bezug auf das Tauchen gibt. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements. Wird dieses Formular nicht genutzt, oder wird nicht angemessen reagiert, wenn ein Schüler eine Frage in der Erklärung mit „Ja“ beantwortet, stellt das ein ernsthaftes Risiko für deine Schüler dar und schwächt im Falle eines Vorfalls deine eigene Rechtsposition. Wird eine Frage mit „Ja“ beantwortet, musst du sicherstellen, dass der betreffende Schüler vor der Teilnahme an Aktivitäten im Wasser die schriftliche Genehmigung eines Arztes einholt.

Sich an die Standards zu halten und ein ständiges Sicherheitsbewusstsein bei der Beaufsichtigung anderer Personen ist der beste Ansatz, um die Wahrscheinlichkeit eines unglücklichen Vorfalls zu minimieren und dafür zu sorgen, dass deine Tauchschüler bei dir das optimale Training erleben.