Aus der Statistik lernen

Von DAN Mitarbeitern

Statistiken zu Tauchunfällen zeigen sowohl Verbesserungen bei der Sicherheit von Tauchern als auch Bereiche, in denen Taucher mehr Hilfe benötigen könnten. Der jährliche DAN Annual Diving Report liefert Informationen zu den häufigsten Gründen für Verletzungen unter Tauchern. Tauchprofis können aus diesen Statistiken lernen und die Tauchsicherheit kontinuierlich verbessern, indem sie Ausbildungskonzepte anwenden, die Taucher dazu bringen, Sicherheitsprozeduren zu folgen. Zu wissen, wie man häufig vorkommende Probleme vermeidet kann die Wahrscheinlichkeit eines Vorfalls verringern.

Gewicht

Zu viel Gewicht ist ein häufiges und schwierig anzugehendes Problem. Während der Ausbildung kannst du die Schüler mit der korrekten Anzahl Gewichte beschweren, aber danach hast du keine Kontrolle darüber, wie viel Blei sie selbst mitnehmen. Außer, dass du die Schüler daran erinnerst, dass sie immer die richtige Menge an Gewicht nutzen sollen kannst du das Problem auch mit zusätzlichem Training, wie dem PADI Peak Performance Buoyancy Kurs, angehen. Ebenfalls kannst du deinen Tauchern anbieten, mit ihnen die richtige Gewichtsmenge herauszufinden, wenn sie etwas an ihrer Ausrüstung verändern oder einfach eine Auffrischung benötigen. Das Mitführen von zu viel Gewicht stellt sowohl für neue als auch für erfahrene Taucher eine große Gefahr dar. Weise darauf hin, dass die richtige Gewichtsmenge nicht nur die Sicherheit erhöht, sondern auch zu mehr Komfort und Freude im Wasser beiträgt.

Tarierung kontrollieren

Mit etwas Übung sollte es jedem Schüler vor Abschluss eines Kurses möglich sein, eine neutrale Tarierung und eine horizontale Lage im Wasser herzustellen. Du bist dir im Klaren darüber, dass die Unfähigkeit die Tarierung während des Auf- oder Abstiegs zu kontrollieren zu schweren Verletzungen oder dem Tod führen kann. Sind neue Taucher nicht fähig, ihre Position beizubehalten oder ihren Strömungswiderstand zu minimieren, können sie ihre Tiefe unter Umständen nicht richtig einschätzen oder gefährliche Zusammenstöße mit Objekten unter Wasser haben. Auch kann die Sicht beeinträchtigt werden, wenn sie den Grund aufwühlen und andauerndes Schlagen der Flossen kann sie erschöpfen. Lege Wert auf gute Tarierungstechniken und ermögliche in deinen Kursen viele entsprechende Übungen. Können deine Schüler zu Beginn ihrer Ausbildung ihre Tarierung bequem kontrollieren und fröhlich durchs Wasser paddeln, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie nach ihrer Brevetierung Probleme haben.

Checklisten

Die verpflichtende Benutzung von Checklisten in Luftfahrt, Gesundheitswesen und weiteren Branchen hat zu wesentlich weniger Vorfällen und Unfällen in diesen Bereichen geführt. Derselbe Trend zeichnet sich im Tauchen ab. Ob du die vorgefertigten Checklisten aus PADI Materialien nutzt oder deine eigenen erstellst – mit einer Checkliste kannst du sicherstellen, dass du beim Unterrichten, an Bord gehen oder ins Wasser springen an alles gedacht hast, besonders wenn du mehrere Schüler und Assistenten beaufsichtigst. Checklisten sind ein ideales Werkzeug zur Fehlervermeidung. Sie sollten als Erinnerung an wesentliche Punkte fungieren, nicht nur als To-Do-Listen. Sei Vorbild bei der Nutzung von Checklisten und ermuntere deine Schüler dazu, Checklisten bei all ihren Tauchgängen mitzuführen und zu nutzen.

Weitere Informationen über Statistiken zu Vorfällen erhältst du auf DAN.org.

Anforderungen für Erste Hilfe und HLW für PADI Kurse erfüllen

Für einige PADI® Kurse ist der Nachweis eines Erste Hilfe und HLW-Kurses innerhalb der letzten 24 Monate nötig. Du weißt, dass die Emergency First Response® Kurse für Erstversorgung und Zweitversorgung unsere Anforderungen erfüllen.

Wie erkennst du, welche anderen Kurse qualifiziert sind, wenn ein Taucher dir Erste Hilfe und HLW Bestätigungen von anderen Organisationen vorlegt?

Gehe wie folgt vor:

  • Prüfe, ob die Schüler beim HLS und Erste Hilfe Training die entsprechenden Fähigkeiten persönlich und unter Aufsicht eines qualifizierten Ausbilders trainieren und demonstrieren mussten. Ein Kurs, bei dem dies nicht passiert, ist nicht qualifiziert. Das schließt ausschließlich online durchgeführte Kurse oder Selbstlernprogramme mit anderen Medien ein.
  • Prüfe, ob das absolvierte Training den aktuellen internationalen Richtlinien zur Notfallversorgung entspricht, wie sie von diversen Räten für Wiederbelebung definiert sind. Weitere Informationen zu HLW und Erster Hilfe durch Laien erhältst du auf den folgenden Webseiten der ILCOR (International Liaison Committee on Resuscitation) Association:

American Heart Association

Australian Resuscitation Council

European Resuscitation Council

Heart and Stroke Foundation of Canada

New Zealand Resuscitation Council

  • Für PADI Divemaster Kandidaten solltest du eine Kopie ihres Kursnachweises für HLW und Erste Hilfe gleichzeitig mit dem Divemaster Antrag einreichen, um unnötige Bearbeitungszeit zu vermeiden. Der Nachweis muss von der qualifizierten HLW/Erste Hilfe Organisation ausgestellt worden sein. Zertifikate oder Teilnahmenachweise von Drittanbietern, die keine offiziellen HLW/Erste Hilfe Organisationen sind, werden nicht akzeptiert. Überprüfe, ob der Name der HLW/Erste Hilfe Organisation, für die der Ausbilder tätig ist, mit derjenigen auf dem Zertifikat übereinstimmt.

Solltest du dir nicht sicher sein, kläre die Angelegenheit mit einen Regional Training Consultant in deinem PADI Regional Headquarter, bevor du die vom Schüler oder Kandidaten eingereichten Dokumente für den Kurs akzeptierst.

PADI zeichnet mit der Medal of Valor die Tapferkeit und die taucherische Meisterleistung der Höhlenretter in Thailand aus

Dieses Jahr wird von PADI erstmalig die Medal of Valor verliehen. Sie geht an die Führungs- und Rettungstaucher, die im Sommer dieses Jahres maßgeblich an der Befreiung von 12 Jungen und ihrem Fußballtrainer aus einer überschwemmten Höhle in Thailand beteiligt waren. Die besondere Auszeichnung geht an Rick Stanton, John Volanthen, Dr. Richard Harris, Dr. Craig Challen, Jim Warny, Jason Mallinson und Chris Jewell. Sie haben die Rettungsaktion mit Mut, Stärke, Ehre und Würde durchgeführt und damit die Organisation PADI dazu inspiriert, eine Auszeichnung zu erschaffen, mit der ihr Beitrag zu einer der großartigsten Leistungen in der Geschichte des Tauchens formell gewürdigt wird. Rick Stanton und Jason Mallinson werden, stellvertretend für alle Ausgezeichneten, die PADI Medal of Valor beim PADI® Social am 13. November während der in Las Vegas, Nevada, USA stattfindenden Tauchmesse DEMA 2018 entgegennehmen.

Im Juni und Juli 2018 verfolgten Menschen weltweit, wie Höhlentaucher der Spitzenklasse und weitere Experten aus aller Welt sich in Thailand versammelten, um die Fußballmannschaft „Wild Boars“ zu finden und zu retten, die tief in den verzweigten Gängen der Tham Luang Höhle eingeschlossen war. 18 Tage lang waren über 1.000 Frauen und Männer an den internationalen Bemühungen beteiligt, die ihre gemeinsamen Stärken in einer außergewöhnlichen Rettungsaktion für die Mannschaft bündelten.

„Es war ein beeindruckendes Beispiel für gelebte Menschlichkeit, konzentriert auf ein einziges, hohes Ziel.“, sagt Drew Richardson, President und CEO von PADI Worldwide. „Bei dieser komplexen Rettungsaktion kamen Tatkraft und Konzentration zum Einsatz, angetrieben von der unerschütterlichen Überzeugung, dass die Jungen nicht unter Aufsicht der Taucher sterben würden. Rick Stanton, Jason Mallinson und alle, die an dieser Aktion beteiligt waren, sahen sich mit den Schwierigkeiten, Gefahren und Risiken der Rettung konfrontiert und akzeptierten sie. Im Namen der gesamten PADI Family ist es uns eine Ehre diese Helden zu würdigen und ihnen großen Dank dafür auszusprechen, dass sie eine taucherische Meisterleistung verkörpern.”

Rick Stanton und John Volanthen waren eine treibende Kraft bei der Höhlenrettung in Thailand. Zusammen stießen sie als erste Retter auf die Fußballmannschaft, die zum Zeitpunkt ihrer Entdeckung bereits neun Tage lang in der überschwemmten Höhle eingeschlossen war. Gemeinsam mit Mallinson und Jewell führten sie den taucherischen Teil der Rettung an und brachten die Jungen aus der Höhle in Sicherheit. Sowohl Stanton als auch Volanthen gelten als zwei der besten Höhlentaucher Großbritanniens. Sie haben über 35 Jahre Erfahrung mit anspruchsvollen Höhlentauchgängen und -rettungen und haben bereits in der Vergangenheit eine Reihe hochkarätiger Rettungsaktionen geleitet.

Dr. Richard „Harry“ Harris spielte bei der Rettung eine entscheidende Rolle und verabreichte den Jungen Beruhigungsmittel, um ihren Weg aus der Höhle unter extremen und komplexen Bedingungen zu erleichtern. Harris arbeitet in den Bereichen Anästhesie und flugmedizinischer Bergungsmedizin in Adelaide, Südaustralien und verfügt über Fachwissen zu Höhlentauchen, Wildnis- und Expeditionsmedizin und Gesundheitsversorgung in abgelegenen Gebieten. Dr. Craig Challen, ein australischer Höhlenforscher, früher Anwender von Kreislauftauchgeräten mit unterschiedlichen Gasmischungen und begeisterter Wracktaucher, tauchte gemeinsam mit Harris und trug maßgeblich zur erfolgreichen Durchführung der Rettungsaktion bei.

Jason Mallinson und Chris Jewell waren integraler Bestandteil der Rettungsaktion, brachten Essen zu den Eingeschlossenen und arbeiteten mit Stanton und Volanthen zusammen, um die Jungen durch die überfluteten Abschnitte der Höhle zu bringen. Mallinson ist Erkundungs- und Höhlenrettungstaucher mit mehr als 30 Jahren praktischer Erfahrung. Durch seine Tätigkeit hat er Entfernungs- und Tiefenrekorde in Höhlen auf der ganzen Welt aufgestellt. Er war an diversen Rettungsaktionen beteiligt und ist Mitglied des internationalen Höhlentauchrettungsteams des Vereinigten Königreichs. Jewell ist ein in Großbritannien ansässiger, auf Erkundungen spezialisierter Höhlentaucher mit mehr als 12 Jahren Erfahrung als Führer bei Höhlentauchgängen. Der belgische Höhlentaucher Jim Warny, der derzeit in Irland lebt, war maßgeblich an der Rettung des Trainers beteiligt.

 

„Ihre gewagte Mission ist eine wunderbare Möglichkeit, der Welt zu zeigen, was die Tauchgemeinschaft ausmacht und was durch die Kombination aus richtiger Ausbildung, Vertrauen, Mut, Leidenschaft und Ausdauer erreicht werden kann“, sagt Richardson.

Branchenvertreter und PADI Mitglieder sind eingeladen, diesen heldenhaften Tauchern gemeinsam zu danken. Kommt zum PADI Social am Dienstag, 13. November 2018, von 18:00 bis 20:00 Uhr im Westgate Las Vegas Hotel and Casino, um bei der Ehrung dieser Männer dabei zu sein.

Zum besonderen Meet & Greet mit Rick Stanton und Jason Mallinson am Messestand von PADI (Booth 1524) bei der DEMA sind am Mittwoch, 14. November zwischen 17:00 und 18:00 Uhr alle willkommen. Macht mit, schließt euch PADI bei der Ehrung dieser Helden an und dankt ihnen für ihren Mut und ihren Einsatz.

Herzlichen Glückwunsch den neuen EMEA EFR Instructor Trainern

Wir wünschen euch für den Rest des Jahres 2018 und für 2019 alles Gute für euer EFR Geschäft!

Jakub Uzytczuk Remco van’t Hooft Stephen Kruger
Aleksander Chmiel Werner van Loon Luke Caisley
Mona ali Aloud Sandro Krawinkler Ryan Burchell
Feher Abualfaraj Marianne Johner Jan den Boef
Carl Teare Dave Keany Neal Govender
Raed Alotaibi Phillip Pain Dimitris Synodinos
Nagib El Imad Keith Horsted Tony Larcombe
Hussain Almunajan Simon Hotchkin Irini Mitsotaki
Adel Alzahran Sammi Mills Ulf Jakobsson
Issam Kanafani Andrew Frith Thomas Nielsen
Ahmed M. Abel-Aziz Ian Culley Patrik Jeppsson
Khalid M. Hanny Stephen Laing Alfred Kristoffersen
Gerard Hughes Wayne Richards Bertram Nielsen
Daniel Wagner Janine Mansford Cory Symoens
Marc Peltier Jack Mason Vincent Maissan
Thierry Chazalon Darren Hector Truujse Terwijn
Jos Rosier Bethan Comley Daniel de Boer
Harry de Gier David Newman Sander van’t Hof
Julien Iacomelli Daniel Baugh Suzanne Sep
Thomas Mayer Mélanie Donven

PADI freut sich, die neuen EFR Instructor Trainer 2018 bekannt zu geben. Im EMEA Gebiet wurden über das Jahr hinweg Ausbildungsprogramme durchgeführt. Mit Abschluss des Kurses sind die neuen EFR Instructor Trainer befähigt, die unterschiedlichen EFR Programme auf Instructor Stufe zu unterrichten.

Dank dieser angesehenen Qualifizierung können die Profis ihr EFR Geschäft nun weiter ausbauen – über die Zielgruppe der Taucher hinaus. Die kürzlich zertifizierte EFRIT Kandidatin Bethan Comley sagt über das Programm:

„Der Trainer hat den Kurs sehr durchdacht strukturiert, zeitlich waren wir somit flexibel, um Diskussionen zu jedem der Themen zu ermöglichen und anzuregen. Und der Trainer konnte auf seinen großen Wissens- und Erfahrungsschatz zurückgreifen und während des Kurses unsere Fragen beantworten. Es war wirklich ein großartiger Tag!“

Wir wünschen allen zukünftig viel Erfolg und gutes Gelingen!

Bist du interessiert, dein Geschäft auszuweiten? Werde EFR Instructor Trainer.

Vermarktung deiner Emergency First Response Kurse

Erinnere dich an deinen ersten HLW oder Erste-Hilfe-Kurs und beantworte die folgenden drei Fragen:

1) Warum hast du daran teilgenommen?

2) Warum hast du diesen speziellen Kurs gewählt?

3) Hast du weitere Kurse oder Auffrischungs-Kurse beim selben Trainer oder derselben Einrichtung gemacht?

Wahrscheinlich hast du unterschiedliche Antworten auf diese Fragen, was zu einigen wichtigen Feststellungen führt. Erstens: Menschen haben verschiedenste Gründe, warum sie HLW und Erste Hilfe lernen wollen. Sie möchten vielleicht wissen, wie sie sich um ein Familienmitglied kümmern können oder haben die Auflage vom Arbeitgeber, einen Kurs zu besuchen. Zweitens: In vielen Regionen gibt es eine große Kursauswahl. Die meisten Leute müssen nicht lange suchen, um einen Kurs zu finden, der in ihren Termin- und Budgetplan passt. Wenn es ein großes Trainingsangebot gibt, musst du herausfinden, wodurch du deinen Kurs von der Masse abheben kannst. Um gut besuchte EFR Kurse zu haben benötigst du einen Marketingplan. Entscheide, wer deine potenziellen Teilnehmer sind und gestalte eine Marketingbotschaft, von der die Zielgruppe angesprochen wird. Auch musst du deine Kurse so entwerfen, dass sie für deine potenziellen Teilnehmer gelegen kommen und attraktiv sind.

Lass uns das in drei einfache Schritte aufteilen:

  1. Potenzielle Teilnehmer: Jeder kommt in Frage, um an einem Erste-Hilfe-Kurs teilzunehmen, also ist der potenzielle Markt riesig. Beginne mit der Recherche nach denjenigen, die HLW und Erste Hilfe in deiner Region brauchen, das Hilft dir dabei, dich auf die Zielgruppen zu konzentrieren. Häufig wird dieses Training von bestimmten Positionen gebraucht, wie in der Kinderbetreuung, Lebensrettung oder für die Lizenz zum Berufstaucher. Halte auch nach Personen Ausschau, die in Organisationen wie Schulen, Universitäten oder Jugendgruppen beschäftigt sind.
  2. Kontakt herstellen: Du kannst diese Zielgruppen auf verschiedenen Wegen ansprechen – direkte E-Mails, Briefe oder Anrufe können wirkungsvoll sein. Versuche, die Entscheider zu erkennen und sie zu deinen Kontaktpersonen zu machen, dann rede persönlich mit ihnen (in Unternehmen kann das der Personalentwickler sein, in Sportvereinen ein Vorstandsmitglied oder Trainer).
  3. Betone die Vorteile! Sorge dafür, dass du die großen Vorteile, die deine EFR Kurse bieten, deutlich machst. Zum Beispiel die Tatsache, dass du spezielle Erste Hilfe für Kinder, Training mit dem Defibrillator oder extra Zweitversorgung anbietest. EFR Kurse basieren auf international anerkannten, medizinischen Richtlinien. Biete flexible Lernoptionen an.

Sei darauf vorbereitet, deine Kontakte als Follow-Up mit weiteren Mitteilungen und Informationen zu versorgen.

Weitere Tipps zur Vermarktung deiner EFR Kurse findest du in deinem EFR Instructor Manual (page A20). Oder frage deinen EFR Instructor Trainer um Rat.

Möglichkeiten der Geschäftserweiterung mit Emergency First Response Sonder-Spezialkursen

Besteht in deinem lokalen Verkaufsgebiet ein Bedarf an zusätzlichen Erste-Hilfe-Schulungen, der nicht vom bestehenden Kursangebot abgedeckt wird? Gibt es beispielsweise eine regionale behördliche Anforderung für Erste-Hilfe-Ausbildung in Betrieben oder bestimmten Wirtschaftszweigen? Vielleicht denkst du, das EFR Programm passt nicht in diese Marktlücken? Wenn du aber die Möglichkeit der Emergency First Response Sonder-Spezialkurse nutzt, kannst du diese Lücken füllen und dein Geschäft damit erweitern.

Wie also funktioniert das mit den EFR Sonder-Spezialkursen? Sobald du eine Idee für deinen EFR Sonder-Spezialkurs hast, lade einfach die Sonder-Spezialkurs Vorlage herunter und verwende sie, um deinen eigenen Sonder-Spezialkurs zu schreiben. Dank der Vorlage wird der Schreibprozess für deinen Kurs sehr vereinfacht.

Als Anregung hier ein paar Beispiele zu EFR Sonder-Spezialkursen:

  • Erste Hilfe und Zweitversorgung bei Musikfestivals
  • Diabetes erkennen und behandeln

Wenn du deinen EFR Sonder-Spezialkurs geschrieben hast, schicke ihn uns per E-Mail zur Überprüfung.

Ein Training Consultant wird mit dir zusammenarbeiten und deine Fragen beantworten sowie Feedback geben, falls dein Entwurf überarbeitet werden muss. Sobald du und dein Training Consultant mit dem Sonder-Spezialkurs zufrieden seid, werden der Entwurf und die Bewerbung einem Prüfungsgremium vorgelegt.

So einfach ist das. EFR Sonder-Spezialkurse sind eine hervorragende Möglichkeit, deinem Geschäftsmodell etwas Einmaliges hinzuzufügen, das potenzielle Kunden brauchen oder gerne hätten und damit das Wachstum deines EFR-Geschäfts anzuregen.

Der Schritt zum Instructor Trainer

EFRIT

Die Aufgabe des EFR Instructor Trainers, ist es, neuen EFR Instructor-Kandidaten zu helfen, Kenntnisse und Fertigkeiten auf Instructor-Niveau zu erlangen, und diese dann durch positives Coaching an ihre eigenen Schüler weiterzugeben. Als ein EFRIT, werden gleichzeitig deine eigenen Fertigkeiten aufpoliert, während du Unterricht auf Instructor-Niveau vorbildlich vorführst. Du ziehst auch Gelegenheiten außerhalb deines normalen Marktes mit ein, da du Instructor dabei berätst, Arbeit in einer Vielzahl von Bereichen in Erwägung zu ziehen.

Wenn du ein EFR Instructor Trainer werden möchtest, musst du:

  • Ein EFR Instructor in Primary Care (Erstversorgung) / Secondary Care (Zweitversorgung) sein
  • Ein EFR Care For Children Instructor (Erste Hilfe für Kinder) sein
  • Mindestens 25 EFR Schüler registriert haben

ODER

  • Mindestens 5 separate EFR Kurse durchgeführt haben

Und erfolgreich einen EFR Instructor Trainer Kurs absolviert haben. Für eine Liste mit Terminen und Orten dieser Kurse, bitte hier klicken.

Responder in Action

Emergency First Response möchte Samra Abd El Wahab (PADI OWSI und EFR Instructor #372290) gratulieren, die sofort benötigte Hilfe geleistet hat, als diese dringend gebraucht wurde.

Samra war am frühen Morgen des 01.11.2017 auf dem Heimweg von einer Halloween-Party. In einer U-Bahnstation in München, sah sie am Bahnsteig eine Gruppe aufgelöster, junger Frauen (um die 20 Jahre), während ein Mädchen auf dem Boden lag. Samra trat näher und sah, dass das Mädchen auf dem Boden weißen Schaum um ihren Mund hatte, und schon ziemlich bläulich im Gesicht war. Sie wies ihre Freunde an, den Krankenwagen zu rufen, und die Polizeistation in der U-Bahn über die Situation zu informieren. Zugleich überprüfte sie die Atemwege und stellte fest, dass das Mädchen nicht atmete. Sie fing mit Erster Hilfe und Beatmung an, bis das Mädchen nach ca. 2-3 Minuten wieder zu atmen begann. Das Mädchen kam wieder zu Bewusstsein, und Samra blieb bei ihr und sprach ihr ruhig zu, bis der Krankenwagen eintraf.

Gut gemacht, Samra!

Emergency First Response Manuals Werden Digital

Emergency First Response Manuals Go Digital

Die Veröffentlichung der ersten digitalen EFR Schüler-Manuals ist für 2018 geplant.

Da immer mehr Menschen ihre Tablets, Telefone und Computer benutzen, wird die Option für digitales Lernmaterial online und offline immer beliebter und gefragter.

Der Zugriff auf die Manuals erfolgt über die Adobe Experience Manager (AEM)-Plattform, die eine hervorragende online und offline Erfahrung bietet. Sie bietet auch die Möglichkeit, nach Schlüsselwörtern zu suchen, so dass ein Schüler schnell Informationen finden kann, um ein bestimmtes Thema oder einen Kursinhalt zu wiederholen oder zu finden. Updates erfolgen fast nahtlos, so dass jedes Mal, wenn sich der Benutzer anmeldet, der aktuellste Inhalt zur Verfügung steht.

Mit einer solch spannenden Aussicht, können wir es kaum erwarten! Halte im Laufe des Jahres nach weiteren Informationen und Ankündigungen Ausschau.

Ankündigung der EFR Instructor Trainer Ausbildungsdaten für 2017!

efr_header_2017Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass die EFR Instructor Trainer Programmdaten für 2017 veröffentlicht wurden.

Der EFR Instructor Trainer Kurs beginnt mit einem Online Learning Format, auf das zu den unten angegebenen Terminen theoretischer “live” Unterricht und ein praktischer Teil folgen. Da erfolgreiche Absolventen dieser Ausbildung EFR Instructor Kurse anbieten dürfen, ist der Kurs vor allen Dingen für diejenigen interessant, die in Instructor Development Centres arbeiten oder in den IDC-Prozess involviert sind.

Düsseldorf, Deutschland Dschidda, Saudi-Arabien
21. Januar 2017 22. Juli 2017
Bristol, UK Bristol, UK
27. Februar 2017 11. September 2017
Barcelona, Spanien Eilat, Israel
27. Februar 2017 19. September 2017
Athen, Griechenland Malé, Malediven
02.April 2017 22. September 17
Krakau, Polen St Raphael, Frankreich
09. April 2017 30. September 2017
Oslo, Norwegen Dahab, Ägypten
07. Mai 2017 14. Oktober 2017
Lanzarote, Kanarische Inseln Dubai, VAE
28. Mai 2017 26. Oktober 2017
Ustica, Italien Aguilas, Spanien
7. September 2017 27. Oktober 2017
Limassol, Zypern Lecco, Italien
25. Juni 2017 04. November 2017
Eindhoven, Niederlande Sliema, Malta
25. Juni 2017 11. November 2017

Damit du dich für einen Platz bei einem dieser Kurse anmelden kannst, musst du die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Du musst EFR Primary / Secondary Care Instructor sein
  • Du musst EFR Care For Children Instructor sein
  • Du musst mindestens 25 EFR Schüler angemeldet haben

ODER

  • Du musst mindestens 5 verschiedene EFR Kurse durchgeführt haben

Du kannst dich für einen Ausbildungsplatz bewerben, indem du das EFR Instructor Trainer Anmeldeformular ausfüllst und zurücksendest – hier und jetzt das Formular downloaden.