Termin vormerken! PADI Women’s Dive Day 2019

In den letzten vier Jahren haben PADI® Dive Center, Resorts und Professionals tausende von Events in über 100 Ländern veranstaltet, um den PADI Women’s Dive Day zu feiern.

Mit Rekordbeteiligung brachte dieser Tag im Jahr 2018 Taucher aller Geschlechter, Altersgruppen und Erfahrungsstufen zusammen.

Sei beim fünften jährlichen PADI Women‘s Dive Day am 20. Juli 2019 dabei. Bewerbe dein Geschäft und setze dich für die lokale und globale Tauchgemeinschaft ein, indem du ein Event veranstaltest.

Bald beginnt die Registrierung!

Achte in den kommenden Wochen auf weitere Informationen.

Zur Unterstützung unserer Pillars of Change können wir alle ein starker Katalysator sein,

für Veränderungen und , indem wir auf dem Laufenden bleiben, sich engagieren, Gespräche einleiten und andere unterrichten.

Es ist fast eine Tradition. Jedes Jahr im Januar beschließen wir, “besser zu essen”, “weniger Zeit auf YouTube zu verbringen”, “die Reifen zur richtigen Zeit zu wechseln ” oder was auch immer. Aber im Februar haben wir es vergessen. Warum? Weil die meisten Vorsätze wirklich Wünsche oder Dinge sind, von denen uns gesagt wird, dass wir sie “tun sollten”, anstatt Verpflichtungen aus unserem Herzen zu nehmen. So drückt unser Alltag sie leicht in den Hintergrund.

Lasst uns in diesem Jahr diese Tradition brechen und unsere Leidenschaft für das Tauchen und die Unterwasserwelt anwenden, um einige echte Lösungen zu finden. Du hast wahrscheinlich bemerkt, dass, wenn sich Menschen zu echten, wichtigen Vorsätzen verpflichten, die ihnen wirklich wichtig sind, sie Dinge erledigen. Sie beweisen dem amerikanischen Philosophen William James Recht, als er sagte: “Tu so, als ob das, was du tust, einen Unterschied macht. Das tut es.”

Weil wir anders denken und unterschiedliche Talente haben, unterscheidet sich vielleicht genau das, wofür du am leidenschaftlichsten bist, von mir – und das ist gut so, denn es gibt viele Bedürfnisse, die uns als Kraft für positive Veränderungen fordern. Aber letztendlich ist jeder Kampf, dem wir uns leidenschaftlich verschreiben, entweder die Natur, andere Menschen, uns selbst oder oft eine Kombination davon.

Natur

In früheren Blogs habe ich darüber gesprochen, wie Taucher angesichts der zahlreichen Bedrohungen für unsere Meere bereits einen Unterschied machen. Globale Probleme können überwältigend erscheinen, aber diese Taucher zeigen, dass wir einen Unterschied machen können und könnten, wenn wir ihr Geheimnis kennen: Sie versuchen nicht, alle Probleme gleichzeitig zu lösen, sondern denken in kleinen aber dafür tiefgründigen Schritten. Sie konzentrieren sich auf bestimmte Dinge, die nicht überfordern, wie z.B. die Reduzierung von Plastikmüll, ein Strohhalm nach dem anderen oder die Kampagne, ein lokales Riff zu einem Hope Spot oder einem Meeresschutzgebiet zu machen, und konzentrieren sich leidenschaftlich auf sie. Die Liste ist lang, definitiv nicht immer einfach, aber machbar……. Während also niemand von uns die Ozeane retten kann, werden wir gemeinsam auf Millionen von wichtigen Wegen gleichzeitig arbeiten. Brauchst du ein paar Ideen, wo du reinpasst? Beginnen Sie hier.

Andere Personen

Du weißt, dass Tauchen das Leben verändert, sonst würdest du das wahrscheinlich nicht lesen. Es ist ein mächtiges Werkzeug für einen positiven sozialen Wandel. Es inspiriert Menschen kreativ, hilft, soziale Barrieren zu überwinden und schafft vor allem aktive Meeresverteidiger. Wie ich in meinem letzten Blog bereits erwähnt habe, ist das Tauchen eine wesentliche Heilkraft.

Tauchen ist auch eine seltene Aktivität, bei der ein erfahrener Profi mit einem Anfänger zusammenarbeiten kann und beide zusammen einen wirklich tollen Tauchgang machen (versuchen Sie es mit Tennis). Tauchen bringt Familien und Freunde zusammen, verbindet Kulturen (unter Wasser, wir sprechen alle die gleiche Sprache) und lehrt Teamarbeit und Selbstdisziplin.

“Du kannst niemanden ändern”, erinnert uns der amerikanische Autor Roy T. Bennett, “aber du kannst der Grund sein, warum sich jemand ändert.” Beschließe, dieser Grund zu sein. Setze dir zum Ziel, jede Woche (oder jeden Tag!) jemandem zu erzählen, warum du das Tauchen liebest, und wenn es ihm gefällt, was er hört, wie er anfangen soll. Tauchen hilft uns, bessere Menschen zu sein, und es nicht zu teilen, ist meiner Meinung nach ein wenig egoistisch.

Wir selbst

Lehnen deine  Tauchausbildung nicht als “echte” Lösung ab, nur weil du es genießen wirst, sie zu machen. Sieh es mal so: Wenn du dich dafür einsetzt, den Menschen die Schönheit oder den Schaden unter Wasser zu zeigen, würde dir das Erlernen der Unterwasserfotografie helfen? Wenn Sie Müll in kühlerem Wasser entfernen, können Sie dann mehr tun, wenn Sie lernen, einen Trockentauchanzug zu tauchen? Um angegriffene  und ursprüngliche Artenpopulationen zu dokumentieren, würde das Erlernen der Fischidentifikation helfen? Adaptive Unterstützung des Tauchens, um das Tauchen mit Menschen zu teilen, die Herausforderungen haben? Um in der ultimativen Position zu sein, um das Tauchen zu teilen, schaue dir Divemaster, Assistant Instructor und PADI® Open Water Scuba Instructor an. Und denke über das Tauchen hinaus – HLW und Erste Hilfe können einen großen Unterschied für jemanden machen, wo immer du bist, und das Erlernen einer neuen Sprache ermöglicht es dir, ein Unterwasser-Botschafter für mehr Menschen und Kulturen zu sein. Egal, wie viel wir erreicht haben oder was wir wissen, es gibt immer noch etwas zu tun und zu lernen. Der spanische Malermeister Pablo Picasso sagte: “Ich tue immer das, was ich nicht kann, damit ich lernen kann, wie man es macht.” Toller Ratschlag.

Da wir schwache traditionelle Entschlüsse durch echte Verpflichtungen ersetzen, die eine Kraft für das Gute sind, überlasse ich dir ein Lieblingszitat. Rob Siltanen, Werbefachmann hinter einigen der erfolgreichsten Kampagnen von Apple, sagte dies:

 – Die Leute, die verrückt genug sind, zu denken, dass sie die Welt verändern können, sind diejenigen, die das tun

 

Dr. Drew Richardson

PADI Präsident & CEO

Anmerkung: Dieser Artikel wurde laut dem Original Bericht übersetzt

Umweltschutz wichtiger als zuvor..

Eine einzigartige Aktion von Euro Divers weltweit.

Ein unter Wasser gezeichnetes Bild, von der maledivischen Künstler Iphpha Gallery stand im Zeichen von Projekt AWARE während der Boot in Düsseldorf. PADI hat zusammen mit Eurodivers insgesamt einen Betrag von 200.- Euro Spendengelder an Projekt AWARE, durch die Versteigerung erzielt. Danke den gesamten Team von Euro Divers im Namen von AWARE für den Spendenbetrag.

Das zeigt, durch eine Idee kann man Großes leisten. PADI und Projekt AWARE schätzten jeden noch so kleinen Einsatz, für die Verbesserung der Weltmeere und den lokalen Gewässern.

So auch Martin Aigner -PADI Member- der durch das Projekt ~Reefkalendar~ auf die Meeresverschmutzung aufmerksam macht und das mit großen Erfolg.

Auf gigantischen 187 m2 mit 253 Personen wurde an diesem Tag das größte 3D Bodypainting Bild der Welt – und so auch das Titelbild des REEFCALENDAR 2018/2019 erschaffen!

Für sein Engagement, wurde auf der Boot, durch den regional Manager von Österreich, ihm einen AWARD überreicht.

http://www.reefcalendar.org/reefcalendar-2019/

 

 

Außerdem hatten die Besucher des PADI Stand in Halle 3 weiter einen beachtlichen Betrag gespendet. Herzlichen Dank

Abschließend ist noch das Specialty „ DIVE AGANST DEBRIS „ – „ Tauchen gegen den Müll „ erwähnenswert. Diese zeitgemäße Weiterbildung kann dein Beitrag sein, mitzuhelfen unsere Meere und Gewässer vom Müll zu befreien, damit die Meerestiere und unter Wasser Lebewesen nicht weiter durch Plastik ihren Schaden nehmen.

 

Ein Specialty, was immer und überall seine Anwendung findet. Näheres findest du auf: https://www.projectaware.org/project-aware-auf-deutsch

Gutes Business – bedarf ständiger Anpassung

darüber ist sich PADI bewusst. Wir sehen es als Aufgabe, euch als Mitglieder, dabei eine unterstützende Hand zu reichen. Vor einigen Jahren wurde von PADI daher die Business Academy gegründet, welche den teilnehmenden Mitgliedern weltweit einen Erfolg bescherte. Aus den Erfahrungen und Feedback der Business Academy dürfen wir euch nun das neue PADI Business Management Programm vorstellen.

Es schließt alle wichtigen Themen ein, um ein erfolgreiches Tauchbusiness zu gewährleisten. Es werden Themen wie:

 

  • Kundenanfragen und guter Kundenservice
  • Wie kann ich von Nischenmärkte profitieren
  • Wie ein Verkäufer denken und mit Gewinn verkaufen
  • Gestaltung deiner Räumlichkeiten
  • Wie wichtig sind Staff Meetings

Natürlich wird die Arbeit an einem Computer besprochen und wie wichtig das in der heutigen Zeit ist. Außerdem wird besprochen, wie wichtig ein Business Plan ist, um seine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Mit dem 2tägigen Programm könnt ihr nur dazu gewinnen. Näheres über die Termine und die Durchführungsorte werden noch bekannt gegeben.

Vorab ein paar nützliche Informationen

Ich möchte euch mit den nachfolgenden Informationen einen Einblick geben, wie in der heutigen Zeit ein gutes Business vorbereitet werden kann, um erfolgreicher als deine Mitbewerber zu sein.

Ein cleveres Empfehlungsprogramm kann gerade bei kleinen Unternehmen viel bewirken. Denn tatsächlich reagieren 92 % der Konsumenten auf Empfehlungen aus Familie und Freundeskreis positiver, als auf jede andere Form von Werbung. Wenn ihr drei einfache Regeln beachtet, ist es ganz einfach, eure Kunden zur Werbung von Neukunden zu animieren. Erstens: Sorgt für ein einheitliches und konsistentes Branding. Zweitens: Kümmert euch um die Ausweitung eurer Online-Präsenz. Drittens: Startet Empfehlungsprogramme mit attraktiven Prämien für eure Kunden.

1.        Haltet eurer Branding einheitlich

PADI hat seinem Logo ein Facelift verpasst ohne dass die Botschaft und die Erkennungsmerkmale verloren gingen. Das PADI Logo ist weltweit bekannt , daher wäre es ratsam es für dein Marketing zu benützten.

der Taucher wurde mittiger gesetzt – der Abstand von der Weltkugel zum Schriftzug etwas erweitert – die Konturen des Tauchers verfeinert- gegenüber dem hier gezeigten alten Logo

Die Basis für ein erfolgreiches Empfehlungsprogramm ist der Aufbau und Erhalt von Glaubwürdigkeit. Eure Kunden werden nur ein Produkt oder eine Dienstleistung an Freunde empfehlen, wenn sie fest davon überzeugt sind, dass diese die gleiche positive Erfahrung machen werden.

Dies schafft ihr mit einem ganzheitlich überzeugenden Markenimage. Es versteht sich von selbst, dass alle Marketingmaterialien mit eurem Logo versehen sein sollten. Darüber hinaus braucht ihr eine deutlich erkennbare und stimmige Werbebotschaft, die sich auch in der Schriftart, der Farbpalette und einem Slogan widerspiegelt. Euer Branding sollte auf einfache und effiziente Weise die Prioritäten eure Marke vermitteln. Ein einheitlicher Auftritt baut bei den Kunden Vertrauen auf und sorgt dafür, dass sie euch mit einem sicheren Gefühl an Freunde und Familie weiterempfehlen.

2. Zeigt Präsenz auf neuen Online-Kanälen

Heutzutage hat ja nun wirklich jeder eine Facebook-Seite, einen Twitter-Account und ein Instagram-Profil, oder etwa nicht?

Statistiken und Auswertungen von PADI zeigen dass Sozial Media unerlässlich für ein Business ist.

Hier ein Auszug:

  • Top Instagram post this quarter generated over 30K engagements (most ever)!
  • Reached 400k+ followers on Instagram.
  • Total impressions:
  • 1 million (+8%) and engagements: 3.6 million (+15%) across all channels over 3Q.

Es ist daher umso wichtiger, sich von der Masse abzuheben und neue Kanäle zu schaffen. Behaltet eure Yelp-Seite im Blick. Es muss sichergestellt werden, dass ihr die Anfragen auf allen Plattformen möglichst schnell und regelmäßig beantwortet.

Loyale Kunden könnten diese Wege nutzen, um positive Bewertungen über ihre Erfahrungen kundzutun, daher sollten sie zur Verfügung stehen. Mit etwas Glück werden Neukunden, die über Freunde zu euch gefunden haben, deren Aussagen bestätigen. Es kann auch nützlich sein, wenn ihr eure Kunden dazu bringt, auf außergewöhnliche Art und Weise mit euren Sozial Media Seiten zu interagieren. Das Gesellschaftsspiel Cranium z.B. tut dies über Facebook, indem es seine Follower mit Umfragen, Quizfragen und Spielen zum Mitmachen motiviert. Das wäre zum Beispiel ein guter Ansatz dich von anderen abzuheben. Das Thema Tauchen eignet sich hervorragend Umfragen, Quizfragen und Spielen zu erstellen.

Auf unterschiedlichen Sozial Media Kanälen präsent zu sein, zeigt potenziellen Kunden, dass ihr ansprechbar seid und unterstützt euer positives Image.

3. Schafft Prämienprogramme für Weiterempfehlungen

Um Anreize für die Weiterempfehlung eures Unternehmens an Freunde zu schaffen, solltet ihr euren Kunden eine Gegenleistung anbieten. Besonders beliebt ist das Modell von Kredits gegen Empfehlung. Bei einigen Unternehmen wie z.B. PostcardMania wird sowohl dem werbenden Kunden als auch dem geworbenen Kunden Guthaben angeboten. Besonders gut funktioniert dieses Prinzip, wenn die Prämien übertragbar oder kombinierbar sind. Ein Beispiel hierfür ist das Referral-Programm der Hotelkette Hyatt: Hier können Kunden Ihre Bonuspunkte verschiedener Empfehlungen sammeln und somit freie Übernachtungen erhalten. Mit dem Prinzip „Kunden-werben-Kunden“ werden also zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Neue Kunden werden gewonnen und bereits bestehende Kunden werden dazu animiert wiederzukommen.

Vielleicht erinnert der eine oder andere sich an die 2:1 DSD Kampagne oder Family and Frends Kampagne aus alten Zeiten.

 

Vereinheitlicht euer Branding, baut eure Sozial Media Präsenz aus und schafft die passenden Anreize, um weiterempfohlen zu werden. Da draußen sind eine Menge von potenziellen Neukunden, die nur darauf warten, von euch zu hören!

Das neue, verbesserte PADI Show Support Pack

In diesem Jahr, haben wir dein Show Support Pack aktualisiert, um weiterhin 100%ige PADI Dive Center dabei zu unterstützen, Kunden umzuwandeln. Genieße die Kraft der PADI Marke mit mehr Messe-Support als je zuvor.

Das Show Support Pack 2019 enthält:

– PADI 3.5m Beach Flag (mit Stange & Sockel) im NEUEN Design

– 100 PADI Stifte aus recyceltem Material

– 50 PADI Aufkleber

– PADI Kurs-Broschüren – Go Dive, Keep Diving, Teach Diving

Show Support Packs sind ein Vorteil für 100%ige PADI Dive Center. Wir laden dich dazu ein, das Show Support Pack 2019 Anmeldeformular auszufüllen*, es an Amber Swan-Hutton zurückzuschicken, und dann, sobald es genehmigt wird, gehört es dir!

Dein Pack wird dann mit deinem nächsten Kundenauftrag an dich verschickt, oder an den PADI Stand zur Abholung geliefert, wenn PADI auf der gleichen Veranstaltung ausstellt.

*Schicke uns den ausgefüllten PADI Show Support Pack Antrag mit einem Nachweis deiner Teilnahme an einer Messe mindestens 8 Wochen vor Messebeginn.

Tipps zum Risikomanagement

Als Tauchlehrer haben wir eine Sorgfaltspflicht gegenüber den Schülern, die wir ins Wasser bringen. Wir sind die Experten und müssen daher darauf vorbereitet sein für uns und unsere Schüler Entscheidungen zu treffen. Dabei müssen wir auf ihre Fähigkeiten und ihr Wohlbefinden Rücksicht nehmen.

Die PADI Standards liefern eine grundlegende Struktur, innerhalb derer man als Instructor agieren kann. Zum Beispiel zeigt die Tauchschüler-zu-Instructor Ratio, wie viele Schüler ein Instructor maximal und unter optimalen Umständen in seiner Obhut haben darf. Instructoren können diese Angabe nutzen um daraus, abhängig von individuellen Begebenheiten, Erfahrung und Schüler, abzuleiten, was die für ihre Situation angebrachte Ratio ist.

Ein weiteres Beispiel für gutes Risikomanagement ist die Überprüfung der Ausrüstung deiner Schüler. Ist sie angemessen? Reicht ihr Kälteschutz für die zu erwartende Wassertemperatur an eurem Tauchplatz aus?  Bedenke auch, welchen Luftverbrauch die Schüler vermutlich haben werden – nervöse Schüler atmen weitaus schneller, als ein erfahrener Instructor. Selbst in relativ flachem Wasser kann ein Open Water Diver Schüler oder ein Teilnehmer des Discover Scuba Diving den Luftvorrat sehr schnell verbraucht haben. Überlege dir, wie häufig du ihren Luftverbrauch überprüfen solltest und beachte dabei auch die herrschenden Bedingungen im Wasser.

Alltägliche Faktoren werden leicht übersehen, ein gründliches Briefing und ein Debriefing nach jedem Tauchgang sowie eine klare Tauchgangsplanung können bei einem Vorfall unter Wasser jedoch sehr hilfreich sein. In einigen Teilen der Welt ist ein zertifizierter Assistent gesetzlich vorgeschrieben. Woanders obliegt es dem Instructor, ob er mit einem Assistenten zusammenarbeiten will. Durchdenke deine Beaufsichtigung von Tauchern verschiedener Ausbildungsstufen und überlege auch, wie du eine große Gruppe handhabst, falls einer der Taucher ein Problem hat.

Die PADI Standards helfen dabei, gute Praktiken des Risikomanagements von Anfang an umzusetzen. Das Formular Statement of Risks and Liability / Liability Release & Assumption of Risk beschreibt deinen Schülern die dem Tauchen innewohnenden Risiken damit sie adäquat informiert sind. Die Erklärung zum Gesundheitszustand wird verwendet, um zu erkennen, ob es bei jemandem möglicherweise medizinische Bedenken in Bezug auf das Tauchen gibt. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements. Wird dieses Formular nicht genutzt, oder wird nicht angemessen reagiert, wenn ein Schüler eine Frage in der Erklärung mit „Ja“ beantwortet, stellt das ein ernsthaftes Risiko für deine Schüler dar und schwächt im Falle eines Vorfalls deine eigene Rechtsposition. Wird eine Frage mit „Ja“ beantwortet, musst du sicherstellen, dass der betreffende Schüler vor der Teilnahme an Aktivitäten im Wasser die schriftliche Genehmigung eines Arztes einholt.

Sich an die Standards zu halten und ein ständiges Sicherheitsbewusstsein bei der Beaufsichtigung anderer Personen ist der beste Ansatz, um die Wahrscheinlichkeit eines unglücklichen Vorfalls zu minimieren und dafür zu sorgen, dass deine Tauchschüler bei dir das optimale Training erleben.

Antriebskraft des Guten: Die Forscher

Jeder weiß, dass die Umwelt im Allgemeinen und die Ozeane im Besonderen in Gefahr sind. Klimawandel, Korallenbleiche, Überfischung, Plastikflut – die Liste ist lang und wird jeden Tag um eine neue Studie länger, wodurch sie noch beängstigender wird. Auch wenn es so erscheint, als würde jeder auf den Zug der unheilvollen Nachrichten aufspringen richte ich einen positiven, konstruktiven Blick auf diese Meldungen: Die Zukunft, die wir nicht wollen, muss dargestellt werden, um sie zu verhindern.

Neben dem Studium aktueller Probleme zeigen uns Meeres- und Umweltforscher Probleme auf, bevor sie entstehen. So haben im August die Meereswissenschaftler Wortman, Paytan und Yao (University of Toronto und University of California, Santa Cruz) eine Studie herausgebracht, die darauf hinweist, dass erhöhtes atmosphärisches CO2 nicht nur die Temperaturen steigen lässt, sondern auch den Sauerstoff in den Ozeanen reduziert. Dadurch werden tiefer gelegene Meeresschichten giftig, was der Fischerei, über die marinen Nahrungsketten, erheblich schaden würde. Ja, das sind schlechte Nachrichten. Aber dank der Forscher kennen wir sie jetzt, solange wir noch Zeit haben, etwas dagegen zu unternehmen.

Dies bringt uns zum zweiten Grund, warum Forscher eine wichtige Antriebskraft des Guten sind. Es geht darum, Probleme vorherzusagen, aber auch darum, Lösungen zu finden und sie mitzuteilen. In einem vorhergehenden Blogbeitrag habe ich Dr. Vaughans bahnbrechende Leistungen bei der Renaturierung von Korallen beschrieben– das ist gemeinsame Forschung, die sich direkt mit einem massiven globalen Problem befasst, welches allen Tauchern am Herzen liegt. In Cubas Guanahacabibes National Marine Park arbeitet die Biologin Dr. Dorka Cobián Rojas zusammen mit Wissenschaftlern aus der ganzen Welt und wissenschaftlich interessierten Tauchern daran, Gründe für den Korallenschwund und die Invasion von Feuerfischen zu finden und Lösungen zu schaffen. Im selben Gebiet erforscht Dr. Osmani Borrego die Verschmutzung durch Plastik. Dies sind wichtige wissenschaftliche Forschungen, denn die Riffe von Guanahacabibes sind intakt. So stellen sie eine Oase biologischer Ressourcen dar, die es uns ermöglicht, die Probleme und Lösungen zu finden, die wir brauchen, um die Riffe und die Fischerei auf der Welt zu schützen, zu bewahren und wiederherzustellen.

Dabei dürfen wir die Beteiligung der „Bürgerwissenschaftler“ nicht übersehen, denn sie ist unverzichtbar. Professionelle Forscher wie Rojás und Borrego haben weder die Zeit noch die Ressourcen all die Daten zu sammeln und Lösungsmöglichkeiten auszuprobieren. Das Lösen großer, weltumspannender Probleme erfordert große, weltumspannende Beteiligung – in den Meeren. Damit sind du und ich angesprochen. Oder wie Project AWARE es ausdrückt: Verschwende deine Tauchgänge nicht. Jeder Tauchgang, den wir machen, kann zur Forschung beitragen. Dive Against Debris zum Beispiel geht über das Müllsammeln unter Wasser oder Schuldzuweisungen hinaus – es beteiligt sich daran herauszufinden, wie wir die Verschmutzung aufhalten können!

Einen Beitrag leistet auch Reef Life Survey, von Dr. Graham Edgar gegründet, bei dem freiwillige Taucher dazu ausgebildet werden, marine Organismen zu überwachen. Bereits über 200 RLS-Taucher haben in 44 Ländern mehr als 2.000 Standorte überwacht und damit eine der größten bestehenden globalen Bio-Datenbanken geschaffen. Anhand dieser Daten erwarten Forscher eine Verschiebung in der Ausbreitung von Fischen und Wirbellosen mit zunehmender Erwärmung der Ozeane – eine Schlussfolgerung, die nur dank der tauchenden Bürgerwissenschaftler möglich war. In Indien berichtet.mongbay.com, dass Forscher Fischer und andere Freiwillige zu Tauchern ausbilden (wenn sie nicht sowieso schon tauchen), um sich als Bürgerwissenschaftler an verschiedenen Initiativen zu beteiligen, was noch einen weiteren Vorteil mit sich bringt: öffentliche Unterstützung. Die Forschung findet Unterstützung in der Gesellschaft, wenn ihre Mitglieder involviert sind“ zitiert der Bericht A. Biju Kuma, den Leiter der Abteilung für Gewässerbiologie der Universität von Kerala.

Tauchprofi – die Hälfte meines Lebens

 

Als ich Mitte der 80ziger Jahren mein erstes Taucherlebnis in Jamaika hatte, dachte ich „ Tauchen“ ist nur was für Lebensmüde. Heute weiß ich, dass das damalige Schnuppertauchen ohne Vorgaben oder nachhaltiger Struktur abgelaufen ist. Flasche auf den Rücken, ca. 30 Min im Pool, wo mehr oder weniger der Flossenschlag geübt wurde und Maske ausblasen. Danach durften wir im Pool herumtauchen. Unbemerkt kam der Tauchlehrer, oder was immer das war, heran und nahm allen Beteiligten die Maske vom Gesicht. Wer dabei nicht an die Oberfläche schoss, durfte am Nachmittag mit zum Freiwassertauchen vom Boot aus. 4 Meter hohe Wellen, Angst vor Haien, ja – von Angst war ich geprägt, was mich da erwartete.

Nach einigen Jahren erwarb ich durch meinen Mann Holger Vertrauen in den Tauchsport. Das war der Anfang von einer Veränderung meines Leben und meiner Person.

 

 

 

 

 

 

Eine nie dagewesene Leidenschaft wurde in mir geweckt, was mein späteres Leben prägte.

Wenn ich heute auf über 30 Jahre Tauchbranche zurückblicke, sehe ich tolle Erlebnisse, außergewöhnliche Freundschaften und eine persönliche Anerkennung durch mein naturell als Person.

 

Aber auch mit Enttäuschungen wurde ich immer wieder konfrontiert.

Ich kann mich noch gut an meinen Rescue- und Divemaster Kurs im Bodensee erinnern. Ende März Rescue-Freiwasserlektionen bedeutete kalt und zum Teil noch Schneefall. Aber man war mit Leidenschaft dabei und die Gruppendynamik war sensationell. Jeder war für jeden da. Verfolgte das gleiche Ziel. Beim Divemaster Kursabschluss war jeder stolz auf das was er geleistet hat. Mit Achtung trugen wir den PADI Sticker auf der Jacke. Am 07.11.1988 wurde ich in der PADI Familie als Mitglied aufgenommen. Danach folgte im Jahre 1990 mein Open Water Scuba Instruktor und 1994 am 11. November erhielt ich den Course Direktor Titel, den ich in Cannes am PADI College durchlaufen habe.

Mit Wehmut blicke ich zurück, wie sich alles verändert hat. Sei es die Wahrnehmung der Menschheit gegenüber dem Tauchsport, sei es die Veränderung der Tauchbranche, sei es die Veränderung der unter Wasser Welt. Die Leidenschaft zu dieser einzigartigen Jobmöglichkeit ging durch den Wandel und die Kurzlebigkeit verloren.

 

Das durchlaufen vom Sporttaucher zum Tauchprofi, bis hin zu Tauchschule,  brachte mir einen enormen Einblick in alle Bereiche der Tauchbranche. Arbeiten auf einer Tauchbasis in Ägypten rundeten mein Dasein als Tauchprofi ab. Speziell die Tätigkeit als PADI Course Direktor hat mir großen Spaß gemacht.

Motivierten Kandidaten das Werkzeug in die Hand zu geben, als erfolgreicher Tauchlehrer zu bestehen, war eine Erfahrung die mich bis heute verfolgt. Sehr viele IDC Kandidaten sind heute meine Kunden als Regional Manager, aber auch gibt es Instruktoren, aus der damaligen Zeit, die ihren Weg im Ausland gefunden haben und immer noch in Kontakt mit mir stehen.

Tauchen ist Herzblut, Leidenschaft und Idealismus und nicht seine persönlichen Vorteile in den Vordergrund zu stellen. Außerdem werden sehr viele Dinge wichtiger als den je und dabei ist das Wichtigste sich der stetig, wachsenden Umweltverschmutzung anzunehmen. Sie persönlich zu engagieren und sich verantwortlich zu fühlen.

Seit nun 30 Jahre bin ich PADI Member und über 18 Jahre als Regional Manager für PADI tätig. Mein halbes Leben ist Tauchen – ist PADI. Ich darf mich glücklich schätzen so ein großartiges Hobby zum Beruf zu haben.

Ich bin dankbar auf diese Erfahrung und den Werdegang in meinem Leben und kann jedem empfehlen auch den Schritt zum PADI Tauchprofi anzustreben. Den mehr als je zuvor werden motivierte Divemaster und Tauchlehrer gebraucht, um die vier Säulen der Veränderung, auch die Mission von PADI weiter zu tragen.

 

Mit Freude teile ich fast alle dieser Momente mit einer außergewöhnlichen Freundschaft aus meiner Anfangszeit – Thomas Sobotta, er war in meinem IDC im PADI College Cannes anwesende. Er begleitete mich in meinem Job als PADI Course Direktor, da er meistens der Examiner war und später kreuzten sich unsere Wege bei PADI bis zum heutigen Tag.

Gerne blicke ich zurück und freue mich auf weitere Jahre in der Tauchbranche. Auch wenn es nicht einfacher wird, bleibe ich motiviert und schaue nach vorne, bin bereit für das was noch auf mich zukommt.

Lasst es uns zusammen angehen, die Leidenschaft und das Herzblut bei unseren Tauchern wieder zu beleben, damit ihnen diese einzigartige Welt und dieser außergewöhnliche Job nicht verborgen bleibt.

 Schlusswort: ich möchte die Gelegenheit nutzten den Menschen Danke zu sagen, die mir den Weg zum Tauchprofi geebnet haben:

  • Holger Gohdes – der durch seine Hartnäckigkeit mich zum Tauchen gebracht hat und meine Weiterentwicklung zum PADI Course Direktor bewirkte und mir ein neues Leben gab
  • Werner Thomayer – der mich gehen ließ, um die Karriere bei PADI im Jahre 2000 als Regional Manager zu beginnen
  • Thomas Sobotta – der mir bis heute zur Seite steht
  • Jörg Beeli & Jacky W. Lavanchy – die mir den Job bei PADI gaben und an meine Fähigkeiten glaubten.
  • Auch meinen Dank an alle diejenigen, die mir ihr Vertrauen in all den Jahren schenkten..

In diesem Sinne

Eure Cornelia Gohdes

 

Ersthelfer in Aktion

Emergency First Response gratuliert Rob Mackean (PADI IDC Staff Instructor # 289793) dazu, geholfen zu haben, als es dringend nötig war.

Rob war im Wasser, als er einen anderen Taucher mit dem Gesicht nach unten an die Oberfläche kommen sah. Sofort schwamm Rob zu dem Taucher hinüber, sah, dass dieser nicht atmete und begann mit der Beatmung während er um Hilfe signalisierte und den Taucher zum Ufer schleppte. Der Taucher konnte wiederbelebt werden und begann selbstständig zu atmen. Er musste über Nacht im Krankenhaus bleiben, konnte aber schon wenige Tage nach der Entlassung wieder an seinen Arbeitsplatz zurückkehren.

Danke, Rob! Dieser Taucher hatte Glück, dass du den Notfall erkannt und so souverän reagiert hast – gut gemacht!

Leidenschaft ist produktiv

Von Dr. Drew Richardson, PADI President und CEO

Denke kurz darüber nach, was dich produktiv werden lässt. Was dir die Fähigkeit verleiht, etwas für andere zu tun – sei es materiell, informativ, spirituell oder all dies zusammen. Ohne Produktivität gibt es auf keinem Gebiet Erfolg, sie ist sogar die Definition von Erfolg (man beachte, Erfolg muss nicht unbedingt Geld oder Reichtum sein). Manche sagen, dass Produktivität das Ergebnis von Organisation, Glück und Talent sei, aber wir haben alle schon unorganisierte, glücklose, untalentierte Menschen erlebt, die außergewöhnlich produktiv und erfolgreich sind. Und leider sehen wir auch manchmal das Gegenteil. Was ist also das Schlüsselelement?

Ich finde die Musikerin Judy Collins hat es auf den Punkt gebracht: „Tu, was du liebst“, sagte sie, „und du wirst den Weg finden, es in die Welt hinauszutragen.“ Anders ausgedrückt: Die Leidenschaft für das, was du tust, ist der einzige entscheidende Faktor für hohe Produktivität. Konzentriere dich darauf, was wirklich wichtig ist und die Produktivität steigt drastisch an. Nicht, weil man mehr macht, sondern weil man das Richtige macht. Man hört auf, Zeit mit unwichtigen (aber häufig dringenden) Ablenkungen zu verschwenden, denn man hat ein klares Ziel.

Und man arbeitet fleißiger, weil man es möchte. Simon Sinek, Autor von Frag immer erst: warum. (Engl. Originaltitel Start with Why), schreibt: „Für etwas hart zu arbeiten, das uns egal ist, heißt Stress. Für etwas hart zu arbeiten, das wir lieben, heißt Leidenschaft.“ Leidenschaft macht aus Misserfolgen Lehren, aus Verzögerungen neue Richtungen und aus Hürden Kreativität. Wenn man für etwas wirkliche Leidenschaft hegt, dann muss man sich nicht motivieren, um auf diesem Gebiet produktiv zu sein. Man muss nur den richtigen Weg finden.

In der PADI® family gibt es viel Leidenschaft für das Tauchen und die Unterwasserwelt sowie dafür, die Welt zu verändern, indem man beides weitervermittelt. In ihr vereint sich, warum wir tauchen und wie wir es weitergeben. Das höhere Ziel von PADI ist es, die Welt zum Guten hin zu verändern. Jede und jeder, die wir zum Tauchen bringen, trägt zur politischen Wirkung und zu klugem Kundenverhalten bei, das für den Schutz der Meere und Meerestiere notwendig ist. Durch die Kraft des Tauchens erweitern wir die Gruppe derer, die sich geändert haben, ebenso wie derer, die anderen bei ihrer Veränderung helfen können. Ein wachsender Tauchmarkt schafft Arbeitsplätze und neue Möglichkeiten für die globale und regionale Wirtschaft. Und all das passiert, weil du und ich unserer Leidenschaft für das Tauchen nachkommen. Sie bringt uns dazu, produktiv zu sein. Wenn es keinen Weg gibt, dann finden wir einen.

Der springende Punkt ist, deine Liebe zum Tauchen, zu den Meeren und Gleichgesinnten zu pflegen und zu bewahren. Sie ist der Schlüssel zur Produktivität als Tauchprofi. Sie ist das Herzstück, um die Welt durch Tauchen zu verbessern. Wenn es im Tauchunterricht mehr darum geht, die Maske auszublasen, als um die leuchtenden Augen beim ersten Atemzug unter Wasser (glaube mir, ich kenne das), dann tritt einen Schritt zurück und besinne dich auf das Wesentliche. Mach den coolen Tauchgang (oder Tauchurlaub!), den du immer wieder verschoben hast. Verbringe mit deinem Tauchpartner eine Stunde damit, Walgesängen zu lauschen, einem Oktopus beim Zusammenstellen seines „Gartens“ zuzusehen oder mit etwas anderem, das dich fasziniert. Teste den neuen Anzug, das Kreislauftauchgerät, den Atemregler oder Computer, wenn dich das Technische reizt, oder verabrede dich mit dem Menschen, von dem du weißt, dass sie oder er das Tauchen lieben wird und unbedingt damit anfangen will.

Stelle dabei in den Mittelpunkt, was deine persönliche Leidenschaft für das Tauchen, das Meer und das Unterrichten darüber ausmacht und deine Produktivität wird sich von selbst einstellen. Du wirst es gar nicht verhindern können.