Das neue, verbesserte PADI Show Support Pack

In diesem Jahr, haben wir dein Show Support Pack aktualisiert, um weiterhin 100%ige PADI Dive Center dabei zu unterstützen, Kunden umzuwandeln. Genieße die Kraft der PADI Marke mit mehr Messe-Support als je zuvor.

Das Show Support Pack 2019 enthält:

– PADI 3.5m Beach Flag (mit Stange & Sockel) im NEUEN Design

– 100 PADI Stifte aus recyceltem Material

– 50 PADI Aufkleber

– PADI Kurs-Broschüren – Go Dive, Keep Diving, Teach Diving

Show Support Packs sind ein Vorteil für 100%ige PADI Dive Center. Wir laden dich dazu ein, das Show Support Pack 2019 Anmeldeformular auszufüllen*, es an Amber Swan-Hutton zurückzuschicken, und dann, sobald es genehmigt wird, gehört es dir!

Dein Pack wird dann mit deinem nächsten Kundenauftrag an dich verschickt, oder an den PADI Stand zur Abholung geliefert, wenn PADI auf der gleichen Veranstaltung ausstellt.

*Schicke uns den ausgefüllten PADI Show Support Pack Antrag mit einem Nachweis deiner Teilnahme an einer Messe mindestens 8 Wochen vor Messebeginn.

Tipps zum Risikomanagement

Als Tauchlehrer haben wir eine Sorgfaltspflicht gegenüber den Schülern, die wir ins Wasser bringen. Wir sind die Experten und müssen daher darauf vorbereitet sein für uns und unsere Schüler Entscheidungen zu treffen. Dabei müssen wir auf ihre Fähigkeiten und ihr Wohlbefinden Rücksicht nehmen.

Die PADI Standards liefern eine grundlegende Struktur, innerhalb derer man als Instructor agieren kann. Zum Beispiel zeigt die Tauchschüler-zu-Instructor Ratio, wie viele Schüler ein Instructor maximal und unter optimalen Umständen in seiner Obhut haben darf. Instructoren können diese Angabe nutzen um daraus, abhängig von individuellen Begebenheiten, Erfahrung und Schüler, abzuleiten, was die für ihre Situation angebrachte Ratio ist.

Ein weiteres Beispiel für gutes Risikomanagement ist die Überprüfung der Ausrüstung deiner Schüler. Ist sie angemessen? Reicht ihr Kälteschutz für die zu erwartende Wassertemperatur an eurem Tauchplatz aus?  Bedenke auch, welchen Luftverbrauch die Schüler vermutlich haben werden – nervöse Schüler atmen weitaus schneller, als ein erfahrener Instructor. Selbst in relativ flachem Wasser kann ein Open Water Diver Schüler oder ein Teilnehmer des Discover Scuba Diving den Luftvorrat sehr schnell verbraucht haben. Überlege dir, wie häufig du ihren Luftverbrauch überprüfen solltest und beachte dabei auch die herrschenden Bedingungen im Wasser.

Alltägliche Faktoren werden leicht übersehen, ein gründliches Briefing und ein Debriefing nach jedem Tauchgang sowie eine klare Tauchgangsplanung können bei einem Vorfall unter Wasser jedoch sehr hilfreich sein. In einigen Teilen der Welt ist ein zertifizierter Assistent gesetzlich vorgeschrieben. Woanders obliegt es dem Instructor, ob er mit einem Assistenten zusammenarbeiten will. Durchdenke deine Beaufsichtigung von Tauchern verschiedener Ausbildungsstufen und überlege auch, wie du eine große Gruppe handhabst, falls einer der Taucher ein Problem hat.

Die PADI Standards helfen dabei, gute Praktiken des Risikomanagements von Anfang an umzusetzen. Das Formular Statement of Risks and Liability / Liability Release & Assumption of Risk beschreibt deinen Schülern die dem Tauchen innewohnenden Risiken damit sie adäquat informiert sind. Die Erklärung zum Gesundheitszustand wird verwendet, um zu erkennen, ob es bei jemandem möglicherweise medizinische Bedenken in Bezug auf das Tauchen gibt. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements. Wird dieses Formular nicht genutzt, oder wird nicht angemessen reagiert, wenn ein Schüler eine Frage in der Erklärung mit „Ja“ beantwortet, stellt das ein ernsthaftes Risiko für deine Schüler dar und schwächt im Falle eines Vorfalls deine eigene Rechtsposition. Wird eine Frage mit „Ja“ beantwortet, musst du sicherstellen, dass der betreffende Schüler vor der Teilnahme an Aktivitäten im Wasser die schriftliche Genehmigung eines Arztes einholt.

Sich an die Standards zu halten und ein ständiges Sicherheitsbewusstsein bei der Beaufsichtigung anderer Personen ist der beste Ansatz, um die Wahrscheinlichkeit eines unglücklichen Vorfalls zu minimieren und dafür zu sorgen, dass deine Tauchschüler bei dir das optimale Training erleben.

Antriebskraft des Guten: Die Forscher

Jeder weiß, dass die Umwelt im Allgemeinen und die Ozeane im Besonderen in Gefahr sind. Klimawandel, Korallenbleiche, Überfischung, Plastikflut – die Liste ist lang und wird jeden Tag um eine neue Studie länger, wodurch sie noch beängstigender wird. Auch wenn es so erscheint, als würde jeder auf den Zug der unheilvollen Nachrichten aufspringen richte ich einen positiven, konstruktiven Blick auf diese Meldungen: Die Zukunft, die wir nicht wollen, muss dargestellt werden, um sie zu verhindern.

Neben dem Studium aktueller Probleme zeigen uns Meeres- und Umweltforscher Probleme auf, bevor sie entstehen. So haben im August die Meereswissenschaftler Wortman, Paytan und Yao (University of Toronto und University of California, Santa Cruz) eine Studie herausgebracht, die darauf hinweist, dass erhöhtes atmosphärisches CO2 nicht nur die Temperaturen steigen lässt, sondern auch den Sauerstoff in den Ozeanen reduziert. Dadurch werden tiefer gelegene Meeresschichten giftig, was der Fischerei, über die marinen Nahrungsketten, erheblich schaden würde. Ja, das sind schlechte Nachrichten. Aber dank der Forscher kennen wir sie jetzt, solange wir noch Zeit haben, etwas dagegen zu unternehmen.

Dies bringt uns zum zweiten Grund, warum Forscher eine wichtige Antriebskraft des Guten sind. Es geht darum, Probleme vorherzusagen, aber auch darum, Lösungen zu finden und sie mitzuteilen. In einem vorhergehenden Blogbeitrag habe ich Dr. Vaughans bahnbrechende Leistungen bei der Renaturierung von Korallen beschrieben– das ist gemeinsame Forschung, die sich direkt mit einem massiven globalen Problem befasst, welches allen Tauchern am Herzen liegt. In Cubas Guanahacabibes National Marine Park arbeitet die Biologin Dr. Dorka Cobián Rojas zusammen mit Wissenschaftlern aus der ganzen Welt und wissenschaftlich interessierten Tauchern daran, Gründe für den Korallenschwund und die Invasion von Feuerfischen zu finden und Lösungen zu schaffen. Im selben Gebiet erforscht Dr. Osmani Borrego die Verschmutzung durch Plastik. Dies sind wichtige wissenschaftliche Forschungen, denn die Riffe von Guanahacabibes sind intakt. So stellen sie eine Oase biologischer Ressourcen dar, die es uns ermöglicht, die Probleme und Lösungen zu finden, die wir brauchen, um die Riffe und die Fischerei auf der Welt zu schützen, zu bewahren und wiederherzustellen.

Dabei dürfen wir die Beteiligung der „Bürgerwissenschaftler“ nicht übersehen, denn sie ist unverzichtbar. Professionelle Forscher wie Rojás und Borrego haben weder die Zeit noch die Ressourcen all die Daten zu sammeln und Lösungsmöglichkeiten auszuprobieren. Das Lösen großer, weltumspannender Probleme erfordert große, weltumspannende Beteiligung – in den Meeren. Damit sind du und ich angesprochen. Oder wie Project AWARE es ausdrückt: Verschwende deine Tauchgänge nicht. Jeder Tauchgang, den wir machen, kann zur Forschung beitragen. Dive Against Debris zum Beispiel geht über das Müllsammeln unter Wasser oder Schuldzuweisungen hinaus – es beteiligt sich daran herauszufinden, wie wir die Verschmutzung aufhalten können!

Einen Beitrag leistet auch Reef Life Survey, von Dr. Graham Edgar gegründet, bei dem freiwillige Taucher dazu ausgebildet werden, marine Organismen zu überwachen. Bereits über 200 RLS-Taucher haben in 44 Ländern mehr als 2.000 Standorte überwacht und damit eine der größten bestehenden globalen Bio-Datenbanken geschaffen. Anhand dieser Daten erwarten Forscher eine Verschiebung in der Ausbreitung von Fischen und Wirbellosen mit zunehmender Erwärmung der Ozeane – eine Schlussfolgerung, die nur dank der tauchenden Bürgerwissenschaftler möglich war. In Indien berichtet.mongbay.com, dass Forscher Fischer und andere Freiwillige zu Tauchern ausbilden (wenn sie nicht sowieso schon tauchen), um sich als Bürgerwissenschaftler an verschiedenen Initiativen zu beteiligen, was noch einen weiteren Vorteil mit sich bringt: öffentliche Unterstützung. Die Forschung findet Unterstützung in der Gesellschaft, wenn ihre Mitglieder involviert sind“ zitiert der Bericht A. Biju Kuma, den Leiter der Abteilung für Gewässerbiologie der Universität von Kerala.

Tauchprofi – die Hälfte meines Lebens

 

Als ich Mitte der 80ziger Jahren mein erstes Taucherlebnis in Jamaika hatte, dachte ich „ Tauchen“ ist nur was für Lebensmüde. Heute weiß ich, dass das damalige Schnuppertauchen ohne Vorgaben oder nachhaltiger Struktur abgelaufen ist. Flasche auf den Rücken, ca. 30 Min im Pool, wo mehr oder weniger der Flossenschlag geübt wurde und Maske ausblasen. Danach durften wir im Pool herumtauchen. Unbemerkt kam der Tauchlehrer, oder was immer das war, heran und nahm allen Beteiligten die Maske vom Gesicht. Wer dabei nicht an die Oberfläche schoss, durfte am Nachmittag mit zum Freiwassertauchen vom Boot aus. 4 Meter hohe Wellen, Angst vor Haien, ja – von Angst war ich geprägt, was mich da erwartete.

Nach einigen Jahren erwarb ich durch meinen Mann Holger Vertrauen in den Tauchsport. Das war der Anfang von einer Veränderung meines Leben und meiner Person.

 

 

 

 

 

 

Eine nie dagewesene Leidenschaft wurde in mir geweckt, was mein späteres Leben prägte.

Wenn ich heute auf über 30 Jahre Tauchbranche zurückblicke, sehe ich tolle Erlebnisse, außergewöhnliche Freundschaften und eine persönliche Anerkennung durch mein naturell als Person.

 

Aber auch mit Enttäuschungen wurde ich immer wieder konfrontiert.

Ich kann mich noch gut an meinen Rescue- und Divemaster Kurs im Bodensee erinnern. Ende März Rescue-Freiwasserlektionen bedeutete kalt und zum Teil noch Schneefall. Aber man war mit Leidenschaft dabei und die Gruppendynamik war sensationell. Jeder war für jeden da. Verfolgte das gleiche Ziel. Beim Divemaster Kursabschluss war jeder stolz auf das was er geleistet hat. Mit Achtung trugen wir den PADI Sticker auf der Jacke. Am 07.11.1988 wurde ich in der PADI Familie als Mitglied aufgenommen. Danach folgte im Jahre 1990 mein Open Water Scuba Instruktor und 1994 am 11. November erhielt ich den Course Direktor Titel, den ich in Cannes am PADI College durchlaufen habe.

Mit Wehmut blicke ich zurück, wie sich alles verändert hat. Sei es die Wahrnehmung der Menschheit gegenüber dem Tauchsport, sei es die Veränderung der Tauchbranche, sei es die Veränderung der unter Wasser Welt. Die Leidenschaft zu dieser einzigartigen Jobmöglichkeit ging durch den Wandel und die Kurzlebigkeit verloren.

 

Das durchlaufen vom Sporttaucher zum Tauchprofi, bis hin zu Tauchschule,  brachte mir einen enormen Einblick in alle Bereiche der Tauchbranche. Arbeiten auf einer Tauchbasis in Ägypten rundeten mein Dasein als Tauchprofi ab. Speziell die Tätigkeit als PADI Course Direktor hat mir großen Spaß gemacht.

Motivierten Kandidaten das Werkzeug in die Hand zu geben, als erfolgreicher Tauchlehrer zu bestehen, war eine Erfahrung die mich bis heute verfolgt. Sehr viele IDC Kandidaten sind heute meine Kunden als Regional Manager, aber auch gibt es Instruktoren, aus der damaligen Zeit, die ihren Weg im Ausland gefunden haben und immer noch in Kontakt mit mir stehen.

Tauchen ist Herzblut, Leidenschaft und Idealismus und nicht seine persönlichen Vorteile in den Vordergrund zu stellen. Außerdem werden sehr viele Dinge wichtiger als den je und dabei ist das Wichtigste sich der stetig, wachsenden Umweltverschmutzung anzunehmen. Sie persönlich zu engagieren und sich verantwortlich zu fühlen.

Seit nun 30 Jahre bin ich PADI Member und über 18 Jahre als Regional Manager für PADI tätig. Mein halbes Leben ist Tauchen – ist PADI. Ich darf mich glücklich schätzen so ein großartiges Hobby zum Beruf zu haben.

Ich bin dankbar auf diese Erfahrung und den Werdegang in meinem Leben und kann jedem empfehlen auch den Schritt zum PADI Tauchprofi anzustreben. Den mehr als je zuvor werden motivierte Divemaster und Tauchlehrer gebraucht, um die vier Säulen der Veränderung, auch die Mission von PADI weiter zu tragen.

 

Mit Freude teile ich fast alle dieser Momente mit einer außergewöhnlichen Freundschaft aus meiner Anfangszeit – Thomas Sobotta, er war in meinem IDC im PADI College Cannes anwesende. Er begleitete mich in meinem Job als PADI Course Direktor, da er meistens der Examiner war und später kreuzten sich unsere Wege bei PADI bis zum heutigen Tag.

Gerne blicke ich zurück und freue mich auf weitere Jahre in der Tauchbranche. Auch wenn es nicht einfacher wird, bleibe ich motiviert und schaue nach vorne, bin bereit für das was noch auf mich zukommt.

Lasst es uns zusammen angehen, die Leidenschaft und das Herzblut bei unseren Tauchern wieder zu beleben, damit ihnen diese einzigartige Welt und dieser außergewöhnliche Job nicht verborgen bleibt.

 Schlusswort: ich möchte die Gelegenheit nutzten den Menschen Danke zu sagen, die mir den Weg zum Tauchprofi geebnet haben:

  • Holger Gohdes – der durch seine Hartnäckigkeit mich zum Tauchen gebracht hat und meine Weiterentwicklung zum PADI Course Direktor bewirkte und mir ein neues Leben gab
  • Werner Thomayer – der mich gehen ließ, um die Karriere bei PADI im Jahre 2000 als Regional Manager zu beginnen
  • Thomas Sobotta – der mir bis heute zur Seite steht
  • Jörg Beeli & Jacky W. Lavanchy – die mir den Job bei PADI gaben und an meine Fähigkeiten glaubten.
  • Auch meinen Dank an alle diejenigen, die mir ihr Vertrauen in all den Jahren schenkten..

In diesem Sinne

Eure Cornelia Gohdes

 

Ersthelfer in Aktion

Emergency First Response gratuliert Rob Mackean (PADI IDC Staff Instructor # 289793) dazu, geholfen zu haben, als es dringend nötig war.

Rob war im Wasser, als er einen anderen Taucher mit dem Gesicht nach unten an die Oberfläche kommen sah. Sofort schwamm Rob zu dem Taucher hinüber, sah, dass dieser nicht atmete und begann mit der Beatmung während er um Hilfe signalisierte und den Taucher zum Ufer schleppte. Der Taucher konnte wiederbelebt werden und begann selbstständig zu atmen. Er musste über Nacht im Krankenhaus bleiben, konnte aber schon wenige Tage nach der Entlassung wieder an seinen Arbeitsplatz zurückkehren.

Danke, Rob! Dieser Taucher hatte Glück, dass du den Notfall erkannt und so souverän reagiert hast – gut gemacht!

Leidenschaft ist produktiv

Von Dr. Drew Richardson, PADI President und CEO

Denke kurz darüber nach, was dich produktiv werden lässt. Was dir die Fähigkeit verleiht, etwas für andere zu tun – sei es materiell, informativ, spirituell oder all dies zusammen. Ohne Produktivität gibt es auf keinem Gebiet Erfolg, sie ist sogar die Definition von Erfolg (man beachte, Erfolg muss nicht unbedingt Geld oder Reichtum sein). Manche sagen, dass Produktivität das Ergebnis von Organisation, Glück und Talent sei, aber wir haben alle schon unorganisierte, glücklose, untalentierte Menschen erlebt, die außergewöhnlich produktiv und erfolgreich sind. Und leider sehen wir auch manchmal das Gegenteil. Was ist also das Schlüsselelement?

Ich finde die Musikerin Judy Collins hat es auf den Punkt gebracht: „Tu, was du liebst“, sagte sie, „und du wirst den Weg finden, es in die Welt hinauszutragen.“ Anders ausgedrückt: Die Leidenschaft für das, was du tust, ist der einzige entscheidende Faktor für hohe Produktivität. Konzentriere dich darauf, was wirklich wichtig ist und die Produktivität steigt drastisch an. Nicht, weil man mehr macht, sondern weil man das Richtige macht. Man hört auf, Zeit mit unwichtigen (aber häufig dringenden) Ablenkungen zu verschwenden, denn man hat ein klares Ziel.

Und man arbeitet fleißiger, weil man es möchte. Simon Sinek, Autor von Frag immer erst: warum. (Engl. Originaltitel Start with Why), schreibt: „Für etwas hart zu arbeiten, das uns egal ist, heißt Stress. Für etwas hart zu arbeiten, das wir lieben, heißt Leidenschaft.“ Leidenschaft macht aus Misserfolgen Lehren, aus Verzögerungen neue Richtungen und aus Hürden Kreativität. Wenn man für etwas wirkliche Leidenschaft hegt, dann muss man sich nicht motivieren, um auf diesem Gebiet produktiv zu sein. Man muss nur den richtigen Weg finden.

In der PADI® family gibt es viel Leidenschaft für das Tauchen und die Unterwasserwelt sowie dafür, die Welt zu verändern, indem man beides weitervermittelt. In ihr vereint sich, warum wir tauchen und wie wir es weitergeben. Das höhere Ziel von PADI ist es, die Welt zum Guten hin zu verändern. Jede und jeder, die wir zum Tauchen bringen, trägt zur politischen Wirkung und zu klugem Kundenverhalten bei, das für den Schutz der Meere und Meerestiere notwendig ist. Durch die Kraft des Tauchens erweitern wir die Gruppe derer, die sich geändert haben, ebenso wie derer, die anderen bei ihrer Veränderung helfen können. Ein wachsender Tauchmarkt schafft Arbeitsplätze und neue Möglichkeiten für die globale und regionale Wirtschaft. Und all das passiert, weil du und ich unserer Leidenschaft für das Tauchen nachkommen. Sie bringt uns dazu, produktiv zu sein. Wenn es keinen Weg gibt, dann finden wir einen.

Der springende Punkt ist, deine Liebe zum Tauchen, zu den Meeren und Gleichgesinnten zu pflegen und zu bewahren. Sie ist der Schlüssel zur Produktivität als Tauchprofi. Sie ist das Herzstück, um die Welt durch Tauchen zu verbessern. Wenn es im Tauchunterricht mehr darum geht, die Maske auszublasen, als um die leuchtenden Augen beim ersten Atemzug unter Wasser (glaube mir, ich kenne das), dann tritt einen Schritt zurück und besinne dich auf das Wesentliche. Mach den coolen Tauchgang (oder Tauchurlaub!), den du immer wieder verschoben hast. Verbringe mit deinem Tauchpartner eine Stunde damit, Walgesängen zu lauschen, einem Oktopus beim Zusammenstellen seines „Gartens“ zuzusehen oder mit etwas anderem, das dich fasziniert. Teste den neuen Anzug, das Kreislauftauchgerät, den Atemregler oder Computer, wenn dich das Technische reizt, oder verabrede dich mit dem Menschen, von dem du weißt, dass sie oder er das Tauchen lieben wird und unbedingt damit anfangen will.

Stelle dabei in den Mittelpunkt, was deine persönliche Leidenschaft für das Tauchen, das Meer und das Unterrichten darüber ausmacht und deine Produktivität wird sich von selbst einstellen. Du wirst es gar nicht verhindern können.

Training Bulletin Live Webinar des vierten Quartals 2018

 

Die Training Bulletin Live Webinare des vierten Quartals folgen in Kürze. Wie immer, werden wir die neuesten Standard-Änderungen besprechen, Hintergrundinformationen zu Updates anbieten und Einblick verschaffen, wie diese in dein Training integriert werden können.

Nehme live, und in deiner ausgewählten Sprache, an den untenstehenden Terminen teil. Wenn du eine Live-Veranstaltung verpassen solltest, wird Anmeldung sicherstellen, dass du in einer Folge-E-Mail einen Link zur Aufnahme erhältst.

 Viertes Quartal 2018:

24/10/2018 Englisch

https://attendee.gotowebinar.com/register/6108084350881035011

25/10/2018 Niederländisch

https://attendee.gotowebinar.com/register/8154793362070932482

29/10/2018 Deutsch

https://attendee.gotowebinar.com/register/8969213720723781378

30/10/2018 Spanisch

https://attendee.gotowebinar.com/register/3300505598612320001

31/10/2018 Französisch

https://attendee.gotowebinar.com/register/727249266915444993

01/11/2018 Russisch

https://attendee.gotowebinar.com/register/1829437108179511299

05/11/2018 Griechisch

https://attendee.gotowebinar.com/register/1849712103928519938

06/11/2018 Polnisch

https://attendee.gotowebinar.com/register/6526135164458981889

07/11/2018 Arabisch

https://attendee.gotowebinar.com/register/7688162827751539971

08/11/2018 Portuguiesisch

https://attendee.gotowebinar.com/register/4204023781180959234

14/11/2018 Italienisch

https://attendee.gotowebinar.com/register/2352880507098996226

21/11/2018 Skandinavisch / Nordisch

https://attendee.gotowebinar.com/register/634512061568823297

Wenn du irgendwelche Fragen bezüglich des Webinars hast, sende uns eine Email an: [email protected]. Wir freuen uns, mit Dir während des Webinars zu sprechen.

Tauchen gegen die Umweltverschmutzung

Das Tauchen gegen die Umweltverschmutzung ist ein wichtiger Bestandteil um die Taucher, wie auch die nicht Taucher auf das große Umweltproblem aufmerksam zu machen.

Es ist deswegen umso schöner zu sehen, dass gleich 3 Tauchschulen aus 3 verschiedenen Ländern am selben Wochenende einen solchen Anlass organisierten.

Schweiz – Reuss

In der Schweiz wurde das Tauchen gegen die Umweltverschmutzung in dem Fluss „Reuss“ bei Rottenschwil von der PADI Tauchschule Dieli Divers durchgeführt. 17 Personen haben an diesem Anlass teilgenommen, Es waren Taucher und 7 Personen an der Oberfläche, welche einen tollen Einsatz für die Umwelt leisteten. Der Anlass wurde vom Kanton Aargau und der Raiffeisenbank Oberlunkhofen gesponsert.

Die „Reuss“ wurde an diesem Tag von folgenden Materialien befreit;

  • 200Kg Abfall – wovon 130 Kg alleine nur aus Autoreifen bestand.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zypern – Paphos – St. George’s bay

Auf Zypern wurde die PADI Tauchschule CY Dive aktiv. CY Dive hatte sich zum Ziel gesetzt den Tauchplatz St. George’s Bay in Paphos vom Müll zu befreien.

 

Der Anlass wurde in Zusammenarbeit mit AKTH/AKTI Project and Reasearch Center organisiert.

Es wurden folgende Gegenstände aus dem Mittelmeer gefischt;

  • Plastikflaschen 
  • Batterien
  • Reifen
  • Dosen
  • Fischerleinen
  • Bootszubehör
  • Radio

 

 

 

 

 

 

Lanzarote – Kanarische Inseln – Playa Blanca

Auf Lanzarote – Kanarischen Inseln, wurde Lanzarote Non Stop Divers aktiv. Der Anlass wurde in Zusammenarbeit mit Project AWARE und PADI durchgeführt. Lanzarote Non Stop Divers hat sich zum Ziel gesetzt die „Playa Flamingo“ in Playa Blanca vom Müll zu befreien.

Auch dieser Anlass war ein toller Erfolg und es wurden massenweise folgendes Material aus dem Atlantik gezogen;

  • Plastikflaschen
  • Batterien
  • Reifen
  • Dosen
  • Fischerleinen

 

 

 

 

 

Es ist wichtig, dass wir diese Anlässe regelmässig durchführen um die Bevölkerung auf das Umweltproblem aufmerksam zu machen. Nur so können wir erfolgreich sein und unsere Gewässer, wie auch die gesamte Umwelt von diesem doch sehr unnötigen Abfall zu befreien.

Ich möchte mich im Namen von Project AWARE und PADI für diesen tollen Einsatz von Dieli Divers, CY Dive und Lanzarote Non Stop Divers bedanken. Die Welt braucht mehr Initianten wie euch. Zusammen können wir die Welt verändern!

Macht weiter so…!

Kommt Nitrox dazu?

Da so viele Tauchunternehmen PADI Enriched Air Nitrox (EANx) anbieten, würden wir unseren Kunden einen Bärendienst erweisen, wenn wir die Möglichkeit nicht fördern würden, damit tauchen zu lernen, und die Schüler nicht über die erstaunlichen Vorteile aufklären, die es zu bieten hat. Wer würde im Bereich des Freizeittauchens nicht gerne etwas länger unter Wasser bleiben?

Als PADI Profis wissen wir, wie toll es ist, mit Nitrox zu tauchen, aber wie informieren wir Kunden über dessen Vorteile, wenn sie durch die Tür unseres Dive Center treten? Der Kunde ist vielleicht hereingekommen um nur “tauchen zu lernen”, und hier wollen wir mehr Geld von ihm/ihr, damit er/sie mit etwas, das Nitrox heißt, taucht.

Wie können wir also Taucher über die Vorteile des Tauchens mit Nitrox informieren?

1) Natürliche Werbung.

Als erstes gilt es, all deine Mitarbeiter aufzufordern, wann immer es möglich ist, mit Nitrox zu tauchen. Die natürliche Neugier der Schüler während eines Kurses, wird sie Divemaster oder Instructor die Frage stellen lassen: “Was ist Nitrox?”

 

2) Den Wert der zusätzlichen Investition aufzeigen.

Wenn du deinen Schülern auch Nitrox anbieten kannst, erkläre ihnen, warum die zusätzlichen Kosten sich in der zusätzlichen Zeit unter Wasser mehr als auszahlen werden. Taucher ohne die PADI Enrich Air Diver Brevetierung, stehen in Kürze Schlange, um an dem Kurs teilzunehmen. Wenn du Tauchpakete anbietest, rechne dir die Kosten im Vergleich zu den Vorteilen durch, wenn du deinen Tauchern “kostenloses” Nitrox oder “Nitrox enthalten” anbietest.

 

3) Längere Nullzeit.

Zeige deinen Schülern anhand eines Beispiels an einem beliebten Tauchplatz, wie vorteilhaft es ist, PADI EANx zu benutzen. Benutze beispielsweise einen Tauchcomputer im Planungsmodus, um die Schüler in Erstaunen zu versetzen, wenn du ihnen zeigst, wie sehr sie ihren Tauchgang verlängern könnten:

  • Mit Luft in 21 Metern beträgt die Nullzeit 37 Minuten
  • Mit 40% EANx (das Maximum für einen Enriched Air Diver) bei 21 Metern beträgt die Nullzeit 89 Minuten!

In diesem Fall, zeigen 89 Minuten dem Taucher, wie viel mehr Zeit er/sie unter Wasser genießen könnte, und das zu einem geringen Aufpreis. Um deine Schüler einzubeziehen, lasse sie die Kosten pro Minute ihrer Zeit unter Wasser berechnen, und sie werden bald davon überzeugt sein, dass Nitrox bei weitem die bessere Option ist. Wenn du einen oder beide dieser Vorschläge umsetzen kannst, wird sich der Kurs ganz von selbst verkaufen.

 

4) Den Kurs Integrieren.

Du hast also die Aufmerksamkeit deiner Schüler – wie integrierst du jetzt PADI EANx in den Kurs, für den sie sich ursprünglich angemeldet haben? Wie wir alle wissen, kann der PADI EANx Kurs auch ohne Tauchgänge absolviert werden, aber es ist schon ziemlich cool für einen PADI Open Water Diver, in Realität mit Nitrox zu tauchen, da der Enriched Air Adventure Dive nicht simuliert werden kann. Der PADI EANx Kurs kann auch leicht neben anderen Spezialkursen durchgeführt werden, aber einige davon, wie der Deep Diver (Tieftauchen) und Wreck Diver (Wracktauchen), können besonders gut die Vorteile der erhöhten Nullzeit aufzeigen.

Im Instructor Manual, unter “Kurse verbinden”, findest du Details zum Verbinden von Kursen. Der PADI EANx ist der flexibelste Kurs, den wir in dieser Hinsicht haben, und kann leicht mit Open Water Diver, Advanced Open Water Diver und anderen Spezialkursen verbunden werden.

 

5) Auf Kunden zugehen.

Zu guter Letzt, solltest du dir überlegen, wie du den PADI EANx Kurs anpreisen möchtest. Wenn du auf deine Schüler zugehst, vergewissere dich, dass der Fokus dabei nicht auf den zusätzlichen Kosten liegt. Wenn du fragst “Kommt Nitrox dazu?”, bietest du, als erfahrener PADI Profi, den Tauchschülern den richtigen Kurs an, damit sie das Beste aus ihrem Tauchgang herausholen können. Hoffentlich werden sie sich durch diese unglaubliche Erfahrung entschließen, der Welt des Tauchens beizutreten.

PADI Womens Dive Day 2018

Am Samstag, dem 21. Juli, veranstalteten PADI® Dive Center, Resorts und Profi Mitglieder mehr als 1000 Veranstaltungen in 104 Ländern rund um die Welt, um den Vierten, Jährlichen PADI Women’s Dive Day zu feiern. Mit einer rekordverdächtigen Teilnehmerzahl, brachte der Tag Tausende von Tauchern aller Geschlechter, Altersgruppen und Erfahrungsstufen zusammen.

Hier einige Orte, die dazu beigetragen haben, dieses Jahr zu etwas ganz Besonderem zu machen.

Großbritannien. Britische PADI Dive Center haben dieses Jahr die Führung übernommen, wenn es um Kreativität und Integration ging. Fifth Point Diving widmete eine Woche für Unterwasser-Fotografie-Workshops, Schnorchelsafaris und einen improvisierten Dive Against Debris, bevor es allem mit dem PADI Women’s Dive Day das I-Tüpfelchen verlieh. Das Vivian Dive Center ging in Sachen Integration noch einen Schritt weiter, und kombinierte den PADI Women’s Dive Day mit der eigenen Eröffnungsveranstaltung Scuba Pride. Besucher hatten dort die Möglichkeit, sich mit Tauchkollegen, Einzelhändlern und PADI auszutauschen. Sie konnten eine breite Palette an Tauchaktivitäten, angefangen vom Discover Scuba Diving, bis hin zum Tec und Sidemount ausprobieren. Wenn die Besucher nicht gerade im Wasser waren, konnten sie sich in der Fotokabine ihre Gesichter bemalen lassen, oder fanden sich beim Grillen zusammen.

Sharm el Sheikh, Ägypten. * Allergenalarm – diese Geschichte enthält Erdnüsse. Der Camel Dive Club ist stolz darauf, eine ideale Wahl für weibliche Solo-Taucher zu sein. Daher fungiert der PADI Women’s Dive Day als perfekter Hintergrund für gleichgesinnte Reisende. Am Tag selbst, organisierte der Camel Dive Club einen Dive Against Debris mit über 25 Teilnehmern, gefolgt von einer speziellen Version ihrer wöchentlichen Divers’ Night. Während Frauenpower-Lieder aus den Lautsprechern ertönten, arteten die Feierlichkeiten im Chaos aus, als Cashewnüsse und Pistazien beim allerersten Women’s Dive Day Peanut Fight herumflogen.

Sizilien, Italien. Das kristallklare Wasser Siziliens, bot Sea Spirit den perfekten Austragungsort, um ihre weiblichen Mitarbeiter und Taucher zu feiern. 50% des Sea Spirit Teams besteht aus weiblichen Profis, und zwar in Rollen wie Instructor, im Management, Administration und Bootsführer. 24 Taucher kamen zu einem unglaublichen Tauchgang zusammen, und zeigten alle, durch das Tragen von rosa T-Shirts, ihre Unterstützung für die weibliche Tauchgemeinschaft.

Malediven. 50 maledivische Taucher tauchen mit Moodhu Goyye ab. Die maledivische Tauchgemeinschaft auf Facebook, die von PADI Course Director Zoona Naseem gegründet wurde, hat den bisher farbenprächtigsten, maledivischen PADI Women’s Dive Day ausgerichtet. Er zog 50 brevetierte Taucher an, die ihre Leidenschaft fürs Tauchen mit Nicht-Tauchern teilten, um die ständig wachsende Gemeinschaft zu motivieren. 6 PADI Dive Center schlossen sich zusammen, um diesen Tag auf den Malediven unvergesslich zu machen.

Schweiz. Obwohl es landeinwärts liegt, scheinen die Tauchmöglichkeiten dort endlos zu sein. Im Sommer gibt es Tauchen im See, im Winter Eistauchen, und man kann sich im Fluss treiben lassen. Und in einem Fluss fanden wir Valeria Machado, die einen Women’s Dive Day veranstaltete. Die begeisterte Fotografin hatte schon lange davon geträumt, ihre Fotos im Fluss Verzasca auszustellen, und verwirklichte sich am 21. Juli diesen Traum. Mit Hilfe von PADI Mitgliedern und Dive Centern, bot die Unterwassergalerie ein atemberaubendes Spektakel, um ihre Bilder auszustellen.

Südafrika. Pro Dive in Port Elizabeth fasste seinen PADI Women’s Dive Day perfekt mit ein paar einfachen Worten zusammen: “Wir teilen, was uns am Herzen liegt – Sonne, Meer, salziges Haar und Meerhaar – das Leben der Meerjungfrauen.” Ihr Bootstauchgang, gefolgt vom Mittagessen, half dabei, ihre weibliche Tauchgemeinschaft zu versammeln, und wird Freunde von Freunden, sowie Familienmitglieder zum Tauchen inspirieren.

Türkei. In einem Land, in dem die Tauchgemeinschaft bis in die 90er Jahre überwiegend männlich war, war es für eine Frau ein besonderes Ereignis, sich brevetieren zu lassen – es war sogar einen Artikel in der Zeitung wert. Dank der Einführung von mehreren PADI Tauchveranstaltern und Instructorn in der Gegend, ist die Anzahl der weiblichen Taucher immer weiter angestiegen. An diesem Women’s Dive Day, war die Teilnahme beeindruckend, mit Tauchveranstaltungen im ganzen Land für Taucher und Nicht-Taucher zugleich.

Vereinigte Arabische Emirate. Freestyle Divers, ansässig an der Küste in Dibba Al-Fujairah, haben ihre Taucher mit Tauchgängen vom Land aus, Bootstauchgängen und Discover Scuba Diving Erlebnissen während des ganzen Tages in Women’s Dive Day- Laune versetzt. Um es interessant zu machen, veranstalteten sie auch eine Schatzsuche unter Wasser, und beschenkten ihre Taucher mit PADI Wundertüten.

Es fanden viele weitere, unglaubliche Veranstaltungen in der ganzen Region und der Welt statt. Auf der PADI Facebook-Seite findest du weitere Veranstaltungsfotos, oder aber suche nach #PADIWomen in sozialen Medien.

Wenn du dieses Jahr eine Veranstaltung ausgerichtet hast, denke daran, ein Follow-up mit all deinen Veranstaltungsteilnehmern durchzuführen. Eine einfache Nachricht mit: “Danke, das du mit uns getaucht bist”, motiviert Taucher und ermutigt sie, weiter mit dir zu tauchen. Vergesse nicht, einen Aufruf zum Handeln beizufügen.

Merke es in deinem Kalender vor: Nächstes Jahr ist der PADI Women’s Dive Day für Samstag, den 20. Juli 2019 geplant.