Vom PADI Divemaster zum PADI Open Water Scuba Instructor – Manu Bustelo erzählt von seinem globalen Abenteuer.

PADI AmbassaDiver Manu Bustelo redete mit uns über seine Reisen, wie er PADI Open Water Scuba Instructor wurde und darüber, wie er andere dazu inspiriert, sich für die Meere einzusetzen.

  • Du warst diesen Sommer sehr beschäftigt, Manu! Würdest du uns verraten, was du getan hast?

Ich verbrachte mehr als 40 Tage damit, mit vier elektrischen Fahrzeugen von London zum Nordkap zu reisen. Wir haben eine Strecke von 9.000 km zurückgelegt und gezeigt, dass elektrische Fahrzeuge entlegene Orten in Europa ohne jegliche Abgasemissionen erreichen können. Wir nannten dieses Projekt „Charge to the Circle“. Vor unserer Abreise hatten wir außerdem Gelegenheit, am Bristol Harbour Clean Up in Großbritannien teilzunehmen, das von Project AWARE und PADI organisiert wurde.

  • Das klingt nach einer großen Herausforderung! Sofort danach hast du deinen IDC gemacht. Kannst du uns mehr über deinen Werdegang zum PADI Instructor erzählen?

Ich war ziemlich beschäftigt, aber darüber habe ich meinen persönlichen, diesjährigen Höhepunkt nicht vergessen – PADI Instructor zu werden. Seit mehr als 10 Jahren reise ich als PADI Divemaster um die Welt und tauche an so vielen Orten wie möglich. Meine Leidenschaft für das Tauchen ist mit den Jahren immer größer geworden. Ich spürte den Drang, meine Leidenschaft mit anderen zu teilen, darum habe ich mich für das PADI Instructor Development Programm angemeldet und es scheint der richtige Schritt gewesen zu sein.

Mir blieben nur wenige Tage zwischen meiner Rückkehr aus Norwegen und dem Tag, an dem ich in Murcia sein musste, um meine IDC Ausbildung mit BALKYSUB zu beginnen.  Vor „Charge to the Circle“ verbrachte ich einen ganzen Monat beim Tauchen auf Ibiza, daher war ich während der vergangenen vier Monate nur für ein paar Tage zu Hause in Andorra.

  • Was ist dein Rat an diejenigen, die PADI Pro werden wollen?

Ich empfehle allen Tauchern, die die Unterwasserwelt lieben, Instructor zu werden. Egal ob du davon leben willst, anderen das Tauchen beizubringen, dein eigenes Tauchcenter besitzen möchtest oder einfach mehr Menschen für das Tauchen gewinnen willst – du musst dafür Instructor sein.  Ich empfinde es als großen Nutzen, bereits ein tiefes Verständnis dafür erlangt zu haben, wie man Menschen das Tauchen beibringt. Methoden der Wissensvermittlung sind immer gut, um die Art und Weise zu verbessern, auf die man anderen seine Leidenschaft vermittelt.

  • Was hat dein Interesse am Meeresschutz geweckt?

Ich hatte das Glück, während meiner Schul- und Universitätszeit in den Anden, Alpen und Pyrenäen viel in großen Höhen bergsteigen und mountainbiken zu können.

Damals fühlte es sich an, als hätte ich mit Mitte Zwanzig schon ziemlich viel gesehen. Erst als ich das Gerätetauchen entdeckte, begann das Abenteuer von vorne. Wenn 70 % unseres Planeten aus Wasser bestehen, gab es viel mehr unter Wasser zu entdecken, als ich bisher jemals gesehen hatte. Und hier liegt der entscheidende Punkt – ohne Wasser würde es auf unserem Planeten kein Leben, so wie wir es kennen, geben. Die ältesten und komplexesten Ökosysteme befinden sich unter Wasser.

  • Warum findest du es wichtig, das allgemeine Bewusstsein für den Schutz der Meere zu schärfen?

Ich glaube, dass ein wesentlicher Teil des Menschseins die Neugier ist. Neugier bringt uns dazu, unbekannte Gebiete zu erkunden. Es ist wichtig zu lieben, was wir sehen, da unsere Ozeane riesig und zugleich sehr empfindlich sind. Die derzeitigen Ausmaße der Plastikverschmutzung, Versauerung der Meere durch CO2-Emissionen und der Überfischung schaden unseren Meeren mehr, als wir uns es jemals hätten träumen lassen. Taucher sind Interessenvertreter der Meere, da wir das, was wir sehen, lieben lernen.

Die Natur hat uns nicht mit Kiemen ausgestattet. Tue dir selbst einen Gefallen und lerne tauchen. Solltest du einen Tauchlehrer brauchen, kannst du fortan auf mich zählen.

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